Rosenheim – Gegen die Politik der Bundesregierung richtete sich eine Demonstration des Solidaritätsnetzwerks Rosenheim, die wenige Tage vor der Gen-Z-Demonstration in der Innenstadt (wir berichteten) stattfand. Unter dem Motto „Merz muss weg“ protestierten die Teilnehmer auf dem Max-Josefs-Platz gegen Krieg, Sozialkürzungen und steigende Preise. Nach Schätzung des Veranstalters kamen rund 40 Menschen zusammen. Die Kundgebung verlief friedlich.
In seinem Aufruf zur Demonstration hatte das Solidaritätsnetzwerk den Protest als Demonstration gegen Krieg, Sozialkürzungen und Teuerungen angekündigt. Als weitere Kritikpunkte nannte die Gruppe drohende Arbeitsplatzverluste, eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und steigende Lebensmittelpreise.
Zu den zentralen Forderungen gehörten ein sofortiges Ende der Aufrüstung und die Rücknahme von Reformen, die das Solidaritätsnetzwerk als soziale Einschnitte bewertet. Als Beispiele nannte die Gruppe die Pflege- und Krankenhausreform. Außerdem forderte sie einen gesetzlichen Preisdeckel für Grundnahrungsmittel und Kraftstoff.
Mit dem Slogan „Merz muss weg“ richtete sich der Protest ausdrücklich gegen Bundeskanzler Friedrich Merz. In seinem Aufruf kritisierte das Solidaritätsnetzwerk dessen Politik und warf ihm unter anderem vor, die Interessen von Beschäftigten zu vernachlässigen und die wirtschaftlichen Belastungen auf Arbeitnehmer abzuwälzen. Die Demonstranten wollten nach Darstellung der Veranstalter ihre Unzufriedenheit mit der Bundesregierung zum Ausdruck bringen und zum gemeinsamen Protest aufrufen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Solidaritätsnetzwerk Rosenheim / Beitragsbild: Solidaritätsnetzwerk Rosenheim)


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