Schildkröten als Haustiere: Was man im Vorfeld beachten sollte

Schildkröten als Haustiere: Was man im Vorfeld beachten sollte

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Schildkröten erfreuen sich als Haustiere großer Beliebtheit. Nicht alle Arten eignen sich jedoch für die uneingeschränkte Haltung zu Hause, einige sind sogar gesetzlich geschützt. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Schildkröte einziehen zu lassen, sollte sich deshalb vorab genau informieren.

In rund einem Drittel der 1,3 Millionen Terrarien in deutschen Haushalten wohnen Schildkröten. Das ist das Ergebnis einer haushaltsrepräsentativen Erhebung im Auftrag des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF). Damit sind Schildkröten in Deutschland die beliebtesten Terrarientiere – noch vor Schlangen.
Bevor man sich für den Kauf oder die Adoption einer Schildkröte als Haustier entscheidet, sollte man sich gründlich über die gesetzlichen Bestimmungen, die spezifischen Anforderungen der Art und die Verantwortung als Tierhalter informieren. Das gewährleistet nicht nur das Wohlergehen der Tiere, sondern es ermöglicht auch eine bereichernde und erfüllende Erfahrung für den Halter.

Schutzstatus von Schildkröten beachten

Einige Schildkrötenarten unterliegen einem besonderen Schutz. Europäische Landschildkröten zum Beispiel sind in Europa im Anhang A der EU-Artenschutzverordnung aufgeführt und somit streng geschützt. Halter müssen daher den rechtmäßigen Erwerb der Tiere über eine EG-Vermarktungsgenehmigung nachweisen und den Besitz der Tiere sowie jede Bestandsveränderung bei der zuständigen Behörde anzeigen. Nach dem Artenschutzrecht ist zudem eine regelmäßige Kennzeichnung der Tiere in Form einer Fotodokumentation oder durch die Implantation eines Mikrochips beziehungsweise Transponders vorgeschrieben, sofern die Tiere mehr als 500 Gramm wiegen. Dr. Martin Singheiser, Geschäftsführer des Bundesverbands für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V. (BNA) führt dazu aus: „Bei Jungtieren muss mindestens einmal im Jahr ein Foto der Ober- und Unterseite des Tieres auf schwarz-weißem Schachbrett-Papier mit Maßstab gemacht werden. Auch das Gewicht wird dabei gemessen.“
Andere Arten wiederum sind gänzlich für die Haltung verboten. „Bei den Wasserschildkröten betrifft das zum Beispiel die Buchstaben-Schmuckschildkröte Trachemys scripta. Diese Art steht auf der Liste der invasiven Arten von unionsweiter Bedeutung und unterliegt somit einem Haltungs-, Vermehrungs- und Abgabeverbot“, erklärt der Experte. Lediglich Bestandstiere dürfen noch – mit der Duldung der zuständigen Behörde – bis an ihr Lebensende gehalten werden.

Schildkrötenhaltung: Was alles dazugehört

Neben den rechtlichen Grundlagen sollten angehende Schildkrötenhalter auch die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Tiere vor deren Erwerb kennen. Grundsätzlich zählen dazu:

  • Platzanforderungen,
  • das Einrichten von Terrarium, Aquaterrarium oder Freigehege inklusive Technik für Beleuchtung und Temperatur,
  • die artspezifische Fütterung,
  • gegebenenfalls eine erforderliche Überwinterung,
  • die medizinische Versorgung und Routinechecks sowie
  • die Lebenserwartung.

Dr. Singheiser macht deutlich, wie unterschiedlich diese Anforderungen sein können: „Mediterrane und tropische Landschildkröten unterscheiden sich zum Beispiel, da nur erstere eine Winterruhe halten. Die Haltung tropischer Arten ist damit direkt energieintensiver, da das ganze Jahr hohe Temperaturen aufrechterhalten werden müssen.“ Auch Wasser- und Landschildkröten unterscheiden sich sehr in ihrer Haltung, weil plötzlich Themen wie Filtertechnik und regelmäßige Wasserwechsel zu bedenken sind.
Es ist daher essenziell, sich im Vorfeld zu überlegen, was für eine Art infrage kommt und wie aufwändig die Haltung über die lange Lebensdauer ist. Außerdem gibt es auch die grundsätzlichen Fragen, die alle Tierhalter betreffen, zum Beispiel, wer sich im Urlaub um die Betreuung der Tiere kümmert.

Wo kann ich mich informieren?

Glücklicherweise gibt es einige Stellen, an denen man sich im Vorfeld informieren kann. „Informationen zur richtigen Haltung und dem Schutzstatus findet man in Fachliteratur, bei Vereinen und Verbänden. Der Zoofachhandel ist verpflichtet, beim Verkauf dem Kunden schriftliche Informationen zur tiergerechten Haltung seines Tieres mitzugeben, das ist in § 21 des Tierschutzgesetzes verankert“, fasst Dr. Singheiser zusammen. Über den Schutzstatus informiert zum Beispiel das Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf der Seite www.wisia.de. Generelle Fragen zur Haltung werden etwa beim Haustier-Berater des Bundesministeriums für Landwirtschaft oder auf Online-Portalen wie www.leben-mit-heimtier.de beantwortet. Zu guter Letzt können auch Tierärzte, lokale Tierschutzorganisationen oder Tierheime informieren oder geeignete Ansprechpartner vermitteln.
(Quelle: Pressemitteilungen IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. Mai

Namenstag haben: German, Margaret, Otto, Viktor, Wilhelm

3 bekannte Geburtstagskinder:

Kylie Minogue (1968 –  ist eine populäre australische Sängerin und Schauspielerin.)

Rudolph Giuliani (1944 – ist ein US-amerikanischer republikanischer Politiker und ehemaliger Bürgermeister der Stadt New York, in dessen Amtszeit die Terroranschläge vom 11. September 2001 fielen.)

– Frank Schätzing (1957 – ist ein deutscher Schriftsteller, der durch seinen Wissenschaftsthriller „Der Schwarm“ im Jahr 2004 zum internationalen Bestsellerautor wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1937: Die „Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH“ wird gegründet. Sie baut das Volkswagenwerk Wolfsburg auf.
  • 1930: In Manhattan, New York City, wird das Chrysler Building eingeweiht. Mit 319 m löst es nach nur einem Monat das Bank of Manhattan Company Building als höchstes Gebäude der Welt ab.
  • 1883: In Oranienburg gründen 18 Berliner Vegetarier mit der Vegetarischen Obstbau-Kolonie Eden e.G.m.b.H die erste vegetarische Siedlung in Deutschland.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Blumengeschäfte in Rosenheim: IG Bau Oberbayern fordert Tarifvertrag für Floristik-Beschäftigte

Blumengeschäfte in Rosenheim: IG Bau Oberbayern fordert Tarifvertrag für Floristik-Beschäftigte

Bayern / Rosenheim – Blühende Kreativität bei harter Arbeit – Die Floristen in Rosenheim haben alle Hände voll zu tun. Die IG Bau Oberbayern fordert nun einen Tarifvertrag für Floristik-Beschäftigte. Das Ziel sind mehr Urlaubstage, eine 5 Tage Woche und sichere Zuschläge bei Überstunden.

Sie binden Blumensträuße und Kränze, gestalten Gestecke und Brautschmuck, dekorieren Schaufenster, Verkaufsräume und Hotel-Foyers: „Die anstrengenden Jobs in den Blumenläden sind überwiegend in Frauenhand“, erklärt Harald Wulf von der IG Bauen-Agrar-Umwelt.
Für den Bezirksvorsitzenden der Floristen-Gewerkschaft IG Bau Oberbayern ist klar: „Floristinnen machen einen harten Job. Viele haben eine lange Arbeitswoche: Sie stehen sechs Tage am Stück im Laden. Wenn es dazu nur 24 Tage Urlaub im Jahr gibt, dann kann man getrost von einem ‚Auspower-Job‘ sprechen“, so Harald Wulf.
Die IG Bau Oberbayern fordert deshalb die Fünf-Tage-Woche und 32 Tage Jahresurlaub für die Floristik-Branche. „Außerdem muss bei den Überstunden etwas passieren: Wer länger arbeitet, der muss sich darauf verlassen können, dass es dafür auch Zuschläge gibt. Das ist noch längst nicht überall der Fall“, sagt der Vorsitzende der IG Bau Oberbayern. Über diese Punkte will die Gewerkschaft jetzt mit dem Fachverband Deutscher Floristen (FDF) verhandeln und einen Tarifvertrag abschließen.
Dabei verweist die Floristen-Gewerkschaft auf das Arbeitspensum, das die Beschäftigten haben: „Von der Taufe über die Hochzeit bis zur Beerdigung – Floristinnen setzen mit ihrer professionellen Arbeit Akzente bei großen Ereignissen und in wichtigen Momenten des Lebens. Sie machen – gerade an Feiertagen – einen richtigen Stress-Job“, sagt Harald Wulf. Handwerkliches Geschick und Know-how seien für den Beruf notwendig. „Aber es steckt auch noch mehr dahinter: Warenbedarf, Einkauf, Preiskalkulation … – Eine Floristin braucht deutlich mehr als nur einen grünen Daumen“, so Wulf.
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU / Beitragsbild: Copyright IG BAU, Tobias Seifert)

Ausstellungsführung zu „Von Kronberg an den Chiemsee – Anton Burger und Hugo Kauffmann“

Ausstellungsführung zu „Von Kronberg an den Chiemsee – Anton Burger und Hugo Kauffmann“

Prien / Landkreis Rosenheim – Das KronastHaus am Marktplatz Prien zeigt noch bis Samstag, 28. Juni die kooperative Ausstellung „Von Kronberg an den Chiemsee“ Am Freitag, 13. Juni können Interessierte um 18.30 Uhr an einer einstündigen Abendführung mit Kuratorin Inge Fricke teilnehmen.

Ausgangspunkt der Ausstellung bilden die Gemälde der Sammlung Abé in Prien, hinzu kommen Arbeiten Anton Burgers aus der Stiftung Kronberger Malerkolonie und privater Leihgeber. Der Titel der Ausstellung bezieht sich dabei auf den Werdegang Hugo Kauffmanns.
Die Jagd, das bäuerliche Leben sowie die holländischen Meister des 17. Jahrhunderts begeisterten Anton Burger und Hugo Kauffmann gleichermaßen. Eine Anmeldung zu der abendlichen Führung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind 20 Personen. Die Führung ist kostenfrei. Sonderführungen sind auf Anfrage unter galerie@tourismus.prien.de möglich.
Während der Sonderausstellung hat das KronastHaus, Marktplatz 7, freitags und samstags von jeweils 17 bis 19 Uhr geöffnet.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Hugo Kauffmann, Blick auf Prien, 1873, Öl/Holz. Copyright Kunstsammlung des Marktes Prien a. Chiemsee)

Das etwas andere After-Work Special in den Sommermonaten im Prienavera

Das etwas andere After-Work Special in den Sommermonaten im Prienavera

Prien / Landkreis Rosenheim – Feierabend-Feeling im Prienavera. Am Freitag, 6. Juni, von 19 bis 23 Uhr, bietet das Erlebnisbad in Kooperation mit dem Hotel Luitpold am See ein After-Work Special an, nach der Arbeit kann man in gemütlichem Ambiente und bei Musik Drinks genießen.

DJ Ellison Hard sorgt bei dem After-Work Special für einen tollen Sound in der Seestraße 120. Badbesucher haben die Möglichkeit bei Cocktails im Wasser und auf den Liegen zu entspannen und den Alltag, begleitet von den Rhythmen und Klängen, aktiv hinter sich zu lassen. Regulärer Badeintritt, ein Getränk ist im Preis enthalten. Je nach Witterung findet die Veranstaltung im Prienavera Erlebnisbad beziehungsweise Strandbad statt. Weitere Termine sind Freitag, 4. Juli und Freitag, 1. August.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Nach der Arbeit ab ins Prienavera – schwimmen und Cocktails schlürfen. Bis 23 Uhr sorgt ein Live-DJ beim After-Work Special für den Sound. Copyright Chiemsee-Marina-GmbH)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 27. Mai

Namenstag haben: Augustin, Bruno, Margaret, Matthias, Randolph

3 bekannte Geburtstagskinder:

Jonas Hector (1990 – ist ein deutscher Fußballspieler, der seit 2010 für den 1. FC Köln in der Bundesliga spielt und seit 2014 dem Kader der deutschen Nationalmannschaft angehört.)

 Kai Pflaume (1967 – ist ein deutscher Fernsehmoderator, der mit seiner langjährigen Show „Nur die Liebe zählt“ bekannt wurde.)

Paul Bettany (1971 – ist ein britischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1968: In Tübingen wird der erste Geldautomat in Deutschland in Betrieb genommen.
  • 1930: Der Erfinder Richard Gurley Drew erhält ein US-Patent auf das von ihm erfundene Klebeband, das 3M vermarktet.
  • 2006: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Momenten-Magnituden-Skala in Java kommen knapp 5800 Menschen ums Leben, bis zu 57.800 werden verletzt, mehr als 130.000 Häuser werden zerstört oder schwer beschädigt und bis zu 650.000 Menschen obdachlos.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Quereinsteiger und Jugendlichen der Feuerwehr Taching erreichen Meilenstein der Grundausbildung

Quereinsteiger und Jugendlichen der Feuerwehr Taching erreichen Meilenstein der Grundausbildung

Taching / Landkreis Traunstein – Einen großen Schritt in ihrer Grundausbildung konnten fünf „Feuerwehr-Quereinsteiger“ sowie drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr Taching mit einer Zwischenprüfung machen.

Nach einer längeren Vorbereitungsphase in ihrer Heimatfeuerwehr traten sie zur Zwischenprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA) an. Damit haben sie einen Meilenstein erreicht und können sich nun auf weitere Grundausbildungsmodule wie die Funkausbildung oder das Abschlussmodul der bayernweit einheitlich geregelten Grundausbildung vorbereiten.
Inhaltlich beschäftigten sie sich mit den Grundtätigkeiten der Brandbekämpfung und der Technischen Hilfeleistung. Auf dem Stundenplan standen aber auch das richtige Verhalten in Gefahrensituationen beziehungsweise Gefahrenkennzeichen. 
Der schriftliche Test bestand aus einem Katalog mit 50 Fragen aus dem Bereich der „Feuerwehr-Grundkenntnisse“. Im Anschluss folgte der praktische Teil, bei dem die Prüflinge beispielsweise eine vierteilige Steckleiter entsprechend der Vorgaben aufstellen mussten.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Prüflinge mit Feuereifer in der Vorbereitung dabei waren und nun mit diesem Erfolg in der Tasche weiter in der Grundausbildung durchstarten können“, so der 1. Kommandant Michael Lechner. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Taching)

Kinderärztliche KVB-Bereitschaftspraxis im RoMed Klinikum Rosenheim eröffnet

Kinderärztliche KVB-Bereitschaftspraxis im RoMed Klinikum Rosenheim eröffnet

Rosenheim – Am 24. Mai war es soweit: Die kinderärztliche Bereitschaftspraxis, jetzt „unter den Fittichen“ der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), ist innerhalb des Klinikums in das Haus A in unmittelbarer Nähe zur Allgemeinen Bereitschaftspraxis umgezogen und nun direkt über den Zugang der Zentralen Notaufnahme erreichbar.

Geöffnet ist die Praxis, wenn niedergelassene Kinderarztpraxen geschlossen haben. Generell sind die KVB-Kinderärzte immer mittwochs von 13 bis 19 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr präsent. Unabhängig davon stehen für Notfälle die Kinderärzte des RoMed Klinikums Rosenheim immer rund um die Uhr zur Verfügung. Insgesamt werden an der Rosenheimer Kinderklinik gemeinsam mit der KVB-Praxis etwa 12.000 Kindernotfallpatienten im Jahr behandelt.
Anlässlich des Umzugs besichtigte Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium und Bundestagsabgeordnete, die neuen Räumlichkeiten und tauschte sich über die Umbaumaßnahmen aus. So gibt es nunmehr neben der Anmeldung, drei Arbeitsplätze, zwei Untersuchungsräume mit Behandlungsliegen, Wärmelampen und Wickeltisch, Sanitärbereiche sowie einen Wartebereich.

Privatpraxis nun vom KVB übernommen

Bisher wurde die kinderärztliche Bereitschaftspraxis in Rosenheim privat betrieben. Im Zuge der sogenannten Telematik-Infrastrukturumstellung hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns die Bereitschaftspraxis an diesem Standort jetzt übernommen. Dr. Torsten Uhlig, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, betont: „Für die vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit in der Vergangenheit danke ich Dr. Reinhard Hopfner, stellvertretend für alle beteiligten Pädiater, die mit viel Herzblut und außerordentlichem Engagement die Bereitschaftspraxis bisher geführt haben. Mit den neuen Strukturen sind die Weichen für eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit auch mit meinem Nachfolger PD Dr. Hendrik Jünger gestellt und eine zuverlässige Versorgung ambulanter Patienten in der Region gewährleistet.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Eröffnung der KVB-Kinderpraxis im RoMed Klinikum Rosenheim Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium und Bundestagsabgeordnete (3.v.l.) freut sich mit Dr. Torsten Uhlig, Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (2.v.l.) und seinem Nachfolger PD Dr. Hendrik Jünger (re.) sowie Josef Bauer, Leiter Klinikinfrastruktur (li.), Dr. Reinhard Hopfner (4.v.l.), Dr. Martina Bielawski, Kaufmännische Leiterin (2.v.r.) sowie Kolleginnen und Kollegen der KVB-Praxis, Copyright Andrea Michael)

Erstes Feuerwehr-Foodtruck-Fest in Übersee

Erstes Feuerwehr-Foodtruck-Fest in Übersee

Übersee / Landkreis Traunstein – Die Floriansjünger aus Übersee laden zum ersten „Feuerwehr-Foodtruck-Fest“ am Vatertag, 29. Mai ab 10 Uhr, rund um das Feuerwehrhaus in Übersee (Landkreis Traunstein) ein.

Die Besucher erwartet neben kulinarischen Köstlichkeiten ein Rahmenprogramm für „Jung und Alt“. In den Nachmittagsstunden wird Livemusik für gute Unterhaltung sorgen.
Für alle Grillfans wird es ein BBQ geben, darüber hinaus gibt es auch für alle Burger, Pasta und Pizzafreund sowie die Anhänger von mexikanischer und thailändischer Küche etwas. Das kulinarische Portfolio wird durch „saisonale Spezialitäten“ ergänzt, für die süßen Gaumenfreuden gibt es Baumstritzl, Eis und Crêpes. Erfrischende Cocktails und eine Auswahl an weiterer Getränke runden das Angebot ab.
Organisiert wird „Fire & Food“ von den Mitgliedern der Feuerwehr Übersee. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung auf dem Gelände des Feuerwehrhauses (Gewerbestraße 3) statt. Weitere Infos zu den Anbietern und das genaue Rahmenprogramm findet sich in den Sozialen Medien (Instagram) der Feuerwehr.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Plakat der Veranstaltung Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein Feuerwehr Übersee)

Neue Wachleitung ind der BRK-Rettungswache Bad Endorf

Neue Wachleitung ind der BRK-Rettungswache Bad Endorf

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Björn Steinke und Uli Birle haben zum 15. Mai die Leitung der BRK-Rettungswache in Bad Endorf übernommen.

Die neue Wachleitung wird künftig die Einsatzbereitschaft und Organisation der Rettungswache verantworten und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen weiter stärken. Die Rettungswache Bad Endorf ist Teil des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Kreisverband Rosenheim und spielt eine zentrale Rolle in der notfallmedizinischen Versorgung der Region. Das Team des Rettungswagens „Bad Endorf 71/1“ besteht aus 21 haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern sowie drei Auszubildenden zum Notfallsanitäter. Gemeinsam leisten sie jährlich rund 3.000 Einsätze im Gemeindegebiet Bad Endorf und darüber hinaus.
„Wir freuen uns auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem engagierten Team vor Ort sowie mit allen Partnerorganisationen“, erklären Steinke und Birle. „Unser Ziel ist es, die hohe Qualität der rettungsdienstlichen Versorgung in der Region weiter zu sichern und auszubauen.“

59.000 Einsätze im vergangenem Jahr

Der BRK Kreisverband Rosenheim betreibt insgesamt 12 Rettungswachen und Stellplätze in Stadt und Landkreis Rosenheim. Im Jahr 2024 wurden die Fahrzeuge des BRK zu über 59.000 Einsätzen alarmiert und legten dabei mehr als 1,5 Millionen Kilometer zurück. Die kontinuierliche Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und Behörden sind zentrale Bestandteile der Arbeit des BRK.
Weitere Informationen zum BRK Kreisverband Rosenheim und seinen Angeboten unter www.brk-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Uli Birle (links) Björn Steinke (rechts) Copyright Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim)

Welt-Nichtrauchertag: „Jede Zigarette weniger ist ein Gewinn“

Welt-Nichtrauchertag: „Jede Zigarette weniger ist ein Gewinn“

Rosenheim – Rauchen bleibt eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken – und dennoch fällt es vielen schwer, damit aufzuhören. Am Samstag 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Professor Dr. Stephan Budweiser, Chefarzt am RoMed Klinikum Rosenheim spricht deshalb im Interview über die Risiken und warum sich aufhören lohnt.

Lungenkrebs gehört zu den gefährlichsten Folgen: Oft bleibt er lange unbemerkt und wird erst erkannt, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Und doch: Wer den Tabak hinter sich lässt, kann viel für seine Gesundheit tun. Zum Welt-Nichtrauchertag spricht Professor Dr. Stephan Budweiser, der auch Leiter des Kooperativen Lungenkrebszentrums Oberbayern Süd ist, über das Thema.

Frage: Herr Professor Budweiser, in Deutschland erkranken jährlich rund 55.000 Menschen an Lungenkrebs – etwa 85 Prozent davon aufgrund des Rauchens. Warum ist diese Erkrankung so gefährlich?
Antwort: Lungenkrebs ist bei Männern die häufigste Krebstodesursache, bei Frauen rangiert er an zweiter Stelle. Das Tragische: In vielen Fällen fehlt es an klaren Frühsymptomen. Gerade Husten, der häufigste Warnhinweis, wird von Rauchern oft als „normal“ abgetan. Manche Tumorarten wachsen zudem sehr schnell und streuen früh in den ganzen Körper. Das erschwert die Behandlung enorm.

Frage: Trotz Warnungen fällt vielen der Abschied vom Rauchen schwer. Warum?
Antwort: Rauchen ist eine komplexe Sucht – körperlich, psychisch und sozial. Über Jahrzehnte wurde der Tabakkonsum verharmlost. Wer einmal damit beginnt, kann sich nur schwer wieder davon lossagen. Viele verdrängen die Risiken, und für viele gehört die Zigarette zum Alltag – als Pausenritual, zur Entspannung, zum Stressabbau. Es gibt auch eine soziale Komponente. Man raucht gemeinsam, fühlt sich zugehörig. Diese Verknüpfung mit positiven Gefühlen zu durchbrechen, ist eine der größten Herausforderungen.

Frage: Ist es besser, schrittweise aufzuhören oder sollte man radikal aufhören?
Antwort: Studien zeigen: Wer langsam reduziert, hat langfristig oft mehr Erfolg. Ein sofortiger Verzicht ist nicht immer der richtige Weg. Vielen hilft es, in Etappen zu arbeiten. Das senkt auch das Rückfallrisiko.

Frage: Immer mehr greifen zu E-Zigaretten oder Tabakerhitzern. Eine gesündere Alternative?
Antwort: Sie enthalten zwar weniger Schadstoffe als herkömmliche Zigaretten, aber gesund sind sie deshalb noch lange nicht. Vor allem führen sie selten zum Rauchstopp – und genau darum geht es. Am Ende bleibt es oft nur ein Ersatzprodukt, geschickt vermarktet von der Tabakindustrie. Das Risiko der Rauchsucht verlagert sich nur.

Frage: Wie groß ist das Risiko für Menschen, die nicht selbst rauchen, aber regelmäßig Rauch ausgesetzt sind?
Antwort: Passivrauchen ist deutlich gefährlicher, als viele glauben. Es erhöht das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um 20 bis 40 Prozent. In Deutschland gehen rund 300 Neuerkrankungen pro Jahr allein darauf zurück. Das ist vor allem für Kinder alles andere als harmlos.

Frage: „Mein Opa hat geraucht und wurde 90“ – viele halten sich an solche Beispiele fest. Was sagen Sie dazu?
Antwort: Natürlich trifft es nicht jeden. Aber das Risiko steigt deutlich je mehr und je länger jemand raucht. Bei Männern erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, um das 24-Fache im Vergleich zu Nichtrauchern. Und das ist längst nicht alles: Jeder vierte bis fünfte Raucher entwickelt COPD, eine chronische, fortschreitende und schwere Atemwegserkrankung. Dazu kommt ein deutlich höheres Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Gefäßkrankheiten. Rauchen bleibt eines der größten Gesundheitsrisiken – auch wenn es im Einzelfall gut ausgehen kann.

Frage: Kann sich die Lunge regenerieren oder bleibt das Risiko erhöht?
Antwort: Jede Zigarette, die nicht geraucht wird, ist ein Gewinn für die Gesundheit. Das Risiko für Lungenkrebs sinkt mit der Dauer der Abstinenz. Ganz auf das Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers kehrt es zwar nicht zurück, trotzdem lohnt sich der Ausstieg immer und in jedem Fall.

Frage: Was können Menschen tun, die mit dem Rauchen aufhören wollen?
Antwort: Es gibt zahlreiche Hilfsangebote, auch online oder spezielle Apps, die den Rauchstopp erleichtern können. Wer alleine nicht weiterkommt, sollte sich zunächst an seinen Hausarzt oder einen Lungenfacharzt wenden. Viele Ärzte haben eine spezielle Ausbildung in der Tabakentwöhnung und können individuell unterstützen. Auch in Rehabilitationsprogrammen wird der Rauchstopp häufig als wichtiger Bestandteil behandelt, um langfristige Erfolge zu erzielen.

Frage: Was möchten Sie den Menschen zum Welt-Nichtrauchertag mit auf den Weg geben?
Antwort: Nehmen Sie die gesundheitlichen Folgen des Rauchens ernst. Jeder Tag ohne Zigarette ist ein Schritt in ein gesünderes Leben. Wenn Beschwerden auftreten, die nicht verschwinden – etwa ein Husten – gehen Sie zum Arzt. Dahinter kann mehr stecken. Die gute Nachricht: Die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht, besonders bei früher Diagnose. Nutzen Sie diese Chance und machen Sie den ersten Schritt. Für Ihre Gesundheit.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nachhaltigkeit im Freilichtmuseum Amerang

Nachhaltigkeit im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Für Museen in Deutschland soll es künftig erstmals eine eigene Zertifizierung für Nachhaltigkeit geben. Das Projekt befindet sich noch in der Pilotphas. Das Freilichtmuseum Amerang hat sich dafür beworben und wurde mit 5 weiteren Museen ausgewählt.

Der Deutsche Museumsbund startete das Projekt „Zertifizierung Nachhaltige Museen – Vom Wollen zum Machen“. 50 Museen in ganz Deutschland hatten sich für die Teilnahme beworben, sechs wurden ausgewählt. Mit dabei ist das Freilichtmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt die Leiterin des Freilichtmuseums Claudia Richartz. „Und es ist auch kein Zufall, dass wir ausgewählt wurden. Der Bezirk Oberbayern hat bei uns in Sachen Nachhaltigkeit bereits eindrucksvolle Akzente gesetzt.“ Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Ausstellungsgebäude, das auch den Museumsbund beeindruckt hat. Beim Bau wurde auf natürliche Baustoffe gesetzt: Der Boden besteht aus Lehm, und für die Massivholz-wände wurden keinerlei chemische Holzschutzmittel verwendet.
Ziel des Projektes ist es nach Angaben des Deutschen Museumsbundes, den Museen eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Nachhaltigkeitszertifizierung anzubieten und Nachhaltigkeit dauerhaft und messbar in der Museumsbranche zu verankern.

Viele Kriterien Spielen eine Rolle: auch wie die Arbeiter zum Arbeitsplatz kommen

Das Projekt befindet sich in der Pilotphase, die bis Ende des Jahres dauern wird. Für Claudia Richartz heißt das: Viele Listen an Kriterien für Ökologie und Nachhaltigkeit abarbeiten.  Mit auf der Liste sind etwa eine energie-sparende Beleuchtung, alle Heizverbräuche, ein ökologisches Abfallkonzept, der Umgang mit Trinkwasser, die Verwendung von Reinigungsmitteln oder auch die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien im Ausstellungsbau. Eine weitere Herausforderung ist es, die Ziele in den Museumsteams zu verankern. „Das heißt konkret: auch unser Arbeitsalltag ändert sich, wie etwa bei der Verwendung umweltfreundlicher Materialien bei ihrer Arbeit. Oder beim Thema Mobilität“, betont Richartz. Im Klartext: Auch die Frage, wie die Beschäftigten zu ihrem Arbeitsplatz kommen, spielt eine Rolle. „Am besten ist hier natürlich der Öffentliche Nahverkehr, aber das ist im ländlichen Raum nicht leicht umsetzbar. Gerade auch hier zum Freilichtmuseum ist es für uns genauso schwierig wie für unsere Gäste mit Bus oder Bahn anzureisen.“ 14 Köpfe zählt das Team des Freilichtmuseums, und sie seien motiviert, sagt Claudia Richartz. Auch die Angebote in Museumsshops kommen auf den Prüfstand. „Hier haben wir bereits gehandelt. Unser Angebot entspricht den Kriterien. Wir beziehen viele regionale Produkte und achten auf die Lieferketten.“

Freilichtmuseum Amerang will gerüstet sein 

Bis Ende des Jahres arbeiten nun alle teilnehmenden Museen den Kriterienkatalog ab. Claudia Richartz findet es wichtig, dass die Nachhaltigkeit in der Museumsarbeit besser verankert wird und es eines Tages eine eigene Zertifizierung gibt. „Ich könnte mir vorstellen, dass bei bestimmten Förderungen von Projekten eines Tages eine Zertifizierung Voraussetzung ist. Dafür wollen wir gerüstet sein.“ Alle Informationen zum Projekt des Deutschen Museumsbundes gibt es im Internet unter www.museumsbund.de/zertifizierung-nachhaltige-museen.
Das Thema Nachhaltigkeit ist das zentrale Thema am „Tag der Freilichtmuseen“, der am 25. Mai bayernweit stattfindet. Der Aktionstag ist eine Initiative des Netzwerks „Freilichtmuseen in Bayern“, dem auch das Freilichtmuseum Amerang angehört. Bei einer offenen Führung wird Claudia Richartz um 11 Uhr den Besuchern erläutern, wie nachhaltig und ökologisch das neue Ausstellungsgebäude errichtet wurde. Außerdem können Familien und alle Interessierten bei einem Nachhaltigkeitsspiel Rätselfragen rund um die 17 Ziele der Vereinten Nationen beantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Früher und heute: das Baumaterial Holz, ein bewährter und erneuerbarer Baustoff mit geringer CO²-Bilanz. Blick auf den Bartlhof und das neue Ausstellungsgebäude. Copyright Bezirk Oberbayern, FLM Amerang)