Rosenheim / Landkreis / Bayern – Zum Start der Osterferien ist auf den Autobahnen in Bayern mit starkem Verkehr zu rechnen. Vor allem auf den bekannten Routen in den Süden müssen Urlauber mit Verzögerungen rechnen. Ferien in vielen Bundesländern und in Teilen Europas erhöhen das Verkehrsaufkommen zusätzlich.
Besonders betroffen sind laut einer aktuellen Pressemitteilung des ADAC die ersten Tage der Ferien sowie die Osterfeiertage selbst. Wer nach Süden reist, sollte sich auf zähfließenden Verkehr einstellen und ausreichend Zeit einplanen.
Wo es am stärksten stockt
Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern, warnt:
„Urlauber, die nach Süden wollen, müssen sich auch dieses Jahr auf Staus und zähfließenden Verkehr einstellen. In Bayern dürfte es sich vor allem rund um München sowie auf den Autobahnen Richtung Österreich, Italien und die Schweiz stauen. Auch auf dem Fernpass wird sich der verstärkte Reiseverkehr in die Urlaubsgebiete bemerkbar machen.“
Die wichtigsten Stau-Strecken in Südbayern:
- A7 Ulm – Füssen/Reutte
- A8 München – Salzburg
- A93 Inntaldreieck – Kufstein
- A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald
- A99 Ostumfahrung München
Auch Grenzübergänge nach Österreich können Rückstaus verursachen, Blockabfertigungen und Baustellen wie an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn A13 verzögern die Fahrt zusätzlich.
„Auch in den Nachbarländern ist aufgrund der Ferien mit mehr Verkehr auf den Straßen zu rechnen. Hinzu kommen noch Behinderungen durch Baumaßnahmen“, so Kreipl.
Urlauber sollten zudem ihr Fahrzeug überprüfen. Aufgrund des frühen Ostertermins kann es in mittleren Lagen Österreichs, Italiens und der Schweiz winterliche Straßenverhältnisse geben. Winterreifen sind dort Pflicht. In Österreich gilt dies bei winterlichen Straßen bis 15. April, Verstöße können mit Bußgeldern bis zu 5000 Euro geahndet werden.
In Südtirol besteht auf der Brennerautobahn A22 sowie im Stadtgebiet Bozen vom 15. November bis 15. April eine generelle Winterausrüstungs-Pflicht, unabhängig von den aktuellen Witterungsbedingungen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)


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