Studenten messen sich beim Brückenbau-Wettbewerb an der TH Rosenheim

Studenten messen sich beim Brückenbau-Wettbewerb an der TH Rosenheim

Rosenheim – Kreativität gepaart mit Wissen: Diese Kombination lag dem Brückenbau-Wettbewerb an der TH Rosenheim zugrunde, an dem elf Studententeams teilnahmen. Es galt, mit einem selbst gebauten Brückenmodell aus Naturmaterialien eine möglichst hohe Belastung an einem Prüfstand zu erreichen.

Ausgerichtet hat den Wettbewerb, der 2004 erstmals stattfand, die Fakultät für Holztechnik und Bau. 36 Studenten waren dieses Jahr ins Rennen gegangen, um einen der Preise zu erringen. Für den Bau der Brücken gab es klare Vorgaben: Sie mussten die Proportionen einer realen Brücke mit einer horizontal verlaufenden Fahrbahn haben, als Material durften nur Sperrholz, Multiplex sowie MDF- und HDF-Platten verwendet werden. Erlaubt waren weiterhin Papier und Pappe, Schnüre aus Jute oder Hanf, Nägel sowie Leim und Klebstoff. Zudem durften die Brückenmodelle maximal 1,5 Kilogramm wiegen.

Wissen ergänzt durch Bauchgefühl

„Die Studierenden können bei dem Wettbewerb ihr theoretisches Wissen aus dem Hörsaal in der Praxis anwenden. Besonders reizvoll ist dabei, mit anderen im Team zu tüfteln und Ideen zu entwickeln“, erläutert Peter Niedermaier, Professor an der Fakultät für Holztechnik und Bau sowie Vizepräsident der Hochschule für den Bereich Forschung und Entwicklung. Er hat den Wettbewerb zusammen mit seinen Kollegen Professor Johann Pravida und Professor Benno Eierle organisiert. „Berechnungen sind eine wichtige Grundlage für die Konstruktion der Brücken, aber das Bauchgefühl spielt auch eine Rolle. Man sollte einfach viel ausprobieren“, so Niedermaier.

Sieg für Studenten aus dem Studiengang Holztechnik

Bei der Prüfung war entscheidend, wie viel Traglast eine Brücke im Verhältnis zu ihrem Eigengewicht maximal aufweist, bevor sie bricht. Bei diesem Quotienten hatten die Holztechnik-Studenten Korbinian Müller und Florian Nießlbeck die Nase vorn. Mit ihrer Brücke „Geschmückt überbrückt“ ließen sie die Konkurrenz hinter sich. „Wir haben versucht, die Brücke möglichst einfach zu bauen. Zwei Doppel-T-Träger mit Versteifungen haben dafür gesorgt, dass eine recht hohe Last möglich war. Und beim Gewicht sind wir etwa 30 Prozent unter dem erlaubten Maximalgewicht geblieben, das hat den Ausschlag gegeben“, erläutert Müller. Er und sein Kommilitone durften sich über 300 Euro als Siegprämie freuen.

Foto der Sieger, Florian Nießlbeck (links) und Korbinian Müller mit ihrer Brücke „Geschmückt überbrückt“. Copyright Anton Maier
Weitere Sieger 

Neben den Preisen für die drei stabilsten Konstruktionen wurde auch eine Auszeichnung für die schönste Brücke vergeben. Professorin Maren Kohaus, die gleichfalls an der Fakultät für Holztechnik und Bau lehrt, erläuterte die Kriterien für die Vergabe des Designpreises und präsentierte den Sieger in dieser Kategorie: Der Preis ging an das Team „Eulers Erben“ bestehend aus Josef Mutschlechner, Quirin Floßmann, Simon Eitel, Franz Schoultz von Ascheraden und Luc Völker (alle Studiengang Holzbau und Ausbau).
Mit dem Jubiläumspreis „100 Jahre TH Rosenheim“ ausgezeichnet wurde das Modell „Absturzgefährdet“ der Studentinnen Katja Kassing (Studiengang Bauingenieurwesen), Clara Rennert, Lisa Heinrich, Cosima Reif und Brigitte Treff (alle Studiengang Holzbau und Ausbau).
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Die Teilnehmer des Brückenbau-Wettbewerbs 2025. Copyright Anton Maier; Foto der Sieger, Florian Nießlbeck (links) und Korbinian Müller mit ihrer Brücke „Geschmückt überbrückt“. Copyright Anton Maier)

Parkdeck der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn wird saniert

Parkdeck der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn wird saniert

Mühldorf am Inn – Das Parkdeck der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn wird saniert. Die Arbeiten dauern bis Oktober diesen Jahres, dabei kann es von Mitte Mai bis etwa Mitte Juni teilweise zu lärmintensiven Arbeiten kommen.

Insgesamt 75 Fahrzeuge finden auf den zwei Ebenen des Parkdecks der Polizeiinspektion Mühldorf Platz, Dienstfahrzeuge und Fahrzeuge der Mitarbeiter.
Bei Bauwerksuntersuchungen wurden nun Schäden an einzelnen Bauteilen des Parkdecks festgestellt, vor allem im Bereich der Decke und des Unterzugs unterhalb der Entwässerungsrinne. Diese lässt das Staatliche Bauamt Rosenheim nun beseitigen und das Parkdeck und die geschädigte Bausubstanz dort, wo es notwendig ist, wieder ertüchtigen. Los ging es mit den Arbeiten im März. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten im Oktober abgeschlossen werden.
Bei der Sanierung werden sämtliche Alt-Beschichtungen und die geschädigten Betone abgetragen oder entfernt. Anschließend werden die Bauteile reprofiliert und, wo notwendig, auch die Bewehrung ersetzt, die stellenweise durch tausalzhaltiges Wasser geschädigt ist. Abschließend wird eine Flächenabdichtung mit Nutzschicht aufgebracht, die die erneute Schädigung verhindern soll.

Strom aus neuen Photovoltaikmodulen soll der Polizei, E- Tankstellen und Finanzamtsaußenstelle zugute kommen

Zusätzlich wird das obere Parkdeck mit einer Überdachung versehen. Im Norden und Süden kommt eine Lamellenfassade, im Osten und Westen eine Gitterrostfassade zur Ausführung. Die neue Überdachung dient gleichzeitig der Energiegewinnung. Sie besteht aus teiltransparenten Photovoltaikmodulen, die eine Gesamtleistung von ca. 190 kWp erbringen.
Der damit erzeugte Strom soll in erster Linie der Polizei und gegebenenfalls der angrenzenden Finanzamtsaußenstelle zugute kommen. Außerdem werden neue E-Tankstellen mit dem erzeugten Strom versorgt. Als zweiter Fluchtweg vom Oberdeck steht künftig eine Stahltreppe auf der Ostseite zur Verfügung.

Lärm aufgrund der Arbeiten zu erwarten

Für die Sanierung der geschädigten Decke zwischen Ober- und Unterdeck kommen von Mitte Mai bis etwa Mitte Juni spezielle Hochdruckwasserstrahl-Geräte zum Einsatz. Diese Arbeiten sind teilweise sehr laut. Bei den übrigen Sanierungsarbeiten ist der Einsatz solcher Geräte nicht mehr notwendig.
Nach derzeitigem Stand ist eine Teilsperrung der Straße „Am Wasserturm“ nicht nötig. Dennoch ist es möglich, dass der einspurige Bereich zwischen der Parkdeckeinfahrt und der Einmündung in die Friedrich-Ebert-Straße zeitweise wegen Be- und Entladearbeiten nicht befahr- beziehungsweise begehbar ist.
Die Polizeiinspektion, die Kriminalpolizeistation sowie die Autobahnpolizei sind während der gesamten Sanierung wie gewohnt zu erreichen. Die Besucherstellplätze befinden sich direkt am Wasserturm.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Aufnahme des Gebäudes von Oben Copyrights Staatliches Bauamt Rosenheim/Lion)

Von der Raupe zum Schmetterling: Begleitung auf dem Weg in die Natur

Von der Raupe zum Schmetterling: Begleitung auf dem Weg in die Natur

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Ob als Raupe Nimmersatt oder bunter Falter im heimischen Garten: Schmetterlinge sind faszinierende Tiere, deren Entwicklung innerhalb weniger Wochen die Wunder der Natur zeigt. Viele Kinder aber auch Erwachsene beobachten diesen Werdegang gerne. Am ende der Entwicklung wir der fertige Schmetterling in die Natur entlassen.

Die Entwicklung von Raupe zu Schmetterling ist eines dieser Wunder, das man als Laie in der Natur kaum miterleben kann. Gerade für Kinder ist es daher ein faszinierendes, gemeinschaftliches Erlebnis, die Tiere in ihrer Transformation zu beobachten, weiß Wolfgang Düring, Schmetterlingsexperte des BUND: „Wenn aus einer Puppe ein Schmetterling schlüpft, dann ist das natürlich ein ganz besonderer Moment. Wenn ich Projekte in Kindergärten oder Schulen begleite, freue ich mich immer zu sehen, wie auch die Kinder, die eher still sind und im Hintergrund stehen, dabei richtig aufblühen.“ Grundsätzlich sind die Aufzucht und Beobachtung von Schmetterlingen unproblematisch. Die pädagogische Begleitung hilft dabei sowohl den Kindern im Verstehen von Natur und Umwelt, sichert aber auch eine artgerechte Behandlung der Tiere zu. Auch viele Erwachsene erfreuen sich an diesem Wunder der Natur, das sie mit entsprechender Beratung im privaten Umfeld erleben können. Ob jung oder alt, in der Schule oder den eigenen vier Wänden: Dazu gehört immer, dass die geschlüpften Schmetterlinge anschließend in die Freiheit entlassen werden.

Die passende Raupe finden

Zur Beobachtung benötigt man erst einmal die Raupen. Diese sind im Zoofachhandel und bei Züchtern erhältlich. Das Angebot fokussiert sich stark auf Distelfalter, wie Düring beschreibt: „Die Raupen sind in einem kleinen Plastikdöschen mit Trockenfutter erhältlich und können zu Hause dann auf ihre Pflanze gesetzt werden. Ein Vorteil dieses Beschaffungswegs ist sicherlich, dass ich den Termin frei wählen kann, um mein Projekt zu starten“, sagt der Experte. „Distelfalter sind besonders unproblematisch, wenn es ums Freilassen geht, da es sich um Wanderfalter handelt. Wie der Name schon sagt, wandern diese Schmetterlinge und es werden keine lokalen Populationen gestört.“
Unter Anleitung von Experten ist auch die Entnahme aus der Natur eine Möglichkeit. Das Bundesnaturschutzgesetz und die Artenschutzverordnung schützen dabei einige Arten, bei denen die Entnahme untersagt ist: „Man kann sich grob merken, dass in der Regel Nesselfalter, also Arten, deren Raupen auf Brennnesseln leben, und Weißlinge problemlos entnommen und dann später wieder freigelassen werden können. Naturschutzorganisationen in der Nähe können dazu beraten“, sagt Schmetterlingsexperte Düring. Nesselfalter sind zum Beispiel bekannte Arten wie Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge oder Distelfalter; bei Weißlingen sind zum Beispiel Zitronen- und Aurorafalter verbreitet. Bei diesen Arten sei die Entnahme unproblematisch, weil die Überlebenschancen bei richtiger Behandlung sogar deutlich höher seien als in der Natur: „Ein Weibchen legt in der Regel etwa 100 Eier. Dass ein einzelnes Tier es dabei vom Ei bis zum Schmetterling schafft, hat eine Chance von wenigen Prozent“, erklärt der Experte. „Bei einer Aufzucht in der Schule oder bei privaten Schmetterlings-Liebhabern ist bei ausreichender Erfahrung und Anleitung die Wahrscheinlichkeit weitaus höher, sodass die Form der geschützten Kinderstube im Ergebnis keinerlei Einfluss auf die Population hat.“

Beratung bei Naturschutzorganisationen 

Lokale Naturschutzorganisationen beraten dabei, wann und wo die entsprechenden Tiere zu finden sind. Da Raupen auf das Fressen einer einzelnen Pflanzenart spezialisiert sind, muss diese sicher bestimmt werden, damit das Tier sich ernähren kann. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass die Schmetterlinge anschließend wieder in der Region ausgesetzt werden, aus der sie auch stammen. Sonst sind sie unter Umständen nicht an ihren neuen Lebensraum angepasst.

Verwandlung zum Schmetterling

Die Faszination der Aufzucht beschränkt sich nicht nur auf den schlüpfenden Schmetterling, wie Düring beschreibt: „Zuerst sind da diese winzigen Eier, aus denen große Raupen schlüpfen. Dann bemerkt man Veränderungen bei jedem einzelnen Häutungsvorgang der Raupe. Plötzlich ist da nur noch die Puppe, die beinahe leblos wirkt. Und dann befreit sich daraus dieser wunderschöne Schmetterling. Da kann man schon einiges beobachten innerhalb von nur drei bis vier Wochen.“
Die Raupen können in Einmachgläsern gehalten werden, solange täglich ihr Brennnesselzweig – wenn es sich um Nesselfalter handelt – ausgetauscht wird. Anstelle des Deckels sollte Gaze verwendet werden und das Glas darf nicht in der Sonne stehen. Das funktioniert, weil die Raupen keinen sonderlichen Bewegungsdrang haben, der gestillt werden müsste, sondern erst als Schmetterling herumfliegen, und deshalb in die Freiheit entlassen werden. Komfortabler und zur Beobachtung besser geeignet ist aber ein Holzkasten mit Einblick. Hier kann eine frische Pflanze eingetopft werden und man muss nicht mehr täglich eingreifen.
Schlüpft der Schmetterling, klettert er an eine erhöhte Position und lässt seine Flügel einige Stunden trocknen und aushärten. Während dieser Zeit darf man ihn nicht stören. Im Anschluss sollte man ihn möglichst bald freilassen, damit er fliegen kann.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Schmetterlingsarten und ihren Lebensräumen finden sich beim BUND-Schmetterlingsnetzwerk www.bund-rlp.de/themen/tiere-pflanzen/schmetterlinge/.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die 4 Hinterberger Musikanten aus dem Inntal sind am Donnerstag, 22. Mai, von 19 Uhr bis 21:30 Uhr wieder zu Gast im Brunnenhof des Bad Aiblinger Kurhauses.

Volks- und Blasmusik in angenehmer Lautstärke: Hans Obermeyer und seine Musikerkollegen leben nicht nur musikalisch Tradition, sondern repräsentieren bei ihren Auftritten im In- und Ausland die bayerische Lebensart.
Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Die 4 Hinterberger Musikanten Copyright Die 4 Hinterberger Musikanten)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 13. auf 14. Mai auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Dienstag, 13., auf Mittwoch, 14. Mai, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen zwischen Rosenheim und Bruckmühl sowie Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Bruckmühl und Holzkirchen. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. Mai

Namenstag haben: Friedrich, Ida, Klara, Ulrike, Ulla, Wulfhild

3 bekannte Geburtstagskinder:

Keith Jarrett (1945 – ist ein seit Anfang der frühen 1970er-Jahre einflussreicher US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist.)

– Akebono Tarō(1969 – ist ein aus Hawaii stammender berühmter japanischer Sumoringer, der als erster Nichtjapaner den höchsten Sumo-Rang eines Großmeisters -1993-2001 – innehatte.)

John C. Bogle (1929 – war ein als Investment-Legende gefeierter US-amerikanischer Unternehmer und Investor, der mit „Vanguard“ einen der heute größten Vermögensverwalter weltweit gründete und mit der Auflage des ersten Indexfonds für Privatanleger eine neue, heute billionenschwere Anlagesparte schuf.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1629: In Lübeck wird eine Sklavenkasse eingerichtet, die lübische Seeleute aus den Fängen nordafrikanischer Piraten freikaufen soll. Die Kasse hat Bestand bis ins 19. Jahrhundert.
  • 1886: Für fünf Cent pro Glas verkauft in Atlanta der Drogist John Pemberton erstmals ein von ihm entwickeltes Mittel gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit, das später als Coca-Cola bekannt wird.
  • 1970: Das letzte Beatles-Album Let It Be wird veröffentlicht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Ausstellung in Prien: Einklang und Umbruch – Ekaterina Zacharova

Ausstellung in Prien: Einklang und Umbruch – Ekaterina Zacharova

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus zeigt von Samstag, 24. Mai bis Sonntag, 22. Juni die Ausstellung „Einklang und Umbruch – Ekaterina Zacharova“. Lebendig, kraftvoll, sinnlich – Metropolen und Menschen in der elektrisierenden Dynamik des urbanen Lebens gehören zu den zentralen Themen im künstlerischen Schaffen von Ekaterina Zacharova.

Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Nachwuchskünstler experimentieren bei dem Workshop „Kinder machen Kunst“ an den Montagen, 26. Mai und 2. Juni , jeweils um 14.30 Uhr. Geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind acht Personen. Der Eintrittspreis, inklusive Materialkosten, beträgt jeweils 8 Euro pro Kind.
Am Sonntag, 15. Juni kann man um 14.30 Uhr an einem Künstlergespräch mit Rundgang durch die Ausstellung teilnehmen. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, regulärer Eintritt zzgl. Aufpreis Führung. Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich.
Am Montag, 16. Juni, um 14 Uhr findet ein Workshop für Erwachsene mit der Künstlerin Ekaterina Zacharova und der Kuratorin Ingrid Fricke in den Ausstellungsräumen statt. Unter kundiger Anleitung können Interessierte ein Blumenstilleben fertigen. Spaß und Freude an der gemeinsamen Arbeit stehen dabei im Vordergrund. Anmeldung bei Helga Stampfl unter helga.stampfl@prien.de oder unter Telefon +49 8051 3988 erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind zehn Personen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Die Künstlerin Ekaterina Zacharova hält flüchtige Momente des pulsierenden Lebens einer vielfältigen, alterslosen Gesellschaft aus allen Teilen der Welt fest. Ihre Werke machen die dargestellten Menschen mit ihren Wünschen, Träumen und Hoffnungen für den Betrachter spürbar und eröffnen neue Einblicke in das Unbewusste. Copyright Raphael Lichius)

Hund allein zu Haus: Tipps für Training und technische Helfer

Hund allein zu Haus: Tipps für Training und technische Helfer

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Hunde sind soziale Tiere und fühlen sich am wohlsten in der Nähe ihrer Menschen. Doch es gibt Situationen, in denen ein Hund für einige Zeit alleine zu Hause bleiben muss. Mit gezieltem Training und technischen Hilfsmitteln kann diese Herausforderung leicht gemeistert werden:

Nach einer Erhebung des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) müssen rund 42 Prozent der Halter ihre Hunde täglich für eine gewisse Zeit zu Hause allein lassen.

Wie lange kann ein Hund allein bleiben?

Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie lange ein Hund allein gelassen werden kann oder sollte. „Welpen oder sehr junge Hunde sollte man möglichst nur sehr kurz alleine lassen. Für die meisten erwachsenen und ans Alleinbleiben gewohnten Hunde sind später auch drei bis vier Stunden kein Problem“, erklärt Sabine Winkler, Hundetrainerin und Autorin mehrerer Bücher zur Hundeerziehung. „Es kommt aber immer auch auf den einzelnen Hund und seine Erfahrungen an. Wurde er schon als Welpe ans Alleinsein gewöhnt, wird er es vermutlich entspannt akzeptieren. Beispielsweise ein Hund aus dem Tierschutz, der vielleicht einige traumatische Erfahrungen gemacht hat, könnte dagegen bereits nach kurzer Zeit gestresst sein. Dann ist eine Tierbetreuung, etwa durch Freunde, Nachbarn oder professionelle Anbieter, in der Regel die bessere Wahl.“ Eine Übersicht für Betreuungsangebote in ihrer Nähe finden Halter auf der Seite Leben-mit-Heimtier.de.

Den Hund ans Alleinsein gewöhnen

Ein Hund sollte langsam an das Alleinsein herangeführt werden, rät die Expertin: „Das Training kann man meist beginnen, wenn ein Welpe etwa vier oder fünf Monate alt ist, er sollte auf jeden Fall bereits einige Wochen Zeit mit seinen Menschen verbracht haben, um Vertrauen und eine Bindung aufzubauen. Damit er sich nicht zurückgelassen fühlt, beginnt man am besten mit kurzen Zeitintervallen, verlässt also am Start nur wenige Minuten das Haus. Das kann man mit der Zeit steigern. Dem Vierbeiner fällt es außerdem leichter, wenn die Abwesenheit planbar ist. Wer also zu festen Zeiten einkaufen oder etwa ins Fitnessstudio geht, der macht es seinem Hund einfacher, sich darauf einzustellen.“
Wichtig ist auch, dass der Hund möglichst keine Langeweile verspürt, während er alleine ist. Ein Kauknochen oder ein Intelligenzspielzeug vor dem Gehen können ihn eine Weile beschäftigen. Außerdem sollte man ihm immer Wasser bereitstellen. „Wenn man den Hund vorher noch mit einer Gassirunde auslastet, hat er auch kein Problem damit, eine kurze Zeit alleine in der Wohnung zu verbringen“, so Winkler.

Apps als Hilfsmittel zur Beschäftigung und Interaktion aus der Ferne

Zusätzlich zum Training können auch moderne Technologien und Geräte dabei unterstützen, wenn der Hund alleine zu Hause bleiben muss. So sorgen etwa Futterautomaten dafür, dass der Hund zur gewohnten Zeit sein Fressen bekommt und immer Zugang zu Wasser hat. Interaktive Spielzeuge halten ihn in der Zeit beschäftigt und können vom Smartphone aus aktiviert werden. Kameras, die mit einer App verbunden sind, helfen den Vierbeiner immer im Blick zu behalten – mitunter ist eine Freisprechfunktion implementiert, über die Halter mit ihrem Hund sprechen können. Die Installation solcher Kameras ist auch für technische Laien einfach umzusetzen. Sie können meist in einem Regal aufgestellt werden und decken von dort mit einem Weitwinkelobjektiv den ganzen Raum ab. Auch die Verknüpfung mehrerer Kameras in einer App ist mit wenigen Klicks eingestellt. Einige Apps verfügen zudem über einen sogenannten Bell-Alarm, der per Benachrichtigung aufs Smartphone darauf hinweist, dass der Hund daheim gerade anschlägt. Halter sollten sich Gedanken machen, welche dieser Funktionen sie benötigen. Unter anderem im Zoofachhandel können sie sich dann beraten lassen, welches Modell und welche Preiskategorie für die eigenen Bedürfnisse und das Wohnumfeld eine geeignete Lösung darstellen.
Smarte Geräte können sehr nützlich sein, um dem Hund das Alleinsein zu erleichtern, ihm die Zeit angenehmer zu gestalten und den Haltern ein beruhigendes Gefühl zu geben, aber sie ersetzen keine menschliche Interaktion. „Wer seinen Hund regelmäßig länger allein lassen muss, sollte sich entweder um eine Betreuung kümmern oder prüfen, ob der Hund nicht doch mitkommen kann“, so Sabine Winkler. Immer mehr Arbeitgeber lassen beispielsweise Hunde am Arbeitsplatz zu, und die Vierbeiner verbessern dabei mitunter sogar insgesamt die Arbeitsatmosphäre. Zu den positiven Auswirkungen von Bürohunden informiert der Bundesverband Bürohund e.V. im Detail: bv-bürohund.de/.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Waldbaden am Bayerischen Meer

Waldbaden am Bayerischen Meer

Prien / Landkreis Rosenheim – In Prien am Chiemsee erfahren Einheimische und Gäste die Atmosphäre des Waldes. Bis einschließlich Oktober kann man einmal monatlich unter der Anleitung einer zertifizierten Kursleiterin für Waldbaden, die vielen Sinneseindrücke auf sich wirken lassen.

Der Wald ist nicht nur ein Naturraum, sondern ein Erholungsort. Waldbaden – Shinrin Yoku – ist seit den 80er Jahren in Japan anerkannt und gehört zur Gesundheitsvorsorge. Insbesondere Studien des japanischen Wissenschaftlers und Medizinprofessors Qing Li, liefern Hinweise darauf, dass die Botenstoffe der Bäume das Immunsystem stärken und Stress reduzieren.
Auch hierzulande wird das „Baden im Wald“ immer populärer. In Prien am Chiemsee befindet sich am Rande des Aussichtsplateaus Herrnberg ein 100-jähriger Baumriesenwald. Hier begeben sich die Teilnehmer gemeinsam mit Kursleiterin Andrea Stephan auf einen zweieinhalbstündigen bewussten Aufenthalt in den Wald. Das Eintauchen ins Unterholz wird begleitet von entspannenden Körper-, Atem- und Achtsamkeitsübungen. „Waldbaden ist die Kunst, sich durch all unsere Sinne mit der Natur zu verbinden“, erklärt die Kursleiterin.
Die Führung „Waldbaden – Shinrin Yoku“ findet erstmals am Samstag, 24. Mai, statt.

Weitere Termine und Kosten des Kurses

Weitere Termine sind samstags, 14. Juni, 19. Juli, 24. August, 20. September und 18. Oktober 2025. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr neben dem Gästehaus Schwarz, Am Roseneck 30 (Parkplätze finden Interessierte in Seenähe). Mitzubringen sind eine Sitzunterlage und etwas zu trinken, außerdem ist gutes Schuhwerk und lange Kleidung empfohlen. Eine Anmeldung zu „Waldbaden – Shinrin Yoku“ ist im Tourismusbüro Prien erforderlich, Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de. Der Preis beträgt 23 Euro pro Person, mit Gästekarte/Einheimische 21 Euro. Am Samstag, 30. August veranstaltet die Kursleiterin eine Kinderführung (ohne Eltern). Die Teilnahmegebühr pro Kind (6 bis einschließlich 12 Jahre) beträgt 17,50 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee /Beitragsbild: Andrea Stephan, Kursleiterin und Mitglied im Bundesverband für Waldbaden e.V. (BVWA). Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Malteser bieten ab sofort Erste-Hilfe-Kurse in Weyarn an

Malteser bieten ab sofort Erste-Hilfe-Kurse in Weyarn an

Weyarn / Landkreis Miesbach – Kenntnisse in Erster Hilfe bei den Maltesern erwerben oder auffrischen, das können Interessierte ab sofort auch in Weyarn (Landkreis Miesbach). Die Malteser werden mehrmals im Jahr einen Grundkurs in Erster Hilfe im Bürgergewölbe (direkt neben dem Klostercafé) durchführen, erstmalig am Samstag, 24. Mai.

Der Erste Hilfe Grundkurs ist geeignet für alle interessierten Personen und wird sowohl für den Führerschein (alle Klassen) als auch von der Berufsgenossenschaft für Betriebshelfer anerkannt. Inhaltlich umfasst der Kurs die Grundlagen der Ersten Hilfe: Gefahren erkennen und einschätzen, einen Notruf absetzen und die richtigen Maßnahmen durchführen. Die Teilnehmer lernen unter anderem, eine Wunde zu versorgen, Verletzte in die Seitenlage zu bringen oder ohne Angst einen Defibrillator anzuwenden. „Neben der notwendigen Theorie legen wir viel Wert aufs Üben, denn das bringt Sicherheit und macht auch Freude“, erklärt Bothar.
Der Kurs am 24. Mai findet von 9 Uhr bis 17 Uhr (mit Pausen) im Bürgergewölbe in der J.-B.-Zimmermann-Str. 5 in Weyarn statt. Die nächsten Termine sind am 5. Juli und 11. Oktober.
„Der Kursort ist gleichermaßen schnell von Miesbach oder Holzkirchen wie vom westlichen Landkreis Rosenheim aus zu erreichen“, erklärt Wilhelm Bothar, Leiter Ausbildung bei den Maltesern Rosenheim-Miesbach.
Weitere Informationen unter Telefon 08031 – 80957-118 oder auf der Webseite www.malteser-miesbach.de. Kursanmeldung auch direkt über www.malteser-kurse.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt- und Kreisgeschäftsstelle Rosenheim-Miesbach / Beitragsbild: Umfassende Grundlagen der Ersten Hilfe in Theorie und Praxis vermitteln die Malteser ab sofort auch in Weyarn. Copyright  Lena Kirchner/Malteser)

Fabian Dietz wechselt von den Towerstars nach Rosenheim zu den Starbulls

Fabian Dietz wechselt von den Towerstars nach Rosenheim zu den Starbulls

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim geben die Verpflichtung von Fabian Dietz zur kommenden Saison 2025/26 bekannt. Der 26-jährige Stürmer wechselt von den Ravensburg Towerstars an die Mangfall und bringt eine beeindruckende Scorerbilanz mit:

In der vergangenen DEL2-Saison erzielte er in 50 Spielen 20 Tore und 29 Assists, was ihn zum erfolgreichsten, in Deutschland geborenen Punktesammler der Liga machte. Dietz begann seine Karriere beim EC Peiting, bevor er über Stationen bei den Lausitzer Füchsen und den Eisbären Berlin in der DEL zu den Ravensburg Towerstars wechselte. Dort entwickelte er sich zu einem Schlüsselspieler und trug maßgeblich zum Erfolg des Teams bei.
Cheftrainer Jari Pasanen zur Verpflichtung des deutschen Linksschützen: Fabian ist ein körperlich präsenter Zwei-Wege-Stürmer, der sich um keinen Zweikampf scheut. In den vergangenen Spielen hat er immer wieder gefährliche Offensivaktionen kreiert und sich als torgefährlicher Spieler präsentiert. Trotz seines noch vergleichsweise jungen Alters bringt er bereits viel Erfahrung aus der DEL2 und sogar aus der DEL mit. Vom Spielertyp her passt er hervorragend in unser Team – er arbeitet hart, ist im Training sehr engagiert und bringt eine Energie mit, die sich positiv auf seine Mitspieler überträgt

Fabian Dietz über seinen Wechsel an die Mangfall:

„Ich freue mich riesig, ab sofort Teil der Starbulls Familie in Rosenheim zu sein. Für mich beginnt hier ein neues Kapitel, auf das ich voller Energie und Leidenschaft blicke. Ich bin bereit, alles für die Mannschaft und die Fans zu geben – auf und neben dem Eis. Die Stimmung hier im Rofa Stadion ist unbeschreiblich, und ich kann es kaum erwarten, euch alle kennenzulernen und gemeinsam Erfolge zu feiern. Auf eine starke Zeit – wir sehen uns.“
Fabian Dietz erhält bei den Starbulls Rosenheim einen Vertrag über zwei Jahre und wird somit mindestens bis zur Saison 2026/27 Teil der Mannschaft bleiben. Mit diesem längerfristigen Engagement unterstreicht der Verein das Vertrauen in den Stürmer. Dietz soll in Rosenheim nicht nur sportlich, sondern auch als feste Größe im Mannschaftsgefüge eine zentrale Rolle einnehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Peter Lion)

Fahrbahnsanierung zwischen Frieberting und Alteiselfing ist fertig

Fahrbahnsanierung zwischen Frieberting und Alteiselfing ist fertig

Frieberting / Alteiselfing / Landkreis Rosenheim – Die Fahrbahnsanierung zwischen Frieberting und Alteiselfing ist früher fertig als geplant. Seit gestern Abend (6. Mai) ist die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.

Seit Montag, 7. April wurde an der Staatsstraße 2092 gearbeitet. Da die letzte Sanierung lang zurücklag, hatte das Staatliche Bauamt Rosenheim eine Rundumerneuerung beauftragt: Fahrbahn abfräsen, neue Deckschicht, Tragschichtverstärkung, Profilausgleich, dazu neue Bankette, neue Schutzplanken und ganz zuletzt eine neue Fahrbahnmarkierung. Wo nötig, wurde im Bereich zwischen dem Kreisverkehr bei Frieberting und der Abzweigung zur RO 36 (Ameranger Straße) zudem die Entwässerung der Staatsstraße verbessert.
Dank der Zusammenarbeit mit der beauftragten Baufirma, deren Einsatzbereitschaft und einer Portion Glück beim Wetter, ging es am Ende schneller als geplant: Bereits am Dienstagabend, 6. Mai, und damit fast drei Tage früher als geplant, kann die Staatsstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
So vollumfänglich saniert, dürfte es bis zur nächsten Sanierung wieder einige Jahrzehnte dauern. Ausgenommen von der Sanierung waren die beiden Kreisverkehre am Anfang der Baustrecke und im Streckenverlauf, ebenso die Ortsdurchfahrt von Alteiselfing, hier ist die Fahrbahn noch in einem so guten Zustand, dass keine Sanierung nötig war.
Mit den Arbeiten investierte der Freistaat Bayern rund 1,4 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit der Staatsstraße St 2092.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliche Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliche Bauamt Rosenheim)