Rosenheim arbeitet 160.000 Stunden täglich: NGG schlägt Alarm wegen geplanter 12-Stunden-Tage

Rosenheim arbeitet 160.000 Stunden täglich: NGG schlägt Alarm wegen geplanter 12-Stunden-Tage

Rosenheim – In Rosenheim werden täglich rund 160.000 Arbeitsstunden geleistet, viele Beschäftigte arbeiten regelmäßig länger als gesund ist. Die Gewerkschaft NGG schlägt Alarm und warnt vor den Folgen überlanger Arbeitstage, Schichtarbeit und den Plänen der Bundesregierung, den 8-Stunden-Tag aufzuweichen. Laut NGG-Geschäftsführer Manuel Halbmeier steigt mit langen Schichten das Risiko für Unfälle, Burnout und gesundheitliche Schäden deutlich.

Rund 160.000 Stunden arbeitet Rosenheim – und zwar im Schnitt an jedem Tag. So viele Arbeitsstunden leisten nach Berechnungen des Pestel-Instituts alle Arbeitnehmer zusammen: im Handwerk, in der Industrie, in den Dienstleistungen und im Handel. „Das ist das große Fleißpensum der Stadt – die ‚Tages-Stechuhr von Rosenheim‘. Viele schieben täglich Überstunden. Und auch Schichtarbeit ist eine Riesenherausforderung für die Beschäftigten: Gerade der Wechsel von Früh-, Tages-, Spät- und Nachtschicht reibt viele Menschen auf“, sagt Manuel Halbmeier von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Der Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern kritisiert, dass die Bundesregierung jetzt auch noch an der Arbeitszeit rüttele: „Der Bund will den 8-Stunden-Tag kippen. Künftig sollen 12-Stunden-Schichten möglich sein. Das darf auf keinen Fall passieren“, so die Kritik von Manuel Halbmeier. Der Gewerkschafter warnt: Die Beschäftigten würden das teuer bezahlen – und zwar mit ihrer Gesundheit. Die NGG ruft ihre Mitglieder dazu auf, sich an der bundesweiten Kampagne des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) „Mit Macht für die 8“ zu beteiligen.

Schlafstörungen, Müdigkeit, Burnout: Folgen von Dauerbelastung

Die Gewerkschaft warnt vor „zu viel Arbeit am Stück“. Wer regelmäßig mehr als 10 Stunden am Tag oder über 40 Stunden in der Woche arbeite, der werde das irgendwann merken: „Es fängt mit Kopfschmerzen und Schwindelgefühl an“, so Manuel Halbmeier. Auch Verdauungsstörungen und Schlafstörungen seien oft Folgen von einer zu langen Arbeitszeit. „Viele Beschäftigte ignorieren diese Signale. Richtig schlimm wird es, wenn Überstunden in Dauerschleife zu einem Burnout, zu Depressionen, Diabetes oder zu einem übermäßigen Alkoholkonsum führen“.
Besonders belastend seien auch unregelmäßige Arbeitszeiten: „Vor allem Früh-, Spät- und Nachtschichten bringen die innere Uhr enorm durcheinander. Wenn die dann noch im Wechsel laufen, wird es für die Gesundheit schnell kritisch“, sagt Manuel Halbmeier. Gerade auch in der Lebensmittelindustrie gebe es oft Wechselschichten. „Rückenschmerzen, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit sind typische Phänomene bei der Arbeit in wechselnden Schichten“, sagt er. Gut die Hälfte der Beschäftigten klage über Schlafstörungen.

Gewerkschaft fordert: „Hände weg vom Arbeitszeitgesetz“

Außerdem seien lange Arbeitstage auch aus Sicht des Arbeitsschutzes nicht ungefährlich. „Denn das Unfallrisiko steigt nach 8 Stunden stark an. Die Ermüdung nimmt zu, die Konzentration ab. 10 Stunden und mehr am Stück sind hoch riskant. Ab der 12. Stunde passieren statistisch doppelt so viele Unfälle wie bei einem 8-Stunden-Tag“, so Halbmeier.
Der Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern beruft sich dabei auf arbeitsmedizinische Untersuchungen. Eine hohe Wochenarbeitszeit wirke sich auch auf das Schlaganfallrisiko aus. Dies steige bei 41 bis 48 Wochenstunden um 10 Prozent. Bei 55 und mehr Stunden pro Woche sogar um 33 Prozent. Gleichzeitig erschwerten noch längere Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Daher spricht sich die NGG klar für ein „Hände weg vom Arbeitszeitgesetz“ aus. „Denn zum guten Gesundheitsschutz gehört, dass die maximale Arbeitszeit pro Tag ordentlich geregelt ist: Am 8-Stunden-Tag darf keiner rütteln. Wer die Tageshöchst-Arbeitszeitgrenze aus dem Gesetz streicht, sägt an einem zentralen Pfeiler des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Das müssen die Bundestagsabgeordneten aus Rosenheim und der Region wissen und mit nach Berlin nehmen“, fordert Manuel Halbmeier.
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: Copyright NGG | Florian Göricke)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. Dezember
Es ist der 337. Tag des gregorianischen Kalenders (der 338. in Schaltjahren), somit bleiben 28 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Gerlinde, Jason, Johann, Sola

3 bekannte Geburtstagskinder:

Amanda Seyfried (1985 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Julianne Moore (1960 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin.)

Alice Schwarzer (1942 – ist die bekannteste zeitgenössische deutsche Feministin, Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Emma“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1933: Die ersten Briefbomben des österreichischen Rechtsextremisten Franz Fuchs verletzen den Pfarrer August Janisch und die ORF-Mitarbeiterin Silvana Meixner.
  • 1999: Die NASA-Raumsonde Mars Polar Lander beginnt mit dem Abstieg zum Mars. Nach der Landung kann jedoch weder Kontakt zur Raumsonde, noch zu den beiden kurz zuvor abgekoppelten Deep Space 2-Penetratoren Amundsen und Scott hergestellt werden.
  • 1992: Der griechische Öltanker Aegean Sea läuft bei Sturm nahe der spanischen Stadt A Coruña auf Grund und zerbricht. Die herausquellende Ladung verursacht auf einer Länge von 300 Kilometern an der Küste eine Ölpest.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
ISEK-Abschlusspräsentation: Rosenheim stellt seine Zukunftsstrategie öffentlich vor

ISEK-Abschlusspräsentation: Rosenheim stellt seine Zukunftsstrategie öffentlich vor

Rosenheim – Nach zwei Jahren Arbeit und umfangreicher Bürgerbeteiligung präsentiert die Stadt Rosenheim am 14. Januar das fertige Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Bei der Abschlussveranstaltung im Ballhaus werden die Ergebnisse, Leitbilder und Ziele vorgestellt, mit anschließender Möglichkeit zum Austausch mit Oberbürgermeister Andreas März und dem Planungsteam.

Über 900 Bürgervorschläge und rund 400 Seiten: Mit der Verabschiedung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) hat der Stadtrat die Weichen für die zukünftige Entwicklung Rosenheims gestellt. Nach der großangelegten Bürgerbeteiligung steht nun am 14. Januar ab 18 Uhr die öffentliche Abschlusspräsentation im Ballhaus in Rosenheim an.
„Ich freue mich, dass wir nun endlich nach ziemlich genau zwei Jahren intensivster Arbeit und Bürgerbeteiligung unser Konzept der Öffentlichkeit vorstellen können. Ich habe mir zu Beginn der Amtsperiode zum Ziel gesetzt, den veralteten Flächennutzungsplan, der die Nutzung des gesamten Stadtgebiets regelt, neu aufzustellen. Das ISEK bietet dafür nicht nur die Grundlage, sondern es bildet auch die Bedürfnisse der Bürgerschaft ab“, so Oberbürgermeister Andreas März.

Ein Zukunftskonzept für Rosenheim: Analysen, Leitbilder und klare Ziele

Das ISEK besteht aus einer umfassenden Bestandsanalyse, Leitbildern und Zielen sowie Maßnahmen und Handlungsräumen. Diese Inhalte wurden in vier Themenwochen, digitalen Beteiligungsformaten, Workshops und der Einbindung einer Vielzahl von Akteuren erarbeitet. Unter wirmachenrosenheim.de wurde und wird das gesamte Verfahren transparent begleitet. Die Prozesse, Bürgervorschläge und Ergebnisse des ISEKs sind dort einsehbar, ebenso die der dazugehörigen Fachkonzepte „Landschaft und Freiraum“ und „Umwelt-Klima-Klimawandel“.
„Mit dem ISEK und den beiden Fachkonzepten haben wir ein Gesamtwerk für die Zukunft Rosenheims mit einer klaren Botschaft geschaffen: Wir bündeln unsere Kräfte, wir sind bereit für die Herausforderungen der Zukunft und wir gestalten unsere Stadt so, damit sie ein lebens- und liebenswerter Ort für alle Generationen bleibt“, so März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zehn oberbayerische Top-Azubis aus der Region Rosenheim geehrt

Zehn oberbayerische Top-Azubis aus der Region Rosenheim geehrt

Rosenheim – Bei den IHK-Abschlussprüfungen im Winter 2024/2025 und im Sommer 2025 war keiner besser: Zehn Azubis aus Stadt und Landkreis Rosenheim haben in ihrem jeweiligen Beruf das oberbayerische Spitzenergebnis erreicht und haben dafür von der IHK für München und Oberbayern eine Ehrenurkunde erhalten.

Die traditionelle Festveranstaltung für die besten Azubis fand im Münchner GOP Varieté Theater statt. Oberbayernweit wurden 106 IHK-Absolventen als Beste ihres Berufs geehrt.

IHK gratuliert den Besten der Berufsabschlussprüfungen

Insgesamt sind in Oberbayern im abgelaufenen Prüfungsjahr rund 17.000 Kandidaten zu IHK-Abschlussprüfungen in rund 200 Berufen angetreten. 90 Prozent der Teilnehmer haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Für die Auszeichnung als Berufsbeste müssen die Prüfungen zudem mindestens mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen worden sein.

Die ausgezeichneten zehn Besten aus der Region Rosenheim:
  • Anton Friedrich, Bayerns und Oberbayerns bester Chemikant, ausgebildet bei Clariant Produkte (Deutschland) GmbH
  • Dominik Stelzl​, Oberbayerns bester Pharmakant, ausgebildet bei der Swiss Caps GmbH
  • Florian Rauschmayer, Oberbayerns bester Automobilkaufmann, ausgebildet bei der Auto Bader KG
  • Franz Xaver Wendlinger​, Bayerns und Oberbayerns bester Mechatroniker, ausgebildet bei der Cohu GmbH
  • Germanus Mayer, Bayerns und Oberbayerns bester Technischer Systemplaner (Fachrichtung: Elektrotechnische Systeme), ausgebildet bei Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG Beratende Ingenieure für Technische Ausrüstung + Energietechnik
  • Jonas Anton Filgertshofer, Deutschlands, Bayerns und Oberbayerns beste Fachkraft für Fruchtsafttechnik, ausgebildet bei ORO Obstverwertung eG
  • Leonhard Simmerl, Deutschlands, Bayerns und Oberbayerns bester Technischer Produktdesigner ​(Fachrichtung: Maschinen- und Anlagenkonstruktion), ausgebildet bei der LPMA Alpenland Maschinenbau GmbH
  • Luca Centonze, Oberbayerns beste Fachkraft für Lebensmitteltechnik, ausgebildet bei Robert Neumeier Pasta fino Manufaktur für feine Pasta
  • Maximilian Valentin Simmerl, Oberbayerns bester Konstruktionsmechaniker, ausgebildet bei der Altmann GmbH
  • Veronika Seidl, Bayerns und Oberbayerns beste Hotelfachfrau, ausgebildet beim J. C. D. Hotelgesellschaft mbH Romantik Hotel Lindner

(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Andreas Bensegger (ganz links), Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, und Jens Wucherpfennig (ganz links), Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, mit den zehn geehrten Top-Azubis sowie deren Ausbildern und Lehrkräften Copyright Balk/IHK München)

Klöpfelnächte im Advent: Freilichtmuseum Amerang lädt zum gemeinsamen Adventslieder-Singen ein

Klöpfelnächte im Advent: Freilichtmuseum Amerang lädt zum gemeinsamen Adventslieder-Singen ein

Amerang / Landkreis Rosenheim – Im Freilichtmuseum Amerang findet am 4. Dezember ein stimmungsvoller Abend rund um den alten Heischebrauch der Klöpfelnächte statt. Besucher können gemeinsam Adventslieder singen, traditionelle Musik erleben und sich mit Punsch und Platzerl auf die Vorweihnachtszeit einstimmen.

Wer erinnert sich noch an die Klöpfelgänger? Wenn an den ersten drei Donnerstagen der Adventszeit im Anbruch der Dunkelheit von Haus zu Haus gezogen und Lieder vorgetragen wurden? Bis heute ist der Heischebrauch im südlichen Oberbayern verbreitet, wenn die Kinder zum Klöpfeln gehen.
Am Donnerstag, 4. Dezember, lädt im Freilichtmuseum Amerang die Volksmusikpflege des Bezirks Oberbayern ab 18 Uhr zum gemeinsamen Singen von Adventsliedern ein.
Gemeinsam mit der Blechbläsermusik Kurbi & Friends wird auf dem Museumsplatz vor dem Bartlhof aus dem Liederheft O Jubel, o Freud des Zentrums für Volksmusik, Literatur und Popularmusik (ZeMuLi) gesungen. Zum Abschluss singen die Kinder des Ameranger Trachtenvereins. Punsch und Platzerl versüßen den Abend im Museum und stimmen festlich auf den Advent ein. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Auf dem schön beleuchteten Museumsplatz werden in besinnlicher Runde Adventslieder gesungen Copyright Bezirk Oberbayern, Archiv Freilichtmuseum Amerang)

Stadtführung „Von Martini bis Dreikönig“: Advents- und Weihnachtsbrauchtum in Rosenheim entdecken

Stadtführung „Von Martini bis Dreikönig“: Advents- und Weihnachtsbrauchtum in Rosenheim entdecken

Rosenheim – In Rosenheim findet am 7. Dezember eine besondere Stadtführung rund um adventliches und weihnachtliches Brauchtum statt. Stadtführer Franz Schmid erklärt dabei die Hintergründe bekannter Traditionen und führt die Teilnehmer zu historischen Orten der Innenstadt.

 Unter dem Titel „Von Martini bis Dreikönig“ nimmt Stadtführer Franz Schmid Interessierte mit auf eine Reise durch das vielschichtige Brauchtum der Winterzeit. Gerade rund um die Wintersonnenwende verbinden sich christliche und vorchristliche Traditionen – und genau diesen spannenden Hintergrund beleuchtet der Rundgang.
Schmid berichtet unter anderem, warum St. Martin seinen Mantel teilt, welche Bedeutung St. Nikolaus für Rosenheim hat, was den Marktfrauenbrunnen mit den drei Bethen verbindet und welche Gemeinsamkeiten Percht und Gottesmutter Maria aufweisen.

Details zu der Führung

Die Führung startet am zweiten Adventssonntag, 7. Dezember, um 14 Uhr am Vorplatz des Parkhauses P1, Hammerweg 1, in Rosenheim.
Der Spaziergang führt vom Laziseplatz über die Erlöserkirche, die Mariensäule im Riedergarten und den Ludwigsplatz bis zur Nikolauskirche. Endpunkt ist der Christkindlmarkt am Max-Josefs-Platz. Neben Legenden rund um Heilige erfahren Besucher auch mehr über das „Immergrün“ an Adventskranz und Weihnachtsbaum, die Klöpfelnächte und das traditionelle Frauentragen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Karten sind im Vorverkauf bei der Touristinfo Rosenheim erhältlich. Anmeldung und Informationen Telefon: 08031 / 365-9061
(Quelle: Pressemitteilung Franz Schmid, Stadtführer in Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Franz Schmid, Stadtführer in Rosenheim)

Aktion Aufwind erfüllt 590 Weihnachtswünschen in Rosenheim

Aktion Aufwind erfüllt 590 Weihnachtswünschen in Rosenheim

Rosenheim – Auch in diesem Jahr sorgt die Wunschzettelaktion der Aktion Aufwind dafür, dass benachteiligte Kinder in Rosenheim und der Region ein besonderes Weihnachtsfest erleben können. Über 590 erfüllte Wünsche zeigen, wie viel Freude gemeinsames Engagement schenken kann.

Ferngesteuerte Autos, Puppen oder die heiß ersehnte Lego-Box – was für viele Kinder selbstverständlich ist, bleibt für Familien in finanziellen Notlagen oft unerreichbar. Genau hier setzt die Aktion Aufwind an. Bereits zum elften Mal organisiert das soziale Hilfsprojekt der Sparkassenstiftungen Zukunft die beliebte Wunschzettelaktion und bringt damit Kinderaugen zum Strahlen. In diesem Jahr werden über 590 Geschenke an bedürftige Kinder in Stadt und Landkreis Rosenheim verteilt.
„Für viele Eltern ist es kaum möglich, ihren Kindern zu Weihnachten auch noch ein Geschenk zu kaufen. Hier möchten wir unterstützen und die Eltern entlasten“, erklärt Alexa Dietz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft.

Ein Hilfsprojekt für mehr Chancen und gesellschaftliche Teilhabe


Die Aktion Aufwind wurde 2012 gemeinsam mit der Diakonie Rosenheim und der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege ins Leben gerufen. Sie unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche in Stadt und Landkreis Rosenheim und trägt dazu bei, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden – gefördert werden sowohl Projekte als auch Einzelpersonen. Neben der Wunschzettelaktion gehören unter anderem Schulranzen für Erstklässler aus sozial schwachen Familien oder Weihnachtsgeschenke für Kinder, die auf die Hilfe der Tafeln angewiesen sind, zu den Unterstützungsmaßnahmen.

Wie funktioniert die Wunschzettelaktion?

Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Kinder von Tafelkunden schreiben ihre Weihnachtswünsche – im Wert von maximal 30 Euro – auf einen Wunschzettel. Die Aktion Aufwind besorgt die Geschenke und lässt sie liebevoll verpacken. Unterstützt wird sie dabei von engagierten Auszubildenden der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Anschließend werden die Geschenke über die Tafeln verteilt und landen direkt bei den Familien.
„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtiger denn je, Solidarität zu zeigen“, betont Dietz. „Wir sind dankbar für die große Unterstützung und freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Spenden – jeder Euro hilft

Wer die Aktion Aufwind unterstützen möchte, kann direkt spenden. Jeder Beitrag kommt den Kindern zugute.

Spendenkonto Stadt Rosenheim:
IBAN: DE73 7115 0000 0000 0402 12

Spendenkonto Landkreis Rosenheim:
IBAN: DE28 7115 0000 0000 0606 16

Online-Spende:
www.sparkassenstiftung-zukunft.de/spenden

Weitere Informationen und Förderanträge gibt es unter www.aktion-aufwind.de
(Quelle: Pressemitteilung Aktion Aufwind, Sparkassenstiftungen Zukunft / Beitragsbild: Die Aktion Aufwind freut sich auch in diesem Jahr über die tatkräftige Unterstützung der Auszubildenden der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. (In der Mitte: Karl Göpfert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling; vorne rechts: Alexa Dietz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft). Copyirght Aktion Aufwind/ Sparkassenstiftungen Zukunft.)

Tiere suchen ein Zuhause: Laika eine schöne Hundelady

Tiere suchen ein Zuhause: Laika eine schöne Hundelady

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Laika ein schöne Malinois-Mischlings-Hündin die ein liebevolles Zuhause sucht.

Laika ist eine Malinois-Mischlings-Hündin, geboren am 27.7.2013, sie hat eine Schulterhöhe von zirka 60 cm und ein Gewicht von etwa 22 kg. Sie ist kastriert, geimpft und gechipt. Da ihr Vorbesitzer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr richtig um sie kümmern könnten, ist sie in das Tierheim Ostermünchen gekommen.
Laika ist eine Traumhündin. Sie ist freundlich zu Menschen, beherrscht die Grundkommandos, ist generell gut verträglich, fährt gerne Auto und kann problemlos auch mal alleine bleiben. Für ihr Alter ist Laika noch fit und freut sich bei passendem Wetter über ausgedehnte Spaziergänge.
Leider hat Laika, vereinfacht ausgedrückt,  eine chronische Entzündung im Genitalbereich, die regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden muss. Zudem hat die freundliche Hundelady eine beginnende Inkontinenz, die aber mit Tabletten gut eingestellt ist und daher aktuell keine Probleme verursacht. Ihre besonders liebenswerte Persönlichkeit sollte das jedoch leicht wett machen.
In ihrer Jugend war Laika eine passionierte Jägerin und hat sich diesen Trieb auch beibehalten – nun jedoch aber nur noch mit wenig Elan. Es sollten daher keine Katzen oder Kleintiere im Haushalt leben.

Kontaktdaten bei Interesse

Wenn jemand der schönen Hündin eine Chance geben und sie persönlich kennen lernen will, bitte an das Tierheim Ostermünchen unter der Telefonnummer 08067 180301 oder per Mail an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Laika)

Adventsfeier für Senioren in Eggstätt

Adventsfeier für Senioren in Eggstätt

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Die Gemeinde Eggstätt und die Pfarrei St. Georg laden alle Bürger ab 65 Jahren zur traditionellen Seniorenadventfeier ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. Dezember statt und bietet ein gemütliches Beisammensein in der Vorweihnachtszeit.

Am Mittwoch, 10. Dezember, sind alle Senioren ab 65 Jahren ins Hartseestüberl eingeladen. Beginn ist um 14 Uhr.
In angenehmer Atmosphäre können die Gäste bei Kaffee und Kuchen sowie einer Brotzeit gemeinsam die Vorweihnachtszeit einläuten. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Marianne Schönhuber, betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Wir freuen uns auf viele Gäste, auf das Zusammenkommen und einen besinnlichen Jahresausklang.“
Senioren, die einen Fahrdienst benötigen, können sich bei der Gemeinde unter 08056/9046-23 oder bei Marianne Schönhuber unter 08056/244 beziehungsweise 08056/347 melden. Der Fahrdienst ist genauso wie die Teilnahme an der Adventsfeier kostenfrei.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2. Dezember
Es ist der 336. Tag des gregorianischen Kalenders (der 337. in Schaltjahren), somit bleiben 29 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Bibiana, Hertha, Jan, Lucius, Lutz

3 bekannte Geburtstagskinder:

Monica Seles (1973 – ist eine ehemalige jugoslawisch-US-amerikanische Tennisspielerin, die mit neun Grand-Slam-Titeln und als mehrjährige Weltranglistenerste Anfang der 1990er-Jahre eine der erfolgreichsten Sportlerinnen im Tennis ist.)

Britney Spears (1981 – ist eine erfolgreiche US-amerikanische Popsängerin.)

Jan Ullrich (1973 – ist ein ehemaliger deutscher Profi-Radsportler, der als erster und bisher einziger Deutscher das Radrennen „Tour de France“ gewinnen konnte 
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1914: Karl Liebknecht (SPD) stimmt im deutschen Reichstag als einziger Abgeordneter gegen die erste Verlängerung der Kriegskredite.
  • 2005: Die tausendste Hinrichtung in den USA seit 1976 wird im Gefängnis von Raleigh, North Carolina, an Kenneth Lee Boyd vollzogen.
  • 2005: Die von Microsoft entwickelte Spielkonsole Xbox 360, als Nachfolger der Xbox, wird in Europa veröffentlicht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Zeichenworkshop in Prien: „Künstlerlandschaft Chiemsee ’25“ bietet kreatives Arbeiten mit Feder und Pflanzen

Zeichenworkshop in Prien: „Künstlerlandschaft Chiemsee ’25“ bietet kreatives Arbeiten mit Feder und Pflanzen

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee ’25“ bietet die Galerie im Alten Rathaus am Dienstag, 16. Dezember, um 14.30 Uhr einen Zeichenworkshop für Erwachsene an. Geleitet wird die Veranstaltung von der Künstlerin Stefania Peters und der Kuratorin Ingrid Fricke. Der Workshop vermittelt Grundlagen des Federzeichnens und zeigt auf, wie sich durch verschiedene Techniken eine individuelle Handschrift entwickeln lässt.

Zum Einstieg gibt Stefania Peters eine Einführung in das Arbeiten mit der Feder und zeigt Beispiele aus der Kunstgeschichte. Anschließend erhalten die Teilnehmer praktische Hinweise, um Sicherheit im Umgang mit dem Material zu gewinnen. Erste Übungen dienen als lockeres „Warm-up“, bevor die Darstellung von Pflanzenmotiven im Mittelpunkt steht. Aus einer Auswahl mitgebrachter Pflanzen kann jeder sein eigenes Objekt wählen und zeichnerisch umsetzen. Abschließend werden die entstandenen Arbeiten in einer kurzen Präsentation betrachtet.
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, das Material wird gestellt. Aufgrund einer Begrenzung auf zehn Plätze wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Anmeldungen sind bis Montag, 15. Dezember, bei Martina Lehmann per E-Mail an mlehmann@tourismus.prien.de oder telefonisch unter +49 8051 690517 möglich. Bequeme Kleidung wird empfohlen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Stefania Peters beschreibt ihre Philosophie des Zeichnens: „Zeichnen ist Aufmerksamkeit in Bewegung. Wenn die Hand das Gesehene nachspürt, entsteht ganz von selbst etwas Eigenes.“ Copyright Stefania Peters)

Kindergarten Muggelstein unterstützt KlinikClowns der Kinderklinik Rosenheim

Kindergarten Muggelstein unterstützt KlinikClowns der Kinderklinik Rosenheim

Rosenheim – Beim St.-Martins-Fest im Kindergarten Muggelstein kamen Familien und Kinder zusammen, um den Gedanken des Teilens zu leben. Der Reinerlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken unterstützt den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim und damit die KlinikClowns.

Beim diesjährigen St.-Martins-Fest im Kindergarten Muggelstein zeigte sich erneut, wie Mitgefühl und Zusammenhalt schon bei kleinen Kindern ausgeprägt sind. In stimmungsvoller Atmosphäre feierten Familien, Kinder und Mitarbeiter gemeinsam mit Laternen die Botschaft des Teilens.
Für die Feier wurden verschiedene Speisen und Getränke vorbereitet und verkauft. Die hälfte des Reinerlös kommt dem Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. zugute. Mit dieser Spende unterstützt der Elternbeirat eine Herzensangelegenheit vieler Familien: Der Förderverein verwendet die Mittel, um die Besuche der KlinikClowns zu erweitern und deren wöchentliche Visiten aufzustocken. Die KlinikClowns bringen Kindern in schwierigen Situationen Licht, Lachen und Ermutigung – ganz im Sinne des heiligen Martin, der durch seine Güte ein Vorbild wurde.
„Wir freuen uns unglaublich über dieses herzliche Engagement der Familien und des gesamten Kindergartens“, betont Mihaela Hammer, Vorsitzende des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim. „Jeder Beitrag hilft uns, den kleinen Patienten noch mehr fröhliche Momente und ein Stück unbeschwerte Kindheit zu schenken.“
(Quelle: Pressemitteilung
Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)