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Apotheken-Protest in München: Bayerische Apotheker warnen vor weiteren Schließungen

Apothekenschild. Foto. re

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

12. März 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern / München / Rosenheim – Apotheker aus ganz Bayern wollen am 23. März in München gegen wirtschaftlichen Druck und drohende Apothekenschließungen protestieren. Für eine Kundgebung am Odeonsplatz bleiben viele Apotheken zeitweise geschlossen, die Versorgung wird über Notdienste sichergestellt.

Bayerns Apotheker rufen am 23. März von 12 bis 14 Uhr zu einer Protestkundgebung am Odeonsplatz in München auf. Die Aktion ist Teil eines bundesweiten Protesttages mit weiteren Kundgebungen in Berlin, Düsseldorf und Hannover.
Nach Angaben des Bayerischer Apothekerverband sollen viele Apotheken an diesem Tag geschlossen bleiben. Die Versorgung der Bevölkerung werde jedoch durch Notdienst-Apotheken gewährleistet.

Zahl der Apotheken deutlich gesunken

Hintergrund der Proteste ist die wirtschaftliche Situation vieler Apotheken. „Wir wehren uns dagegen, dass die Apotheken kaputtgespart werden. Unsere Kosten sind in den vergangenen 13 Jahren um 65 Prozent gestiegen – die Vergütung stagniert“, erklärt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes.
„Seit 2013 haben fast 20 Prozent der Apotheken aufgeben müssen. Allein in Bayern ist in diesem Zeitraum die Zahl von 3.304 auf 2.616 gesunken. Und ein Ende dieser brandgefährlichen Schließungswelle ist nicht absehbar.“

Forderung nach höherer Vergütung

Das Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel wird staatlich festgelegt und liegt derzeit bei 8,35 Euro pro Packung. Laut Koalitionsvertrag ist eine Erhöhung auf 9,50 Euro vorgesehen.
„Die Politik muss jetzt zu ihrer Zusage stehen. Ohne Wenn und Aber. Sonst wird die Versorgungslage für viele Menschen kritisch“, so Hubmann.

Kritik an geplanten Gesetzesänderungen

Auch geplante Änderungen im Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) stoßen auf Kritik. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass Apotheken zeitweise ohne ständig anwesende Apotheker betrieben werden können.
Hubmann warnt: „Apotheken ohne Apotheker sind ein gefährlicher Irrweg. Verlierer wären Patienten – und die Arzneimitteltherapiesicherheit.“
Bereits Ende Januar startete die bundesweite Kampagne „Uns gibt es nicht zum Nulltarif!“. Zusätzlich läuft eine Online-Petition zur Stärkung und zum Erhalt der Apotheken.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Apothekerverband e. V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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