Kiefersfelden-Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden und Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) hat die Bundespolizei Ende September mehrere verbotene beziehungsweise nicht erlaubte Waffen entdeckt. Betroffen waren insgesamt fünf Reisende. Die Bundespolizei leitete jeweils Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.
An der Rastanlage Inntal-Ost fanden die Beamten bei der Kontrolle eines Autos einen Schlagring in der Mittelkonsole. Der verbotene Gegenstand konnte einem 31-jährigen Mitfahrer aus Rumänien zugeordnet werden.
Ebenfalls angezeigt wurde ein 21-jähriger Syrer. Bei der Kontrolle seines Autos entdeckten die Bundespolizisten eine Schreckschusspistole. Im Magazin befanden sich drei Patronen. Einen erforderlichen Waffen- oder Berechtigungsschein konnte der Mann bei der Kontrolle nicht vorlegen.
Weitere Waffen bei Oberaudorf entdeckt
Am Grenzübergang bei Oberaudorf stießen die Beamten in der Fahrzeugablage eines Autos auf einen weiteren Schlagring. Nach Angaben der Bundespolizei gehörte dieser dem 22-jährigen slowakischen Fahrer.
Bei der Durchsuchung eines weiteren Wagens entdeckten die Beamten auf Höhe Oberaudorf außerdem ein Springmesser mit einer rund zehn Zentimeter langen Klinge. Das Messer gehörte dem 47-jährigen polnischen Fahrer.
Im Handschuhfach eines weiteren Autos fanden die Bundespolizisten schließlich ein Holster mit einem Fallmesser. Nach Angaben der Bundespolizei handelt es sich dabei um einen Gegenstand, dessen Besitz bereits strafbar ist. Das Messer wurde sichergestellt. Gegen den 28-jährigen ukrainischen Fahrer wurde ebenfalls Anzeige erstattet.
Die Kontrollen fanden am 28. und 29. September statt. Verstöße gegen das Waffengesetz werden nach Angaben der Bundespolizei bei den Grenzkontrollen regelmäßig festgestellt. Im laufenden Jahr seien es bislang durchschnittlich etwa zehn Fälle pro Monat.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto: Bundespolizei)


0 Kommentare