Prien / Landkreis Rosenheim – Wenn Hüfte oder Knie dauerhaft schmerzen, können selbst alltägliche Dinge wie Treppensteigen oder Spaziergänge zur Herausforderung werden. Für Menschen, die einen Gelenkersatz benötigen, ist die RoMed Klinik Prien eine Anlaufstelle in der Region. Ihr Endoprothetikzentrum wurde erneut nach den Kriterien von EndoCert zertifiziert. Jährlich werden dort mehr als 1.100 Eingriffe an Hüft- und Kniegelenken vorgenommen.
„Viele Menschen kommen zu uns, weil sie sich ein Stück Alltag zurückwünschen: wieder spazieren gehen, Einkäufe allein erledigen oder Treppen steigen“, sagt Dr. Martin Primbs, Ärztlicher Leiter und Hauptoperateur des Endoprothetikzentrums. „Zuerst hören wir unseren Patientinnen und Patienten zu und schauen genau hin. Ein künstliches Gelenk ist nicht automatisch die richtige Antwort, aber wenn es nötig wird, begleiten wir die Betroffenen Schritt für Schritt.“
Behandlung wird individuell geplant
Vor einer möglichen Operation steht eine gründliche Untersuchung. Gemeinsam mit den Patienten prüft das Behandlungsteam, welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen. Ein Gelenkersatz wird erst geplant, wenn konservative Therapien nicht ausreichend helfen und der Eingriff medizinisch sinnvoll ist.
An der Behandlung sind der ärztliche Dienst, die Pflege, die Physiotherapie und die Anästhesie beteiligt. Sie stimmen die einzelnen Schritte aufeinander ab. Zum Konzept „Prien Aktiv“ gehören Maßnahmen vor, während und nach der Operation. Sie sollen dazu beitragen, dass die Patienten möglichst früh wieder sicher mobil werden.
Bereits am ersten Tag nach dem Eingriff beginnt die Mobilisation. Pflegekräfte und Physiotherapie unterstützen die Patienten dabei, schrittweise wieder in Bewegung zu kommen. Wie schnell die Genesung voranschreitet, hängt von der Operation und der persönlichen Situation ab. Auch die weitere Therapie wird individuell abgestimmt.
Unabhängige Prüfer bestätigen Standards
Bei der erneuten Zertifizierung prüften unabhängige Fachleute unter anderem die Behandlungsabläufe, die Qualifikation und Erfahrung der beteiligten Fachkräfte sowie die Dokumentation und die Ergebnisse der Versorgung. EndoCert ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC).
„Die Auszeichnung freut uns, denn hinter den geprüften Standards steht die tägliche Arbeit vieler Menschen“, sagt Maren Engelbrecht, Kaufmännische Leiterin. „Für unsere Patientinnen und Patienten zählt, dass sie sich auf ein eingespieltes Team und eine persönliche Betreuung verlassen können.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Das Team des Endoprothetikzentrums: Die Hauptoperateure (v.l.): Dr. Gregor Droscha, Dr. Martin Primbs, Dr. Jens Apel und Andreas Unsin mit der Kaufmännischen Leiterin Maren Engelbrecht (Mitte). Copyright RoMed Kliniken)


0 Kommentare