Mit Baseballschlägern unterwegs – Fahrer mit über 1,6 Promille gestoppt

Mit Baseballschlägern unterwegs – Fahrer mit über 1,6 Promille gestoppt

Rosenheim – Mehrere Notrufe gingen am späten Donnerstagabend (26.2.2026) bei der Polizei ein: Am Salzstadel in Rosenheim sollen zwei Männer mit Baseballschlägern unterwegs gewesen sein. Wenig später stoppte eine Streife ein Auto – der Fahrer war deutlich alkoholisiert.

Wie die Polizeiinspektion Rosenheim mitteilt, meldeten Zeugen  gegen 23.30 Uhr zwei Personen in der Ruedorfferstraße, die Baseballschläger in den Händen hielten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Schläger zwar sichtbar getragen, jedoch nicht eingesetzt, auch Drohungen soll es nicht gegeben haben.
Als die Einsatzkräfte am Salzstadel eintrafen, war das Duo bereits mit einem Auto davongefahren. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurde wenig später ein 31-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim am Steuer seines Wagens kontrolliert. Auf dem Beifahrersitz saß ein gleichaltriger Begleiter.

Ein Atemalkoholtest ergab beim Fahrer einen Wert von über 1,60 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, der Führerschein sichergestellt. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem zwei Baseballschläger. Hinweise auf eine konkrete Straftat im Zusammenhang mit den Schlagwerkzeugen liegen bislang nicht vor.
Gegen den 31-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Zeugen, die weitere Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 08031/200-2200 bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starkbierfest in Rosenheim: Stefan Kröll ist neuer Fastenprediger – viel Beifall in der Auerbräu-Festhalle

Starkbierfest in Rosenheim: Stefan Kröll ist neuer Fastenprediger – viel Beifall in der Auerbräu-Festhalle

Rosenheim – Das Geheimnis ist gelüftet: Der neue Fastenprediger beim Starkbierfest in der Auerbräu-Festhalle steht fest. Seit 20 Uhr weiß das Publikum, wer künftig der Rosenheimer Politprominenz die Leviten liest – es ist der Kabarettist Stefan Kröll aus Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim.
Starkbierfest Auerbräu 2026. Fotos: Hendrik Heuser
Die Spannung bei den Besuchern war groß: Wer wird der neue Fastenprediger? Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Zuvor hatte sein Vorgänger Peter Kirmair für einen besonderen Auftakt der Starkbierzeit 2026 gesorgt. Er schlüpfte noch einmal in eine Rolle – und zwar in die von Johann Auer (1841–1913), dem Gründer der Auer-Brauerei. Als Schiffmeister und Getreidehändler aus Altenmarkt gründete Auer 1889 die Brauerei in der Münchener Straße in Rosenheim und machte sie mit Innovationen wie elektrischem Licht und eigener Bahnanbindung rasch zu einer regionalen Großbrauerei.

Kirmair rekapitulierte die Geschichte der Brauerei frei vorgetragen auf dem Podium – neben sich einen balzenden Auerhahn, das Markensymbol des Hauses. Das Publikum verfolgte die historische Einlage aufmerksam, ehe es zum eigentlichen Höhepunkt des Abends kam.

Starkbierfest Auerbräu 2026. Fotos: Hendrik Heuser
Peter Kirmair schlüpfte noch einmal in eine Rolle – in die von Johann Auer (1841–1913), dem Gründer der Auer-Brauerei.
Viel Beifall für den Neuen

Dann stellte Kirmair seinen Nachfolger offiziell vor: Stefan Kröll betrat die Bühne – und wurde mit Spannung erwartet. Nach Informationen von Innpuls.me-Reporter Hendrik Heuser, der vor Ort ist, kommt der neue Fastenprediger beim Publikum sehr gut an, die Gäste hören gespannt zu, niemand ratscht, immer wieder brandet Zwischenbeifall auf – und am Ende Standing Ovations.

Stefan Kröll konnte die Besucher als Fastenprediger überzeugen.
Mit Kröll übernimmt ein profilierter Kabarettist die traditionsreiche Aufgabe, die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Region pointiert aufs Korn zu nehmen – eine Rolle, die Kirmair 26 Jahre lang geprägt hatte.
Starkbierfest Auerbräu 2026. Fotos: Hendrik Heuser
Michael Hinterseer von Auerbräu übernahm die Begrüßung der Gäste.
Die offizielle Begrüßung der Gäste übernahm Prokurist Michael Hinterseer. In der Auerbräu-Festhalle sind auch heuer wieder zahlreiche prominente Gesichter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertreten.

Mit der heutigen Abendveranstaltung ist die Starkbierzeit auf der Loretowiese feierlich eingeläutet. Bis 14. März wird in der Festhalle weiter gefeiert
(Artikel: Karin Wunsam, Info Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1901

Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1901

Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1901. Statt Foto präsentieren wir Euch heute eine Zeichnung von einer Schifffahrt auf dem Chiemsee.

Eine Schifffahrt auf dem bayerischen Meer war auch zu dieser Zeit schon sehr beliebt. Im Hintergrund zu sehen ist die Fraueninsel. Wer der Künstler ist, der dieses Werk erschaffen hat, wissen wir leider nicht. Wer Infos dazu hat, gerne unter unserem heutigen Fotooldie kommentieren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Neues Kundencenter der BRB am Rosenheimer Bahnhof offiziell eröffnet

Neues Kundencenter der BRB am Rosenheimer Bahnhof offiziell eröffnet

Rosenheim – Nach der Schließung des Kunden- und Reisezentrums der Deutschen Bahn Ende Juni 2025 hatte es viel Kritik gegeben. Viele Fahrgäste vermissten den persönlichen Service am Rosenheimer Bahnhof. Heute Vormittag (26. Februar 2026) wurde nun das neue Kundencenter der Bayerische Regiobahn (BRB) offiziell eröffnet. Die BRB hat die Räumlichkeiten bezogen, neu gestaltet und ein modernes Serviceangebot geschaffen, das die Nachfrage der Reisenden direkt widerspiegelt: Während der Eröffnungsreden strömten immer wieder Fahrgäste an die drei Verkaufsschalter, um sich beraten zu lassen.

Größtes BRB-Kundencenter südlich von München

„Das Kundencenter in Rosenheim ist das größte unserer Standorte südlich von München“, betonte Arnulf Schuchmann bei der Eröffnung. Der Betrieb erfolgt ausschließlich durch die BRB. An den Schaltern erhalten Fahrgäste umfassende Beratung und Tickets für den Nah- und Fernverkehr, darunter MVV, DTV, AVV, Fernverkehr national und international (z. B. ÖBB) sowie das Deutschland-Ticket. Auch Gruppenreisen, Fahrten für Schwerbehinderte, Sitzplatzreservierungen im Fernverkehr, Abholung von München-Tickets und die Bearbeitung des erhöhten Beförderungsentgelts (EBE) gehören zum Angebot.
Auch für die BRB-Mitarbeiter wurde der Standort aufgewertet: Ein neu gestalteter, gemütlicher Pausenraum steht ihnen nun zur Verfügung.

Öffnungszeiten und Fundsachenausgabe

Das Kundencenter ist Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es werktags von 9 bis 15 Uhr eine Fundsachenausgabe. Aktuell bewahrt die BRB rund 1.000 Fundsachen auf. Generell werden vergessene Gegenstände ein halbes Jahr lang gelagert, danach regelmäßig für einen guten Zweck verkauft. Beim letzten Verkauf kamen rund 750 Euro zusammen, die an den Tierschutzverein Tegernseer Tal gingen. „Ein Klassiker sind Regenschirme. Aber auch Smartphones werden oft vergessen“, berichtete Schuchmann.

Prominente Gäste unterstreichen Bedeutung

Bei der offiziellen Eröffnung war auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März anwesend, der das neue Kundencenter als „Bekenntnis zum Standort“ bezeichnete. Überzeugt vom Serviceangebot zeigte sich auch Stefan Schell, Leiter des Schienenpersonenverkehrs im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

 

 
 
 
 
 
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Kraftstoffpreise steigen auf Höchststand wie zuletzt 2024

Kraftstoffpreise steigen auf Höchststand wie zuletzt 2024

Rosenheim – Die Spritpreise in Deutschland steigen weiter. Laut aktueller Auswertung des ADAC verteuerte sich der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro. Diesel legte sogar um 2,9 Cent auf 1,740 Euro zu. Damit erreichen Benzin und Diesel das Preisniveau, das zuletzt 2024 verzeichnet wurde: Benzin war im Juli 2024 ähnlich teuer, Diesel zuletzt im April 2024.

Hintergrund ist der gestiegene Rohölpreis: Ein Barrel Brent-Öl kostet derzeit knapp 71 US-Dollar – rund vier US-Dollar mehr als noch vor einer Woche. Auslöser für den Preisanstieg ist die Sorge vor einem neuen Krieg im Nahen Osten. Besonders die Straße von Hormus spielt eine Rolle, da mögliche Konflikte die Rohöllieferungen aus der Region unterbrechen könnten. Bisher bleiben die iranischen Exporte jedoch auf hohem Niveau.

Der ADAC gibt Tipps, um beim Tanken zu sparen: Wer abends tankt, zahlt im Schnitt rund 13 Cent pro Liter weniger als morgens. Aktuelle Informationen und weitere Details zum Kraftstoffmarkt sind unter www.adac.de/tanken verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommer rückt näher: 21. Trinkwasserbrunnen in Rosenheim am Friedhof eingeweiht

Sommer rückt näher: 21. Trinkwasserbrunnen in Rosenheim am Friedhof eingeweiht

Rosenheim – Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern – und der Sommer wirkt plötzlich gar nicht mehr so weit entfernt. Mit den frühlingshaften Tagen rücken auch die Trinkwasserbrunnen in Rosenheim wieder stärker in den Fokus: Sie bieten kostenlose Erfrischung und helfen, an warmen Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren. Seit Mittwoch (25.2.2026) gibt es nun einen weiteren Standort – am Rosenheimer Friedhof.

Die Rosenheimer Friedhof verfügt ab sofort über einen eigenen Trinkwasserbrunnen. Es ist bereits der 21. Brunnen im Stadtgebiet. Installiert wurde er südlich der Aussegnungshalle auf einer Grünfläche. Gefertigt ist er aus Granit.

„Ich freue mich, dass wir hier bei der Aussegnungshalle diesen Trinkwasserbrunnen haben anbringen können. Für unsere oftmals ja auch älteren Besucherinnen und Besucher gibt es jetzt eine kleine Erfrischung und besonders an Hitzetagen dient der Brunnen zur Abkühlung“, so Oberbürgermeister Andreas März. Ermöglicht wurde der neue Trinkwasserbrunnen durch die großzügige Spende von Eleonore Dambach-Trapp.
Die Initiative für den Brunnen geht auf eine Idee des Seniorenbeirats zurück. Neben der Installation wurden auch neue Bäume gepflanzt. Zudem soll der Bereich um zusätzliche Sitzgelegenheiten erweitert werden.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Weitere Trinkwasserbrunnen sollen folgen

„Trinkwasserbrunnen sind ein wesentlicher Bestandteil, um unsere Stadt klimaresilienter zu machen. Der Trinkwasserbrunnen hier am Friedhof wird sicherlich nicht der letzte sein“, so März.
Eine Übersicht aller Standorte ist auf der Internetseite der Stadt Rosenheim unter der Karte „Interessante Orte und Plätze“ zu finden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam  / Info Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Viele Neuheiten beim Starkbierfest: Wer hält heuer die Fastenpredigt in Rosenheim?

Viele Neuheiten beim Starkbierfest: Wer hält heuer die Fastenpredigt in Rosenheim?

Rosenheim – Auftakt mit Spannung: Am heutigen Donnerstagabend (26.2.2026) startet das Starkbierfest in der Auerbräu-Festhalle auf der Rosenheimer Loretowiese – und selten zuvor war im Vorfeld so viel spekuliert worden. Mehrere Neuerungen sorgen heuer für frischen Wind. Allen voran die Frage: Wer steht künftig als Fastenprediger auf der Bühne?

Geheimnis um neuen Fastenprediger

26 Jahre lang prägte Peter Kirmair die Fastenpredigt. Im vergangenen Jahr verabschiedete er sich mit seiner Starkbier-Tanzshow „Let’s danz’n“ vom Publikum (wir berichteten). Seitdem brodelt die Gerüchteküche. Wer tritt seine Nachfolge an? Oder wird es vielleicht erstmals eine Fastenpredigerin?

Die Verantwortlichen geben sich betont geheimnisvoll. Der Name wird bis zum heutigen Abend streng unter Verschluss gehalten. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn der Fastenpredigt gegen 19 Uhr.

Damit verbunden ist auch die zweite große Neuerung: Die traditionelle Fastenpredigt findet heuer erstmals am Abend statt. In den vergangenen Jahren war sie stets am Nachmittag angesetzt.

Starkbierzeit vom 27. Februar bis 14. März

Nach dem heutigen Auftakt mit Politik-Prominenz dauert das Starkbierfest von Freitag, 27. Februar, bis einschließlich 14. März. Gefeiert wird in der Auerbräu-Festhalle auf der Loretowiese.
Eine weitere Premiere wartet ebenfalls auf die Besucher: Erstmals gibt es ein großes Indoor-Weißbierkarussell – die dritte Neuheit in diesem Jahr.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei – außer an den Sonntagen. Dann kostet der Eintritt fünf Euro pro Person.

80er/90er-Party und Box-Sonntage

Auch im Rahmenprogramm setzt man auf besondere Akzente:

Am Donnerstag, 5. März, steigt Rosenheims größte 80er/90er-Jahre-Party.

Am 2. und 8. März heißt es jeweils „Starkes Bier. Starke Fäuste“ beim Box-Sonntag. Talente aus Bayern und Österreich steigen in den Ring. Beginn der Kämpfe ist jeweils um 11 Uhr.

Ob neue Fastenpredigt, Abend-Premiere oder Weißbierkarussell – das Starkbierfest 2026 verspricht einige Überraschungen. Spätestens am heutigen Abend wird sich eines der bestgehüteten Geheimnisse der Region lüften. Innpuls.me ist natürlich mit dabei.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Tragische Tat in Traunstein: Kind stirbt, Mutter in Klinik

Tragische Tat in Traunstein: Kind stirbt, Mutter in Klinik

Traunstein – In einem Mehrfamilienhaus in der Traunsteiner Innenstadt ist am Dienstagnachmittag (24.2.2026)  ein Kleinkind tot aufgefunden worden. Die Mutter des Kindes wurde kurz zuvor mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass die Frau ihr Kind getötet und sich anschließend selbst verletzt hat.

Gegen 15:35 Uhr meldete ein Zeuge das Auffinden des Kindes bei der Integrierten Leitstelle Traunstein. Die Mutter wurde kurz darauf im selben Gebäude medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Ihr Gesundheitszustand ist, nach Auskunft der Polizei, stabil. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass weitere Personen an der Tat beteiligt waren.
Die Angehörigen, darunter der Vater des Kindes, wurden von Fachkräften des Kriseninterventionsdienstes betreut.

Die Ermittlungen des Fachkommissariats K1 der Kriminalpolizei Traunstein unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein dauern weiterhin an. Über die Hintergründe der Tat liegen bisher keine weiteren Informationen vor.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Traunstein einen Unterbringungsbefehl. Die Beschuldigte befindet sich nun in einer psychiatrischen Einrichtung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheim: Veränderte Fahrzeuge aus Verkehr gezogen

Rosenheim: Veränderte Fahrzeuge aus Verkehr gezogen

Rosenheim – Bei Verkehrskontrollen haben Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim am gestrigen MIttwoch (25.2.2026) zwei Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, weil sie erhebliche Veränderungen aufwiesen, für die keine Nachweise oder Betriebserlaubnisse vorlagen.

Kufsteiner Straße, 20:30 Uhr: Ein 20-jähriger Fahrer aus Kolbermoor wurde mit einem BMW kontrolliert. Die Beamten stellten erhebliche Veränderungen am Fahrzeug fest. Für diese konnte der Fahrer keine Nachweise vorlegen. Er wurde wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrszulassungsverordnung angezeigt.

Seestraße, 17:30 Uhr: Ein 28-jähriger Rosenheimer war mit seinem Audi unterwegs. Auch hier wiesen die Beamten Veränderungen fest, für die keine allgemeine Betriebserlaubnis vorlag. Der Fahrer erhielt ebenfalls eine Anzeige wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsverordnung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Fahrer mit „Clean Urin“ erwischt – Blutprobe genommen, geringe Menge Marihuana gefunden

Fahrer mit „Clean Urin“ erwischt – Blutprobe genommen, geringe Menge Marihuana gefunden

Großkarolinenfeld /Landkreis Rosenheim – Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochabend (25.2.2026) haben Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Aibling einen 32-jährigen österreichischen Pkw-Fahrer erwischt, der versuchte, einen Drogentest zu umgehen.

Der Mann gab auf Aufforderung eine Urinprobe ab. Im Zuge der Kontrolle fanden die Beamten eine Tüte mit sogenannten „Clean Urin“, die der Mann für den Drogentest mitgebracht hatte.
Zusatzinfo von Innpuls.me: Bei „Clean Urin“ handelt es sich um synthetischen Urin, der von Konsumenten manchmal eingesetzt wird, um Drogentests zu manipulieren und einen negativen Befund vorzutäuschen.

Auf Nachfrage räumte der 32-Jährige, nach den Angaben der Polizei, sowohl den Konsum von Drogen als auch die Verwendung des synthetischen Urins ein. Im Fahrzeug entdeckten die Einsatzkräfte eine geringe Menge Marihuana, die er eigenen Angaben zufolge kurz zuvor in Wien erworben hatte.
Zur gerichtlichen Absicherung des Drogeneinflusses wurde dem Mann auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Einfuhr von Cannabis ins Bundesgebiet eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Mehr Unfälle im Landkreis , Rückgang in der Stadt: Verkehrsbilanz 2025 für die Region Rosenheim

Mehr Unfälle im Landkreis , Rückgang in der Stadt: Verkehrsbilanz 2025 für die Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Mehr Unfälle im Landkreis Rosenheim, weniger in der Stadt – und insgesamt weniger Verkehrstote: Die Verkehrsunfallbilanz 2025 des Polizeipräsidium Oberbayern Süd zeigt ein gemischtes Bild für Stadt und Landkreis. Während im Landkreis die Zahl der Unfälle leicht gestiegen ist, gab es in der Stadt Rosenheim einen spürbaren Rückgang. Positiv: Die Zahl der Todesopfer ist im Landkreis deutlich gesunken.

Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums – von Rosenheim bis ins Berchtesgadener Land – wurden 2025 insgesamt 37.020 Verkehrsunfälle registriert. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Landkreis Rosenheim: Mehr Unfälle, aber deutlich weniger Tote

Im Landkreis Rosenheim wurden 2025 insgesamt 6.788 Verkehrsunfälle gezählt, ein Anstieg um 1,5 Prozent gegenüber 2024 (6.689). Gleichzeitig ist die Zahl der Verletzten deutlich gesunken: 1.362 Menschen wurden bei Unfällen verletzt – 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr (1.446).
Besonders auffällig: Die Zahl der Verkehrstoten ging im Landkreis von 14 auf 7 zurück.

Stadt Rosenheim: Rückgang bei Unfällen und Verletzten

In der Stadt Rosenheim zeigt sich eine erfreuliche Entwicklung. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank von 2.297 im Jahr 2024 auf 2.176 im Jahr 2025 – ein Minus von 5,3 Prozent. Auch die Zahl der Verletzten ging zurück: von 388 auf 366 Personen (minus 5,7 Prozent).
Die Zahl der Todesopfer blieb unverändert bei zwei.

Insgesamt 69 Verkehrstote im südlichen Oberbayern

Im gesamten Präsidialbereich kamen 2025 insgesamt 69 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben – elf weniger als im Vorjahr und der niedrigste Stand der vergangenen fünf Jahre. Dennoch bleibt die Zahl hoch.

Polizeivizepräsident Michael Siefener ordnet ein:
„69 Menschen verloren im vergangenen Jahr 2025 bei Verkehrsunfällen im südlichen Oberbayern ihr Leben. Das ist zwar ein Rückgang um elf Unfalltote und der niedrigste Stand in den vergangenen fünf Jahren. Das sind aber immer noch 69 Verkehrstote zu viel. Dazu kommen mehr als 7.500 Menschen, die auf unseren Straßen im vergangenen Jahr zum Teil schwer verletzt wurden.“

Als eine der Hauptursachen für schwere und tödliche Unfälle nennt die Polizei nach wie vor nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit. 16 Menschen starben 2025, weil zu schnell gefahren wurde – fast jeder vierte Verkehrstote. Auch Alkohol und Drogen am Steuer spielen weiterhin eine große Rolle. Insgesamt wurden 608 Unfälle unter Alkoholeinfluss registriert, drei Menschen kamen dabei ums Leben.

Risikogruppen im Blick

Sorgen bereitet der Polizei die Entwicklung bei Rad- und Pedelec-Fahrern. Die Zahl der getöteten Radfahrer stieg im gesamten Präsidialbereich von 12 auf 16, bei Pedelecs kamen acht Menschen ums Leben. Auch bei den über 65-Jährigen ist die Gesamtzahl der Unfälle gestiegen, ebenso die Zahl der verletzten Senioren.

Motorradfahrer zählen ebenfalls weiterhin zur Risikogruppe. Zwar sank die Zahl der tödlich verunglückten Biker von 19 auf 12, dennoch bleibt überhöhte Geschwindigkeit hier die häufigste Unfallursache.

Die Polizei kündigt an, auch 2026 verstärkt auf Prävention und Kontrollen zu setzen – unter anderem mit Geschwindigkeitsmessungen, Schwerpunktaktionen und gezielter Verkehrsüberwachung auf Landstraßen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Copyright Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Gründerpreis Rosenheim 2026: Die besten Geschäftsideen ausgezeichnet

Gründerpreis Rosenheim 2026: Die besten Geschäftsideen ausgezeichnet

Rosenheim – Digitale Pflegesteuerung, Rotweingenuss ohne Zahnverfärbung und ein Bio-Aperitif in drei Alkoholstufen: Diese drei Konzepte haben beim Gründerpreis 2026 von Stadt und Landkreis Rosenheim überzeugt. Aus insgesamt 50 Bewerbungen wählte eine Jury nach einem mehrstufigen Verfahren die Preisträger aus.

20 Teams stellten sich dem intensiven Bewertungsprozess inklusive Workshop-Reihe. Im Mittelpunkt standen unternehmerische Leistung, Innovationskraft und wirtschaftliches Potenzial. Die Preisverleihung fand am 24. Februar 2026 statt.

„Die vielen guten Bewerbungen für den Gründerpreis zeigen, dass wir in Stadt und Landkreis Rosenheim eine florierende Gründerszene haben. Und wir schaffen – unter anderem durch unser gemeinsames digitales Gründerzentrum Stellwerk18 – die Voraussetzungen, dass die kreativen Köpfe in der Region erfolgreich sein können. Die Botschaft ist klar: wer in der Region Rosenheim gründet, soll beste Rahmenbedingungen und die passende Unterstützung erhalten“, so Landrat Otto Lederer.

„Gründer und Unternehmer finden in Stadt und Landkreis Rosenheim den richtigen Nährboden zur Umsetzung ihrer Ideen. Eine hervorragende Infrastruktur sowohl verkehrlich als auch digital, viel Innovationskraft und eine gute Vernetzung, wie sie auch heute hier bei der Verleihung des Gründerpreises zu sehen ist. Und das ist der eigentliche Gewinn für unsere drei Preisträger heute: Ein top Coaching durch die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis und unseren Partnern sowie die Erweiterung des Businessnetzwerks“, ergänzt Oberbürgermeister Andreas März.

1. Platz: MedOS – Digitaler Co-Pilot für Kliniken

Der erste Preis ging an Dustin Maurer mit „MedOS“. Das Unternehmen entwickelt einen digitalen Co-Piloten für die Pflegesteuerung, der vorhandene Daten in konkrete Handlungsempfehlungen für Kliniken übersetzt. Die Jury hob insbesondere den starken digitalen Ansatz, die hohe Skalierbarkeit sowie Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft und regionale Relevanz hervor.

2. Platz: CARE FOR TASTE – Schutzgel für Weingenuss

Der zweite Platz wurde an Sophia Clemente für „CARE FOR TASTE“ vergeben. Das entwickelte Schutzgel soll Zähne beim Weingenuss vor Säure und Verfärbungen bewahren – ohne den Geschmack zu beeinflussen. Besonders die Innovationskraft und das wirtschaftliche Potenzial überzeugten die Jury.

3. Platz: Sankt Sprizz – Bio-Aperitif in drei Varianten

Den dritten Preis erhielt Johannes Schubert mit „Sankt Sprizz“. Der Bio-Aperitif ist in drei Alkoholstufen (5 Prozent, 1 Prozent und 0 Prozent) erhältlich und soll gemeinsames Anstoßen für alle ermöglichen. Das Produkt punktete laut Jury vor allem mit seiner sozialen Wirkung und dem nachhaltigen Ansatz.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Christoph Leonhardt)