Traunstein / München – Nach mehreren großen Waldbränden in der Region in diesem Sommer sind Einsatzkräfte aus dem Landkreis Traunstein bei einem Staatsempfang in München gewürdigt worden. Am 11. September dankte die Bayerische Staatsregierung im Hofbräuhaus den Helfern, die bei den schweren Waldbränden in Bayern im Einsatz waren.
Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann würdigten die Arbeit von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Polizei, Bundeswehr, Bayerischen Staatsforsten und Kommunen. Im Mittelpunkt stand das Zusammenwirken der verschiedenen Organisationen bei der Brandbekämpfung.
Mehrere große Waldbrände in der Region
Die Einsatzkräfte im Landkreis Traunstein waren in diesem Sommer bei mehreren Waldbränden gefordert. Besonders der lang andauernde Brand am Saurüsselkopf bei Ruhpolding stellte sie über Wochen vor Herausforderungen. Weitere Einsätze gab es an der Lackenbergwand bei Oberwössen, bei Staudach-Egerndach und Marquartstein sowie im Chiemsee-Moos bei Übersee.
Kreisbrandrat Christof Grundner begrüßte die Würdigung auf Landesebene. Er betonte, dass hinter den Einsätzen nicht nur die Feuerwehrleute selbst stünden, sondern auch deren Familien und Arbeitgeber, die über längere Zeit auf die Helfer verzichten mussten beziehungsweise sie für die Einsätze freistellten.
Viele Feuerwehrleute seien ehrenamtlich tätig und stünden auch bei außergewöhnlich langen Einsätzen bereit, so Grundner. Die Waldbrände hätten erneut gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Feuerwehren, Rettungsorganisationen, Bergwacht, Polizei, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Staatsforsten und Kommunen sei.
Beim Staatsempfang bezeichnete Söder die Einsatzkräfte als „echte Helden“. Herrmann dankte ihnen für Mut, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)


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