Fürth / Bayern – Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden im Jahr 2025 in Bayern insgesamt 10,4 Milliarden Arbeitsstunden geleistet. Das entspricht einem Rückgang von 0,5 Prozent gegenüber 2024 und fällt damit etwas stärker aus als im Bundesdurchschnitt (-0,2 Prozent).
Der Rückgang zeigt sich sowohl im Produzierenden Gewerbe als auch in einzelnen Bereichen des Dienstleistungssektors. Während die Arbeitsstunden bei „Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (+2,2 Prozent) und im Bereich „Öffentliche Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit“ (+1,4 Prozent) zunehmen, gehen sie im Handel, Verkehr und Gastgewerbe um gut ein Prozent zurück.
Durchschnittliche Arbeitszeit pro Kopf sinkt
Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit pro Erwerbstätigen liegt 2025 bei 1 324 Stunden. Laut den Experten des Landesamts ist der Rückgang vor allem auf die steigende Teilzeitquote zurückzuführen. Zum Vergleich: 2010 wurden im Schnitt noch 1 428 Stunden gearbeitet, also über 100 Stunden mehr.
Besonders auffällig war der Anstieg im Jahr 2021 nach dem Corona-bedingten Einbruch 2020. Mit 1 344 Stunden pro Kopf erreichte die durchschnittliche Arbeitszeit damals jedoch nicht das Niveau der Vor-Corona-Jahre.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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