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Bildungsgipfel in Rosenheim beschäftigt sich mit Medienkompetenz und digitaler Kommunikation

Gemeinsamer Bildungsgifpel von Stadt und Landkreis Rosenheim. Foto: Stadt Rosenheim

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

6. Oktober 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Wie lassen sich echte und falsche Informationen im Internet unterscheiden? Wie können junge Menschen online diskutieren, ohne dass Gespräche eskalieren? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich der Bildungsgipfel der Bildungsregion Stadt und Landkreis Rosenheim im Bildungszentrum St. Nikolaus beschäftigt. Rund 100 Teilnehmer aus Schulen, Jugendhilfe, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft kamen dazu zusammen.

Gemeinsamer Bildungsgipfel von Stadt und Landkreis Rosenheim. Foto: Stadt Rosenheim

Rund 100 Teilnehmer waren mit dabei beim Bildungsgipfel von Stadt und Landkreis Rosenheim, darunter auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Rosenheims Landrat Otto Lederer. Fotos: Copyright Stadt Rosenheim

Der Bildungsgipfel stand unter dem Titel „Streitfähig. Medienkompetent. Kinder und Jugendliche in der digitalen Demokratie stärken“. Im Mittelpunkt standen damit unter anderem der Umgang mit sogenannten „Fake News“ und Desinformation, digitale Kommunikation und die Frage, wie junge Menschen sich im Internet sicher bewegen und an gesellschaftlichen Diskussionen beteiligen können.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Rosenheims Landrat Otto Lederer und Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan. Fachliche Impulse kamen von Prof. Dr. Susanna Endres von der Katholischen Stiftungshochschule München zur medienethischen Bildung und von Dr. Christian Boeser von der Universität Augsburg zur demokratischen Streitkultur.
In Workshops beschäftigten sich die Teilnehmer anschließend mit verschiedenen Themen. Dazu gehörten Fake News und Desinformation, Jugendbeteiligung und digitale Mitgestaltung sowie der Umgang mit digitalen Informationen. Auch die Bedeutung persönlicher Begegnungen und die Lebenswelt junger Menschen, die sich zunehmend zwischen digitalen und analogen Bereichen bewegt, wurden thematisiert.

Nach Einschätzung der Veranstalter umfasst Medienkompetenz dabei mehr als die technische Nutzung von Apps. Es gehe auch darum, Informationen einzuordnen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und sich an Diskussionen zu beteiligen.

Koordinierungsgruppe vorgestellt

Im Rahmen des Bildungsgipfels stellte sich außerdem die Koordinierungsgruppe der Bildungsregion vor. Sie bündelt nach Angaben von Stadt und Landkreis verschiedene Bildungsbereiche und soll gemeinsam mit den zuständigen koordinierenden Stellen die weitere Arbeit der Bildungsregion begleiten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsam Rosenheim und Stadt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Stadt Rosenheim)

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