Rosenheim – Die Anhörung zum Brennernordzulauf im Deutschen Bundestag ist für den 25. Januar 2027 angesetzt. Das hat der Verkehrsausschuss nach Angaben der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig einstimmig beschlossen. Ludwig begrüßt den Termin und kündigt eine ausführliche Beratung über das Bahnprojekt an.
„Damit beginnen dann die intensiven und detaillierten Beratungen zum Brennernordzulauf“, wird Ludwig in ihrer Mitteilung zitiert. Der Verkehrsausschuss werde sich die notwendige Zeit nehmen, um über das europäische Großprojekt zu beraten. Sie selbst stehe dazu im engen Austausch mit den Verkehrspolitikern der CDU/CSU-Fraktion.
Regionale Forderungen sollen Thema sein
Nach Angaben der Abgeordneten sollen bei der Anhörung auch die Kernforderungen aus der Region Rosenheim ausführlich diskutiert werden. Dazu zählt Ludwig die Verknüpfungsstelle in Kirnstein und die geplante Innunterquerung nördlich von Rosenheim.
Als Ziel nennt sie eine Lösung, die eine funktionierende Infrastruktur mit einem möglichst umfassenden Schutz von Mensch und Natur verbindet. Auch die Begrenzung des Flächenverbrauchs bei einer möglichen Neubaustrecke habe für sie hohe Priorität.
Ludwig: Brennernordzulauf ist nicht gestoppt
Mit Blick auf die knappen Haushaltsmittel des Bundes und den derzeitigen Vorrang für die Sanierung der Schieneninfrastruktur verweist Ludwig auf weitere Bahnprojekte. Dazu gehörten nach ihren Worten die Korridorsanierung München–Salzburg, der Ausbau des Bahnknotens München und die Ertüchtigung der Ausbaustrecke München–Freilassing (ABS 38).
Die Abgeordnete betont, dass dies nicht bedeute, dass der Brennernordzulauf gestoppt sei. Zunächst müsse der Bundestag über die vorliegenden Planungsentwürfe entscheiden. Erst danach werde sich zeigen, welche Maßnahmen wann umgesetzt werden könnten. Dies entspreche dem üblichen parlamentarischen Vorgehen, so Ludwig.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)


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