München / Bayern – Am Montag, 23. März 2026, findet von 12:00 bis etwa 14:00 Uhr am Münchner Odeonsplatz eine zentrale Protestkundgebung der bayerischen Apothekerschaft statt. Anlass ist die Forderung nach einer schnellen und verlässlichen Anpassung des Apothekenhonorars für rezeptpflichtige Arzneimittel.
Viele Apotheken in Bayern bleiben an diesem Tag geschlossen. Die Apothekerschaft bittet Patienten, dies bei der Planung ihrer Arzneimittelversorgung zu berücksichtigen.
Rezepte rechtzeitig einlösen
Patientinnen und Patienten werden gebeten, Rezepte möglichst bereits am Freitag oder Samstag vor dem Protesttag einzulösen oder – sofern medizinisch vertretbar – am Dienstag, 24. März. So lassen sich Wartezeiten oder Unterbrechungen der Medikation vermeiden. Für dringende Fälle stehen die Notdienstapotheken weiterhin zur Verfügung. Informationen hierzu gibt es unter:
- Notdienstsuche Apotheken
- Mobil: 22 8 33
- Festnetz: 0800 00 22 833
Hintergrund: Versorgungssicherheit in Gefahr
Die Aktion ist Teil eines bundesweiten Protesttages mit weiteren Kundgebungen in Berlin, Hannover und Düsseldorf. Im Mittelpunkt steht die aus Sicht der Apothekerschaft seit Jahren ausbleibende Anpassung des gesetzlich festgelegten Fixums. „Bayern hat in den vergangenen zehn Jahren über 500 Apotheken verloren. Wenn die Anpassung nicht kommt, folgen weitere mit Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit. Der Protesttag führt das vor Augen“, erklärt Dr. Hans-Peter Hubmann.
Die Apothekerschaft betont, dass das Ziel des Protestes darin besteht, die wohnortnahe Arzneimittelversorgung langfristig zu sichern. Die kurzfristigen Einschränkungen am 23. März diene dem langfristigen Erhalt eines flächendeckenden Apothekennetzes,
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Apothekerverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)


Das ist wieder sowas von typisch Deutsch.
Weil unser Geld in aller Herren Länder verplempert wird ist – egal wo – im eigenen Land kein Geld für die eigene In frastruktur verfügbar.
Dabei sind wir eines der wenigen Länder die auf Medikamente den vollen Mehrwertsteuersatz erheben.
So kassiert der Staat kräftig mit an den Medikamenten um damit Böller für die Ukraine, feministische Selbstfindungskurse für Transpersonen in Äquatorial Guinea oder den Krampf gegen Räächtz hierzulande zu finanzieren.
Die eigene Infrastruktur geht den Bach runter und die Krankenkassenbeiträge feiern gefühlt öfter ein „all time high“ als Börsenindizes oder der Ölpreis.
Das unser Land mit Vollgas gegen die Wand fährt sehen die meisten.
Leider können sich zu wenige aufraffen nach der Notbremse zu suchen.
p.s. Das mit dem vollen Mehrwertsteuersatz gilt übrigens auch für tierärztliche Leistungen.
Meiner Meinung nach ein übler Missstand.
Wo doch auf der anderen Seite (gottlob – und hoffentlich bleibt das bei den leergeplünderten Kassen auch so) humanmedizinische Leistungen umsatzsteuerbefreit sind.