Rosenheim – Lautes Knallen, ein Auspuff mit mehr als 110 Dezibel und abgefahrene Reifen: Bei einer Verkehrskontrolle in der Rosenheimer Chiemseestraße hat die Polizei am Montagnachmittag (2. November) einen BMW entdeckt, an dem einiges nicht den Vorschriften entsprach. Für den 26-jährigen Fahrer war die Fahrt damit beendet.
Gegen 15 Uhr stoppten die Beamten den Rosenheimer. Bei der anschließenden Kontrolle stellten sie zahlreiche technische Veränderungen und Mängel an seinem Auto fest.
Besonders auffällig war die Auspuffanlage. Die serienmäßige Ausführung war laut Polizei manipuliert und teilweise durch eigens eingebaute Rohre ersetzt worden. Außerdem war ein Endschalldämpfer mit Klappe verbaut. Während der Fahrt erzeugte der BMW damit sogenannte szenetypische Knallgeräusche. Der gemessene beziehungsweise festgestellte Lärmpegel lag nach Angaben der Polizei bei weit über 110 Dezibel.
Doch damit nicht genug: Die Seitenscheiben und teilweise auch die Frontscheibe waren mit dunkler Folie beklebt. Dadurch wurde die Sicht beeinträchtigt. Zudem war die hintere Bereifung deutlich abgefahren und das vorgeschriebene Mindestprofil unterschritten. Auch an den Anbauteilen gab es Beanstandungen: Einige ragten scharfkantig heraus, andere waren bereits abgebrochen.
Die Polizei unterband die Weiterfahrt noch vor Ort. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Ihm drohen zudem Punkte in Flensburg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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