Fürth / Bayern – Die Preise in Bayern sind im Oktober 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent gestiegen. Damit hat sich die Teuerung gegenüber September etwas abgeschwächt. Besonders deutlich zeigen sich die Unterschiede bei den Energiepreisen: Während Kraftstoffe im Monatsvergleich günstiger wurden, liegen sie im Jahresvergleich weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor.
Im September hatte die Inflationsrate noch bei 3,2 Prozent gelegen. Im Oktober blieb der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat unverändert. Lebensmittel verteuerten sich innerhalb eines Monats um 0,4 Prozent. Die Preise für Energie, zu denen Haushaltsenergie und Kraftstoffe zählen, gingen dagegen um 1,5 Prozent zurück.
Kraftstoffe im Monatsvergleich günstiger
Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den Kraftstoffpreisen aus: Sie sanken im Oktober gegenüber September um 4,4 Prozent. Zum 1. Oktober 2026 war von der Bundesregierung erneut ein Tankrabatt beschlossen worden, um Autofahrer finanziell zu entlasten.
Im Vergleich zum Oktober 2025 zeigt sich allerdings ein anderes Bild. Insgesamt lagen die Energiepreise in Bayern um 11,7 Prozent höher. Leichtes Heizöl verteuerte sich innerhalb eines Jahres sogar um 79,5 Prozent, Kraftstoffe um 27,7 Prozent.
Bei den Nahrungsmitteln fiel der Preisanstieg mit 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat vergleichsweise gering aus. Auch bei einzelnen Produkten gab es gegenläufige Entwicklungen: Zucchini, andere Kürbisse und Mais verteuerten sich im Jahresvergleich um 3,8 Prozent. Schokoladentafeln wurden dagegen um 9,5 Prozent günstiger. Bei Kaugummi, Gummibärchen und ähnlichen Süßigkeiten lag der Preisrückgang bei 4,1 Prozent
Die Zahlen beziehen sich auf die Entwicklung der Verbraucherpreise in ganz Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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