Rosenheim / Bayern – Kommunen können sich erneut um Bundeszuschüsse für die Sanierung von Sportstätten bewerben. Für die neue Förderrunde des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stehen bundesweit 333 Millionen Euro zur Verfügung. Projektskizzen müssen bis zum 1. Februar 2027 eingereicht werden. In der vergangenen Förderrunde erhielten auch die Stadt Rosenheim und Gemeinden im Landkreis Zuschüsse.
Das Förderprogramm richtet sich an Städte, Gemeinden und Landkreise, die Eigentümer der jeweiligen Sportanlage sind. Sie können die Förderung unter bestimmten Voraussetzungen an Sportvereine weitergeben. Gefördert werden können unter anderem Sporthallen, Hallen- und Freibäder sowie Sportplätze.
Zuschüsse von 250.000 Euro bis acht Millionen Euro
Wie Daniela Ludwig, CSU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rosenheim und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, mitteilt, können die Kommunen ihre Projektskizzen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Pro Projekt beträgt die mögliche Förderung mindestens 250.000 Euro und höchstens acht Millionen Euro.
Über die Auswahl der Projekte entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Eine Bewerbung bedeutet deshalb noch keine Förderzusage.
Zuschüsse für Rosenheim, Bruckmühl und Bernau
Nach Angaben von Ludwig profitierten aus ihrem Wahlkreis bereits mehrere Kommunen von der ersten Förderrunde. Die Gemeinde Bruckmühl erhielt demnach 362.250 Euro für die Sanierung des SV-Sportplatzes. Für die Sanierung eines Kunstrasenplatzes in Bernau am Chiemsee seien 382.500 Euro bewilligt worden. Die Stadt Rosenheim habe kürzlich einen Zuschuss von 720.000 Euro für die Sanierung des Hans-Klepper-Bades erhalten.
Ludwig ruft Kommunen mit sanierungsbedürftigen Sportanlagen dazu auf, die Fördermöglichkeit zu prüfen. Zur Bedeutung des Sports für das Gemeindeleben sagt sie: „Sport spielt im Leben einer Gemeinde oder in einer Stadt eine große Rolle. Er ist mehr als Bewegung. Er ist gut für die Gesundheit, er verbindet Menschen, und bildet gerade auch bei Kindern und Jugendlichen den Charakter.“
Das Programm sei stark gefragt, erklärt Ludwig mit Blick auf die erste Förderrunde. Damals habe es bundesweit ein Vielfaches mehr an Bewerbungen gegeben, als Fördermittel zur Verfügung standen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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