Rosenheim – In Trauerkleidung und mit einem symbolischen Sarg sind die Omas gegen Rechts am vergangenen Samstag (10. Oktober) durch die Rosenheimer Innenstadt gezogen. Mit ihrem zweiten Trauermarsch dieser Art wollten sie auf die geplante Reform des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) aufmerksam machen.
Nach eigener Einschätzung stieß die Aktion auf öffentliche Aufmerksamkeit. Mit Flyern und Gesprächen mit Passanten informierten die Teilnehmer über ihre Kritik an den geplanten Änderungen. Sie befürchten, dass die Reform durch die Regierungskoalition den Zugang zu Informationen erheblich einschränken und faktisch auf eine Abschaffung des Gesetzes hinauslaufen könnte.
Das Informationsfreiheitsgesetz ermöglicht Bürgern unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zu amtlichen Informationen. Die Omas gegen Rechts sehen diesen Zugang durch die geplante Reform gefährdet.
Die Gruppe ruft dazu auf, sich mit Petitionen und Schreiben an Bundestagsabgeordnete gegen die geplanten Änderungen einzusetzen. Ein dritter Trauermarsch ist nach Angaben der Omas gegen Rechts für November vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteiljung Omas gegen Rechts Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Omas gegen Rechts Rosenheim)


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