Rosenheim – Am Rosenheimer Max-Josefs-Platz ist ein Geschäft verschwunden – und damit auch ein markantes Zeichen über der Eingangstür: Der Leguan von leguano ist weg. Der Barfußschuh-Laden am Max-Josefs-Platz 23 hat geschlossen. Die Marke ist in Rosenheim zwar weiterhin erhältlich, einen eigenen leguano-Store gibt es hier aber nicht mehr.
In den Schaufenstern am Max-Josefs-Platz hängen derzeit neben verschiedenen Veranstaltungs- und anderen Hinweisen auch Plakate eines Immobilienunternehmens. Darauf wird die Ladenfläche zur Vermietung angeboten. Ein Nachfolger für das Geschäft scheint damit noch nicht gefunden.
Leguano-Laden geschlossen
Der leguano-Laden war erst 2022 in die Räume am Max-Josefs-Platz 23 eingezogen. Nach seiner Schließung gibt es die Barfußschuhe der Marke in Rosenheim weiterhin in der Heilig-Geist-Straße 11. Dort führt ein Fachgeschäft für Barfußschuhe neben leguano auch weitere Marken.
Die Suche nach einem eigenen leguano-Store in Rosenheim führt auf der Internetseite des Herstellers inzwischen ebenfalls zu keinem Ergebnis. Für Rosenheim wird dort aktuell kein Store im Umkreis von 50 Kilometern angezeigt.
Damit ist auch der charakteristische Leguan über der Eingangstür am Max-Josefs-Platz Geschichte. Das Markensymbol, das den Laden seit 2022 sichtbar gemacht hatte, ist verschwunden.
Wo einst Schuhbeck Gewürze verkaufte
Die Räume am Max-Josefs-Platz 23 haben schon einige Veränderungen erlebt. Bevor dort Barfußschuhe verkauft wurden, befand sich hier der Gewürzladen von Alfons Schuhbeck.
Der Starkoch eröffnete das Geschäft im Oktober 2011 persönlich. Rund sieben Jahre später war bereits wieder Schluss: Im September 2018 schloss der Gewürzladen dauerhaft.
Danach wechselten die Nutzer der Räume erneut. 2022 zog schließlich der leguano-Laden ein. Nun stehen die Geschäftsräume wieder leer.
Aktuell fällt im Schaufenster vor allem ein Werbeschild eines Immobilienunternehmens ins Auge: „Ladenlokal zu vermieten“. Wer künftig an dieser prominenten Stelle am Max-Josefs-Platz einzieht, ist damit weiterhin offen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)


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