München / Stuttgart – Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat die Abschusszahlen für das Jagdjahr 2024/2025 veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern 122.905 Füchse getötet – mehr als jemals zuvor. Auch andere Tierarten wie Dachse und Waschbären verzeichneten hohe Abschusszahlen. Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert die Praxis scharf.
Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, erklärte: „Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass die Fuchsjagd unnötig ist. Doch während Luxemburg deshalb dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum des Fuchsjagdverbotes feiert, werden in Bayern Jahr für Jahr völlig sinnlose Fuchsmassaker durchgeführt. Es gibt überhaupt keinen Grund, die Tiere zu bejagen. Sie sind wichtig für den Erhalt eines gesunden Ökosystems und dürfen nicht der Ausübung einer Freizeitbeschäftigung zum Opfer fallen. Die Landespolitik muss endlich handeln und die Massentötungen von Füchsen und anderen Tierarten stoppen.“
PETA fordert die Landesregierung in einer aktuellen Pressemitteilung auf, Füchse und andere Beutegreifer von der Liste der jagdbaren Arten zu streichen.
(Quelle: Pressemitteilung PETA / Beitragsbild: Symbolfoto: re)


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