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Space Week in Traunstein: 500 Besucher tauchen in die Welt der Raumfahrt ein

Thomas Uhlig vom DLR sprach bei einem Vortrag im Rahmen der Space Week über die geplante Rückkehr zum Mond und die damit verbundenen Herausforderungen. Foto: Doreen Franzke

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. Oktober 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Traunstein  – Wolken selbst erzeugen, Teleskope bauen und Satellitenbilder untersuchen: Das soll für Schüler künftig am Campus der Technischen Hochschule Rosenheim möglich sein. Bis Ende des Jahres entsteht dort ein neues Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Einen Vorgeschmack darauf bot jetzt die erste Space Week am Campus Chiemgau in Traunstein, die rund 500 Besucher anzog.

Bei der gemeinsamen Veranstaltung von DLR und TH Rosenheim standen praktische Erfahrungen und Einblicke in die Forschung im Mittelpunkt. Auf dem Programm standen eine Kinderuni, Workshops für Schüler sowie zwei Abendveranstaltungen mit einer interaktiven Raumfahrtshow und einem Vortrag zur geplanten Rückkehr zum Mond.
Dabei ging es auch um die Frage, welche Bedingungen eine bemannte Mondmission erschweren. Thomas Uhlig vom DLR erläuterte in seinem Vortrag, dass eine Mondnacht rund 14 Tage dauert. In dieser Zeit könne kein Solarstrom erzeugt werden. Weitere Herausforderungen seien die hohe Strahlenbelastung, feiner Mondstaub und die fehlende Atmosphäre.

Neues DLR-Schülerlabor in Rosenheim

Die Space Week war zugleich ein Vorgeschmack auf das neue Angebot für Schulen. Bis Ende 2026 soll am Campus der TH Rosenheim ein Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt eingerichtet werden. Dort sollen Schulklassen künftig selbst experimentieren und verschiedene Forschungsbereiche kennenlernen. Dazu gehören Luft- und Raumfahrt, Wetter und Klima sowie Astronomie und Optik. Geplant sind unter anderem Versuche zur Wolkenbildung, der Bau von Teleskopen und Flugzeugen sowie die Auswertung von Satellitenbildern. Professorin Dr.-Ing. Nicole Strübbe erklärte bei der Eröffnung der Space Week, dass die Schüler dabei nicht nur selbst aktiv werden, sondern auch praktische Anwendungen aus der Forschung kennenlernen sollen.

Hochschule stellt Pläne zur MINT-Förderung vor

Bei der Eröffnung stellte die TH Rosenheim außerdem ihre aktuellen Pläne zur Förderung der sogenannten MINT-Fächer vor. Dazu zählen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Traunsteins Landrat Andreas Danzer begrüßte in seinem Grußwort die Zusammenarbeit der beteiligten Partner. Er bezeichnete die Space Week als ein wichtiges Signal für die Region. Wissenschaft und Forschung würden dadurch anschaulich und für ein breites Publikum erlebbar.
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Foto: Copyright Doreen Franzke)

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