Online-Seminar „Gesund und mit Bewegung durch die Schwangerschaft“

Online-Seminar „Gesund und mit Bewegung durch die Schwangerschaft“

Rosenheim – Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf ist Bewegung wünschenswert und bringt viele Vorteile für Mutter und Baby. Welche Bewegungsarten empfehlenswert sind und wie Frau mehr Bewegung in den Alltag bringen kann, zeigt die Referentin Lena Pietsch anhand von Übungen in einem Online-Seminar.

Das Seminar findet am 22. Mai von 18 bis 19:30 Uhr statt und richtet sich an schwangere Frauen und deren Partner.
Die Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ist online unter www.aelf-ro.bayern.de/ernaehrung/familie. Anmeldeschluss ist der 21. Mai.
Alle Teilnehmer erhalten vorab eine E-Mail mit genauen Informationen für den Online-Zugang zur Veranstaltung.
Weitere Informationen erhält man von Ansprechpartnerin Bettina Handwerker, bettina.handwerker@aelf-ro.bayern.de,Tel. 08031-3004-1202.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtarchiv Rosenheim erhält Teilnachlass des früheren Oberbürgermeisters Josef Sebald

Stadtarchiv Rosenheim erhält Teilnachlass des früheren Oberbürgermeisters Josef Sebald

Rosenheim – Das Stadtarchiv Rosenheim hat von den Nachkommen des früheren Oberbürgermeisters Josef „Sepp“ Sebald (1905–1960) einen Teilnachlass übernommen, dieser gibt Einblicke in die Rosenheimer Zeitgeschichte:

Es umfasst unter anderem Originalunterlagen aus der NS-Zeit, darunter Sebalds Entlassungsurkunde aus dem KZ Dachau sowie Schriftwechsel zu seiner Entschädigung nach 1945. Ein ebenfalls übergebenes Fotoalbum mit rund 250 Aufnahmen enthält bislang unbekannte Bilder Rosenheims, vor allem aus den 1930er und 1940er Jahren.
Für die Sammlung des Stadtarchivs bedeutet die Schenkung eine wertvolle Ergänzung. Die Unterlagen gewähren neue Einblicke in die Rosenheimer Zeitgeschichte. Nach der archivischen Aufbereitung, inklusive fachgerechter Verpackung und digitaler Erfassung, wird das Material für interessierte Nutzer zugänglich gemacht. Damit kann es künftig in die Erinnerungskultur der Stadt einfließen.

Ein Gedenkzeichen für Josef Sebald kommt bald 

Josef Sebald (1905–1960) war Sozialdemokrat, NS-Verfolgter und zweimal inhaftierter KZ-Häftling. Nach Kriegsende wurde er Mitglied des Rosenheimer Stadtrats, später Landtagsabgeordneter. 1958 gewann er die Wahl zum Oberbürgermeister. In seiner kurzen Amtszeit wurden wichtige Weichenstellungen für die Stadtentwicklung getroffen, etwa hinsichtlich der Neugestaltung des Salinengeländes. Zu Ehren seines Wirkens trägt heute die Sepp-Sebald-Siedlung seinen Namen. Als weiteres Zeichen der Erinnerung hat der Rosenheimer Stadtrat beschlossen, noch in diesem Jahr ein Gedenkzeichen an Sebalds früherer Wohnadresse in der Königstraße 15 gegenüber dem Rathaus anzubringen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. Mai

Namenstag haben: Isidor, Job, Hiob, Johannes, Juan, Liliana, Solange, Solangia

3 bekannte Geburtstagskinder:

Missy Franklin (1995 – ist eine seit Anfang der 2010er international erfolgreiche US-amerikanische Schwimmerin, die bei den Olympischen Spielen in London viermal Gold gewann und bereits elfmal Weltmeisterin wurde.)

– Fred Astaire (1899 – war ein US-amerikanische Tänzer, Choreograf, Sänger und Schauspieler. Berühmt wurde er für seine Stepptanznummern.)

Nick Heidfeld (1977 –  ist ein ehemaliger deutscher Rennfahrer, der in der Formel 1 am häufigsten einen Podestplatz (13 mal) erreichte ohne jemals ein Rennen zu gewinnen.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1837: Die Einstellung der Konvertibilität von Papiergeld in Gold- und Silbermünzen durch alle New Yorker Banken führt zur spekulativ beeinflussten Wirtschaftskrise von 1837 in den USA. Auslöser ist weiters die Wirtschaftspolitik des letzten Präsidenten Andrew Jackson und der Entzug staatlicher Gelder aus der Second Bank of the United States. Die Weigerung von US-Präsident Martin Van Buren, staatliche Maßnahmen zur Rettung der Wirtschaft zu ergreifen, trägt in der Folge dazu bei, die Schäden und Dauer der Krise zu erhöhen.
  • 1950: In Barcelona wird der Automobilhersteller SEAT von der spanischen Staats-Holding Instituto Nacional de Industria, Banken und dem italienischen Fiat-Konzern gegründet.
  • 1994: John Wayne Gacy wird im Staatsgefängnis von Illinois, USA, durch die Giftspritze hingerichtet. Der als „Killer-Clown“ bekannte Serienmörder ist am 13. März 1980 wegen Tötens von 33 Menschen zu 21-facher lebenslanger Haft und zwölfmaliger Todesstrafe verurteilt worden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Endspurt beim Wettbewerb „Lieblingsbusfahrer 2025“

Endspurt beim Wettbewerb „Lieblingsbusfahrer 2025“

Rosenheim / München / Bayern – Noch bis 31. Mai läuft der bundesweite Wettbewerb „Lieblingsbusfahrer 2025“. Fahrgäste können noch bis zum Monatsende Bus-Geschichten über ihren Lieblingsbusfahrer einreichen. Ziel des Wettbewerbs: mehr Wertschätzung und Anerkennung für das Fahrpersonal.

Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund MVV unterstützt den Wettbewerb, der eine Initiative von Fahrgastverband PRO BAHN e.V., DB Regio und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. ist.
Im vergangenen Jahr wurden über 2.300 Bus-Geschichten eingereicht. Eine Jury hat dann – stellvertretend für die rund 100.000 Busfahrer in Deutschland – eine Fahrerin und vier Fahrer ausgezeichnet. Unter den Preisträgern war 2024 auch Sandor Mundi von Omnibus Neumeyr GmbH & Co. KG aus Moorenweis im Landkreis Fürstenfeldbruck. Seine nette, aufmerksame Art brachte ihm zunächst die Nominierung zum Lieblingsbusfahrer und schließlich die Auszeichnung durch die Jury.

Nominierungen in folgenden Kategorien möglich

In der Kategorie „Held des Alltags“ werden Busfahrer gewürdigt, die durch ihre tägliche Arbeit einen positiven Einfluss auf das Leben der Fahrgäste haben, zum Beispiel durch ihre Freundlichkeit, ihre Hilfsbereitschaft oder ihre besondere Aufmerksamkeit.
In der Kategorie „Außergewöhnliche Leistung“ werden die Fahrer ausgezeichnet, die durch besondere Taten oder außergewöhnliches Engagement auffallen. Dies könnte beispielsweise eine heldenhafte Tat oder eine besonders kreative Lösung für ein Problem sein.
Die Kategorie „Schulbus“ richtet sich speziell an diejenigen, die täglich Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause bringen. Jüngere Fahrgäste können ihre Lieblingsbusfahrer durch gemalte Bilder nominieren.
Weitere Informationen finden sich auf www.mvv-muenchen.de/lieblingsbusfahrer . Im Herbst werden die die Linienbusfahrer im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet.
(Quelle: Pressemitteilug MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Omas gegen rechts erinnern an Kriegsende

Omas gegen rechts erinnern an Kriegsende

Rosenheim – Am 8. Mai erinnerten die Omas gegen rechts Rosenheim am „Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus“ mit ihrem Infostand an die Herrschaft der Nationalsozialisten.

Neben Fotos von Verfolgten und Ermordeten zeigte die Ausstellung auch Bilder von Zerstörung, die als Kriegsfolgen auch Rosenheim getroffen hatte. Darüber hinaus gab es Faktensammlungen unter anderem zu den Themen „Zwangsarbeiter“ und „Euthanasie“ in Rosenheim. An ihrem Infostand hatte die Frauengruppe Besucher vorab dazu eingeladen, eigene Sichten einzubringen und zu notieren. Dabei stellten sie auch Fragen zur Gegenwart wie beispielsweise: Wie steht es heute um unsere Willkommenskultur? Was bedeutet Menschenwürde in unserer Gesellschaft? Welchen Stellenwert hat Faktentreue?
(Quelle: Omas gegen rechts Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Omas gegen rechts Rosenheim) 

Bibliothekskonto leicht erklärt

Bibliothekskonto leicht erklärt

Rosenheim – Am Freitag, 23. Mai findet in der Stadtbibliothek von 10:30 bis 12Uhr eine Veranstaltung zur Nutzung des eigenen Bibliothekskontos statt.

Schritt für Schritt werden die Grundlagen des Online-Bibliothekskontos erklärt, darunter das Einloggen, das Verlängern von Medien und das Erstellen von Vormerkungen. Zudem lernen die Teilnehmer, wie sie Anschaffungsvorschläge abgeben können und erhalten Tipps zur Katalogrecherche. Die Teilnehmer sollen ihr Handy oder Tablet und ihren Bibliothekausweis mitbringen. Grundkenntnisse im Umgang mit digitalen Geräten sind erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per Email ist jedoch notwendig. Ein weiterer Termin zur Vertiefung der Inhalte findet am 20. Juni statt.
(Quelle: Stadtbibliothek Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Lesefrösche im Riedergarten

Lesefrösche im Riedergarten

Rosenheim – Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren sind eingeladen, ab dem 21. Mai jeden Mittwoch um 15 Uhr an der Veranstaltung „Lesefrösche im Riedergarten“ teilzunehmen.

Treffpunkt ist bei der Stadtbibliothek, von wo aus es gemeinsam in den Riedergarten geht. Jedes Kind erhält ein bequemes Sitzkissen und am Ende der Lesestunde bekommt jeder Teilnehmer einen Frosch-Stempel in seinen Lese-Ausweis. Wer zehn Stempel gesammelt hat, kann sich über einen Buchgutschein freuen, den er in der Buchhandlung Beer eingelöst werden kann.Sollte das Wetter jedoch nicht mitspielen, wird die Veranstaltung ins Kinderhaus verlegt, wo ein Bilderbuch-Kino auf die Kinder wartet.
(Quelle: Stadtbibliothek Rosenheim / Beitragbild: Symbolfoto re)

Firmlinge zu Besuch bei der Feuerwehr Tacherting

Firmlinge zu Besuch bei der Feuerwehr Tacherting

Tacherting / Landkreis Traunstein – Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung erhielten Jugendliche einen Einblick in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Tacherting. Bei einem abwechslungsreichen Nachmittag erwarteten sie nicht nur Informationen, sondern auch praktische Erfahrungen rund um Technik, Einsatzabläufe und Teamarbeit.

Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung besuchten 13 Jugendliche die Freiwillige Feuerwehr Tacherting. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Jugendgruppe der Feuerwehr sowie mehreren aktiven Mitgliedern und den Kommandanten. Ziel war es, den Jugendlichen auf anschauliche Weise das Einsatzspektrum der Feuerwehr näherzubringen.Der Nachmittag begann mit einer Fragerunde, bei der die Jugendlichen die Gelegenheit nutzten, sich über Ausbildung, Einsatzorganisation und den Alltag bei der Freiwilligen Feuerwehr zu informieren.Im Anschluss daran konnten die Jugendlichen die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge erkunden. Neben Informationen zur Technik hatten sie auch die Möglichkeit, selbst Einsatzkleidung anzuprobieren und die Ausrüstung für Atemschutzgeräteträger kennenzulernen. Auch praktische Übungen standen auf dem Programm. Beim Leinenzielwerfen war Geschick gefragt, und beim Training mit der Kübelspritze erprobten die Jugendlichen das Vorgehen bei einer einfachen Löschübung. Dabei lernten sie unter anderem den Umgang mit einem Oberflurhydranten kennen. Kommandant Walter Hofstetter betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen sowohl für die Nachwuchsgewinnung als auch für die Sensibilisierung junger Menschen für die Aufgaben der Feuerwehr. Bereits im Vorjahr konnten nach einem ähnlichen Besuch zwei neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr gewonnen werden, die weiterhin aktiv dabei sind.
(Quelle: Pressemittelung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Tacherting) 

Ausflugstipp: Zeitreise zu den Kelten im Chiemgau

Ausflugstipp: Zeitreise zu den Kelten im Chiemgau

Truchtlaching / Landkreis Traunstein – Zwischen etwa 750 und 15 vor Christus lebten die Kelten im Chiemgau. Die rekonstruierte Keltensiedlung Stöffling (Stöffling, 83376 Truchtlaching) etwas versteckt gelegen, zeigt anschaulich, wie die Menschen damals wohnten und arbeiteten.

Besonders für Kinder wird Geschichte hier greifbar und lebendig. Zahlreiche Infotafeln erklären den Alltag der Kelten und ihre einfachen, aber durchdachten Lebensverhältnisse. Das Gelände ist täglich frei zugänglich und lädt zum Entdecken ein. Außerhalb der Umzäunung befindet sich auch ein rekonstruierter Toilettenbau. Mehr Informationen dazu giebt es hier.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Info Hendrik Heuser / Beitragsbild, Foto: Copyright Hendrik Heuser) 

Keltensiedlung Chiemgau Copyright Hendrik Heuser
„Über:Brücken“ Kunst verbindet im Inn-Museum Rosenheim

„Über:Brücken“ Kunst verbindet im Inn-Museum Rosenheim

Rosenheim – Brücken haben im Inntal nicht nur eine praktische Funktion sie verbinden Orte, Regionen und Länder. Doch sie sind weit mehr als bloße Verkehrswege: Auch als kulturelle und künstlerische Motive bieten sie vielfältige Interpretationsmöglichkeiten. Genau diesem Potenzial widmet sich die neue Ausstellung „Über:Brücken“ im Inn-Museum Rosenheim, die ab dem 9. Mai zu sehen ist.

Die Neue Künstlerkolonie Brannenburg stellt in dieser thematischen Schau Werke vor, die sich mit Brücken im weitesten Sinne auseinandersetzen. Gezeigt werden Arbeiten unterschiedlichster Stile: von naturalistischen, realistischen und impressionistischen Darstellungen über expressive Werke bis hin zu futuristischen und abstrakten Interpretationen. Die Brücken erscheinen dabei sowohl als historische Bauwerke als auch als moderne oder visionäre Konstruktionen.
Dabei geht es den Künstlern nicht nur um die architektonischen Aspekte – Brücken symbolisieren auch das Überwinden von Grenzen, Konflikten oder Vorurteilen. Sie verbinden Menschen, Kulturen und Gedankenwelten und laden dazu ein, neue Perspektiven einzunehmen.

Eöffnung der Austellung 

Die Ausstellung wird am Freitag, 9. Mai, um 19 Uhr feierlich eröffnet – begleitet von musikalischer Untermalung der Schifferl und Jam Band. Veranstaltungsort ist das Inn-Museum Rosenheim, Innstraße 74.
Geöffnet ist die Ausstellung vom 10. Mai bis 8. Juni, jeweils samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt zur Vernissage sowie am Internationalen Museumstag am 18. Mai ist frei. An allen anderen Tagen kostet der Eintritt vier Euro pro Person.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. Mai

Namenstag haben: Beat, Caroline, Ottokar, Volkmar

3 bekannte Geburtstagskinder:

Ulrich Matthes (1959 –  ist ein deutscher Theater- und Fernseh-Schauspieler.)

Carolin Kebekus (1980 – ist eine deutsche Komikerin, Schauspielerin und Synchronsprecherin)

Billy Joel (1949 –  ist ein US-amerikanischen Sänger, Songschreiber und Pianist, der mit über 100 Mio. Plattenverkäufen zu den international erfolgreichsten Solokünstlern zählt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1882: Das deutsche Reichspatent Nummer 22244 schützt die von Georg Meisenbach erfundene Autotypie. Dieses Druckverfahren ermöglicht die Wiedergabe gerasteter Fotos in der Presse.
  • 1865: Der US-amerikanische Erfinder Richard Jordan Gatling lässt die von ihm 1861 erfundene Gatling Gun, einen Vorläufer des Maschinengewehrs, patentieren.
  • 1965: Der russisch-amerikanische Pianist Vladimir Horowitz feiert nach 12-jähriger Abwesenheit von der Bühne ein sensationelles Comeback in der Carnegie Hall in New York.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Gefährdeter Gartenbewohner: Jetzt Igel melden

Gefährdeter Gartenbewohner: Jetzt Igel melden

Hilpoltstein / Bayern – Igel sind wieder unterwegs. Doch der nachtaktive Gartenbewohner hat es schwere und steht seit letztem Jahr sogar als „potenziell gefährdet“ auf der internationalen Roten Liste. Deshalb ruft der  LBV gemeinsam mit der Deutschen Wildtierstiftung, NABU|naturgucker und weiteren Partnern dazu auf, vom 16. bis 26. Mai bundesweit Igel zu melden.

„Lebendig oder tot – Jeder gemeldete Igel in Bayern zählt, damit wir noch mehr über die Verbreitung und das Verhalten des stachelige Gartenbewohners erfahren und seinen Schutz langfristig verbessern können“, sagt die LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson. Sichtungen können dem LBV-Bürgerforschungsprojekt „Igel in Bayern“ ganz einfach online gemeldet werden unter www.igel-in-bayern.de.
Die gesammelten Daten werden im Rahmen eines bundesweiten Citizen-Science-Projekts, das von mehreren Naturschutzorganisationen getragen wird, ausgewertet. Das Projekt soll wertvolle Einblicke in die Lebensweise, Verbreitung und mögliche Gefährdungen der Igel geben. Denn das stachelige Tier leidet zunehmend unter Lebensraumverlust, Straßenverkehr und Nahrungsmangel.
Der heimische Braunbrustigel ist zwar in Bayern und Deutschland weit verbreitet, seine Bestände gehen jedoch vielerorts zurück. Derzeit wird der Igel sowohl in Bayern als auch bundesweit auf der Roten Liste der Säugetiere als potenziell gefährdet geführt. Die genauen Ursachen sind bislang nicht ausreichend erforscht. „Das Insektensterben, die Versiegelung von Grünflächen, das Sprühen von Gift oder Mähroboter in der Nacht, all dies gefährdet den Lebensraum des Igels“, sagt Angelika Nelson. „Es steht daher zu befürchten, dass der Igel in naher Zukunft in die Kategorie ‚Gefährdet‘ eingestuft werden muss.“

Igel in Bayern: Jede Meldung zählt

Bayerische Bürger können ihre Beobachtungen schnell und unkompliziert melden unter www.igel-in-bayern.de. Neben Ort und Datum sind auch Angaben zum Verhalten der Tiere, zum Beispiel ob sie lebendig oder tot gefunden wurden, hilfreich. Um einen deutschlandweiten Überblick zu dieser Art zu erhalten, wird das LBV-Meldeprojekt „Igel in Bayern“ vom 16. bis zum 26. Mai Teil der bundesweiten Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“. Der Maulwurf, ein weiterer Insektenfresser mit ähnlichen Nahrungsansprüchen wie der Igel, soll bei der deutschlandweiten Aktion ebenfalls erfasst werden.

Über das Gemeinschaftsprojekt

„Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ ist ein gemeinsames Projekt von der Deutschen Wildtier Stiftung, NABU|naturgucker, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V., dem NABU Bundesverband und dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV). Ziel ist, ein langfristiges Monitoring zu Verbreitung und Vorkommen von Igel und Maulwurf in Deutschland zu etablieren. Sichtungen von Igeln in Bayern werden dem LBV gemeldet, die des Maulwurfs an NABU|naturgucker. Die hieraus gewonnen Erkenntnisse erlauben zukünftig eine Bewertung der Bestandssituation von Igel und Maulwurf. Darauf aufbauend können auch gezielte Artenschutzmaßnahmen initiiert werden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)