Rosenheim – Wie kann sich eine Stadt auf höhere Temperaturen, häufiger auftretende Extremwetter und veränderte Wasserverhältnisse einstellen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch die Stadt Rosenheim. Ihr Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) und das darin enthaltene Fachkonzept „Umwelt – Klima – Klimawandel“ werden am Donnerstag und Freitag (24. und 25. September 2026) bei der 3. Deutschen KlimaManagementTagung in Hamburg vorgestellt.
Das ISEK ist ein langfristiges Konzept für die Entwicklung Rosenheims. Es soll verschiedene Bereiche der Stadtplanung zusammenführen und Leitlinien dafür festlegen, wie sich die Stadt in den kommenden Jahren räumlich und strukturell entwickeln soll. Das Fachkonzept zu Umwelt und Klima ist ein Teil dieses Gesamtprozesses.
Klimaanpassung als Teil der Stadtplanung
Rosenheim bewirbt sich gemeinsam mit den beteiligten Planungsbüros LAND Germany, Raumposition und Weatherpark im Frühjahr 2026 mit dem Fachkonzept für die Tagung. Der Beitrag wurde für das Programm ausgewählt.
Unter dem Titel „Klimaanpassung als Kompass der Stadtentwicklung“ geht es dabei um die Frage, wie Klimaanpassung stärker in die alltägliche Stadtplanung einbezogen werden kann. Am Beispiel Rosenheims soll gezeigt werden, wie verschiedene Analysen und Planungsinstrumente miteinander verbunden werden können. Dazu gehören unter anderem Untersuchungen zu Klima und Freiräumen sowie ein räumliches Klimaleitbild. Außerdem wurde eine sogenannte „Toolbox“ mit verschiedenen Maßnahmen entwickelt. Sie soll Möglichkeiten aufzeigen, wie klimatische Aspekte bei unterschiedlichen Planungen berücksichtigt werden können.
Der Beitrag wird von Mag. Simon Tschannett von Weatherpark und Susanne Gombert von LAND Germany vorgestellt. Zusätzlich ist eine Podiumsdiskussion zu klimarelevanten Entwicklungen und Planungen vorgesehen. Im Mittelpunkt steht nach Angaben der Stadt der Ansatz, Klimaanpassung nicht als einzelnes Thema zu behandeln, sondern bei unterschiedlichen Bereichen der Stadtentwicklung mitzudenken. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie planerische Strukturen und konkrete Maßnahmen langfristig zu einer widerstandsfähigeren Stadt beitragen können.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)


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