Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Zwei volle Müllsäcke mit leeren Pfandflaschen brachte eine bislang unbekannte Frau in ein Geschäft in Stephanskirchen. Statt die Flaschen einzeln am Pfandautomaten zurückzugeben, bot sie dem Mitarbeiter an, ihr die Säcke pauschal für rund 20 Euro abzukaufen. Einige Tage später stellte sich heraus: Ein Teil der Flaschen war gefälscht.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Freitag, 16. Oktober, gegen 19 Uhr im Ortsteil Gehering. Die Frau erklärte dem 20-jährigen Mitarbeiter, dass sie sich die zeitaufwendige Rückgabe am Pfandautomaten sparen wolle.
Der Mitarbeiter ließ sich darauf ein und übergab der Frau rund 20 Euro für die beiden Säcke. Anschließend verließ sie das Geschäft.
Erst einige Tage später wurde festgestellt, dass die Flaschen nicht für die Pfandrückgabe geeignet waren. Wie die Polizei mitteilt, waren teilweise Etiketten und Barcodes verändert worden. Bei einigen Flaschen fehlten die Codes vollständig.
Die Anzeige ging am Montag, 26. Oktober, bei der Polizeiinspektion Rosenheim ein. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und bittet mögliche weitere Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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