Slowenien / Raubling – Primož Roglič hat bei der Europameisterschaft in Slowenien den Titel im Zeitfahren gewonnen. Der Slowene setzte sich auf dem 22,1 Kilometer langen Kurs in Šenčur vor dem Franzosen Bruno Armirail durch. Auch zwei weitere Fahrer von Red Bull – Bora – hansgrohe schafften es in die Top 10.
Primož Roglič ist neuer Europameister im Zeitfahren. Vor heimischem Publikum absolvierte der Slowene den 22,1 Kilometer langen Kurs in 28:16 Minuten und war damit sieben Sekunden schneller als der Franzose Bruno Armirail, der die Silbermedaille holte.
Der Kurs rund um Šenčur hatte es vor allem im Mittelteil in sich: Auf einer Länge von 2.000 Metern ging es mit durchschnittlich fast zehn Prozent bergauf. Roglič kam dabei auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 46,9 km/h.
Für den Olympiasieger im Zeitfahren von Tokio 2021 ist es der erste EM-Titel.
„Es ist einfach nur schön. Natürlich ist es mein Sieg, aber er ist auch für all` die Leute an der Strecke und die, die es möglich gemacht haben, dass die Europameisterschaften in Slowenien stattfinden konnten. Es ist ein guter Abschluss der Titelkämpfe.
Schon kurz nach dem Beginn hat mein Radio nicht mehr funktioniert, deswegen bin ich einfach nur gefahren und habe alles auf der Straße gelassen, was ich in mir hatte. Zum Glück hat das gereicht.“ so Primož Roglič.
Auch weitere Fahrer von Red Bull – Bora – hansgrohe waren erfolgreich: Callum Thornley fuhr als Neunter in die Top 10, Aleksandr Vlasov wurde Elfter. Mattia Cattaneo, der am Vortag Silber mit der Mixed-Staffel gewonnen hatte, belegte Platz 16. Zwei Plätze dahinter kam Jan Tratnik ins Ziel.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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