Raubling – Lorenzo Finn macht den nächsten Schritt in seiner Radsportkarriere: Nach zwei erfolgreichen Jahren bei den Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies steigt der 19-jährige Italiener zur Saison 2027 in das WorldTeam auf. Zuvor war er bereits für grenke – Auto Eder unterwegs. Damit ist Finn der erste Fahrer, der die kompletten Strukturen des Teams durchlaufen hat – von den Junioren bis zu den Profis.
Bereits in der vergangenen Saison sammelte Finn Erfahrungen im Umfeld der Profimannschaft. Fast die Hälfte seiner Renntage absolvierte er gemeinsam mit den Profis, um sich schrittweise an das höhere Niveau heranzutasten. Dieser behutsame Aufbau soll auch künftig fortgesetzt werden.
Vom Nachwuchs-Weltmeister zum WorldTeam-Fahrer
Finn kann bereits auf beachtliche Erfolge zurückblicken: Er ist früherer Junioren- und U23-Weltmeister. In diesem Jahr gewann er als erster Fahrer seit 53 Jahren sowohl den Giro Next Gen als auch die Tour de l’Avenir innerhalb einer Saison.
Auch im Elitebereich konnte der Italiener bereits Erfolge feiern. Bei der Sibiu Tour sicherte er sich zwei Etappensiege und den Gesamtsieg.
Trotz dieser Erfolge soll für Finn im ersten Profijahr weiterhin die sportliche Entwicklung im Mittelpunkt stehen.
„Die Entwicklung eigener Talente ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Unser Ziel ist es, jungen Fahrern einen klaren Weg bis in die WorldTour zu bieten. Lorenzo ist jetzt der Erste, der ihn von den Junioren an gegangen ist. Es bestätigt, dass unser Konzept funktioniert. Gleichzeitig ist es ein klares Signal an die besten Nachwuchsfahrer weltweit: Wer sich langfristig entwickeln will, findet bei Red Bull – Bora – hansgrohe die richtigen Voraussetzungen“, sagt Zak Dempster, Chief of Sports.
Lorenzo Finn: „Profi zu werden, ist ein Traum“
Auch Finn selbst blickt mit großer Freude auf den nächsten Karriereschritt. Gleichzeitig möchte er sich zunächst an das Niveau im Profiradsport gewöhnen und sich ohne übermäßigen Druck weiterentwickeln.
„Profi zu werden, ist ein Traum, der nun wahr wird. Man muss kurz innehalten und sich sagen: Am Ziel bin ich noch nicht, aber ich habe es geschafft, Profi zu werden. Das wollte ich schon als Kind. Jetzt darf ich mir nicht zu viel Druck machen. Ich muss das Niveau erst einmal kennenlernen. Konkrete Erwartungen habe ich an mein erstes Profijahr aber nicht. Ich will mich über die Saison entwickeln und dem Team helfen. Ich habe ja noch Zeit. Fertig entwickelt bin ich noch lange nicht. Aber ich habe ein Niveau erreicht, auf dem ich selbstbewusst sein kann. Jetzt fühle ich mich zu 100 Prozent bereit für den nächsten Schritt“, so Lorenzo Finn.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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