TSV 1860 Rosenheim: U15-Trainingslager in Rovinj

TSV 1860 Rosenheim: U15-Trainingslager in Rovinj

Rosenheim – Fünf intensive Tage liegen hinter der U15 des TSV 1860 Rosenheim. In Rovinj, Kroatien, konnten die Spieler unter idealen Bedingungen trainieren: Gute Trainingsplätze, viel Sonnenschein und die Nähe zum Meer schufen ein perfektes Umfeld für die Vorbereitung auf die Rückrunde.

Die Einheiten waren von hoher Intensität geprägt und klar auf die Spielidee des Trainerteams um Moritz Hajek ausgerichtet. Die Spieler nutzten die Zeit, um die Trainingsinhalte Schritt für Schritt zu verinnerlichen.

Im Testspiel vor Ort konnten die Trainingsschwerpunkte unter Wettkampfbedingungen überprüft werden. Das Ergebnis fiel deutlich zugunsten der U15 aus, wichtiger waren jedoch die gesammelten Spielminuten und die Möglichkeit, Inhalte unter realen Bedingungen zu etablieren.

Teamerfahrung und Zusammenhalt

Neben den sportlichen Fortschritten wurde auch der Zusammenhalt in der Mannschaft gestärkt. Gemeinsame Herausforderungen und intensive Einheiten haben die Spieler als Team weiterentwickelt – sowohl sportlich als auch charakterlich.
Das Trainerteam blickt zufrieden auf die Tage in Kroatien zurück und erwartet motiviert den Start in die zweite Saisonhälfte.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Schwerer Betriebsunfall in Bad Endorf

Schwerer Betriebsunfall in Bad Endorf

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Am Montagvormittag (23.2.2026)  gegen 1000 Uhr, ereignete sich auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) ein Betriebsunfall. Ein 45-jähriger Arbeiter erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.

Der Mann arbeitete in rund vier Metern Höhe auf einem Baugerüst an einer Maschinenhalle, als er aus bislang ungeklärter Ursache das Gleichgewicht verlor und auf den Betonboden stürzte.
Der Rettungsdienst versorgte den Arbeiter umgehend und flog ihn mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.
Die Polizeiinspektion Prien hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bereits vor Ort den Kontakt zu einem Vertreter der Berufsgenossenschaft hergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auf Spurensuche in den Winterquartieren der Fledermäuse

Auf Spurensuche in den Winterquartieren der Fledermäuse

Landkreis Rosenheim – Während die meisten Menschen die kalten Wintertage in beheizten Räumen verbringen, herrscht in den verborgenen Tiefen unserer Region Hochbetrieb – oder besser gesagt: tiefste Ruhe. Der Rosenheimer Fledermausbegeisterte und Artenschützer Bernhard Baron Boneberg begab sich gemeinsam mit Dr. Andreas Zahn, Experte der Koordinierungsstelle für Fledermausschutz Südbayern, auf eine Expedition in einen bislang unbekannten Eiskeller im nördlichen Landkreis Rosenheim. Ziel der Begehung war die Suche nach überwinternden Fledermäusen.

Warum Eiskeller überlebenswichtig sind

Für Fledermäuse ist die Wahl des richtigen Winterquartiers eine Überlebensfrage. Im Alpenvorland sind natürliche Höhlen selten, weshalb vom Menschen geschaffene Strukturen wie alte Eiskeller, Stollen oder tiefgelegene Gewölbe eine Ersatzfunktion übernehmen. Diese Orte bieten Frostfreiheit, eine konstante Temperatur zwischen 3 und 8 Grad Celsius sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Letztere ist entscheidend, damit die empfindlichen Flughäute der Tiere während des Winterschlafs nicht austrocknen.

Experten im Einsatz für den Fledermausschutz

Die Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern, die im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt arbeitet, betont die Schutzwürdigkeit solcher Quartiere. Dr. Andreas Zahn und viele Ehrenamtliche erfassen diese Standorte akribisch, da viele historische Keller durch Sanierungen, Verfüllungen oder den Verlust von Einflugsöffnungen bedroht sind. „Jeder neu entdeckte Keller ist ein potenzieller Rettungsanker für Arten wie die Kleine Hufeisennase oder die Mopsfledermaus“, so Zahn während der Begehung.

Naturschutz als aktive Aufgabe

Die Begehung zeigt: Naturschutz findet nicht nur am Schreibtisch statt, sondern erfordert Entdeckergeist und fachliche Expertise. Für den Erhalt der Artenvielfalt in Oberbayern ist es unerlässlich, diese „stillen Zeugen“ der Vergangenheit zu bewahren. Effektiver Fledermausschutz bedeutet auch, historische Bausubstanz als wertvollen Lebensraum zu begreifen. Im Voralpenland dienen Kirchen, Schlösser und Stadel Dachräume als Sommerquartier für Arten wie das Mausohr oder die Wimperfledermaus.

Nur wenn diese Rückzugsorte bekannt und geschützt werden, können Fledermäuse weiterhin über Wiesen und Wälder ziehen und ihre Rolle als fliegende Insektenjäger erfüllen.

Eure Mithilfe ist gefragt

Wer Hinweise auf alte Eiskeller, tiefe Gewölbe oder ungenutzte Stollen im Landkreis Rosenheim hat oder weiß, wo Fledermäuse an oder in Gebäuden leben, kann diese direkt an die Experten der Koordinationsstelle melden. Jeder Hinweis hilft, das Netzwerk schützenswerter Quartiere zu vervollständigen.
Kontakt: andreas.zahn@iiv.de

(Quelle: Artikel: Bernhard Baron Boneberg und Dr. Andreas Zahn / Beitragsbild: Copyright BBB)

Gietl-Haus, Rosenheim, 1977

Gietl-Haus, Rosenheim, 1977

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das  Jahr 1977. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Gietl-Haus in Rosenheim. 

Das Gietlhaus ist eines der prägenden Gebäude am Rosenheimer Ludwigsplatz. Glasermeister Joseph Gietl ließ 1875 das alte Haslsberger-Haus abbrechen und errichtete stattdessen den heutigen dreigeschossigen Bau. Das Gebäude gehört zu den Fassadenpreisträgern der Stadt Rosenheim. Im Erdgeschoss werden heute Trachten verkauft. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

80-Jährige kommt bei Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus ums Leben

80-Jährige kommt bei Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus ums Leben

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Am frühen Montagmorgen (23.2.2026) kam eine 80-jährige Frau bei einem Wohnungsbrand in Freilassing ums Leben. Die weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses blieben unverletzt. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizei Traunstein führt nun die Ermittlungen zur Brandursache.

Kurz nach 02.50 Uhr, ging über die Integrierte Leitstelle Traunstein die Mitteilung einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Weildorfer Straße in Freilassing ein. Die umgehend alarmierten Feuerwehren stellten bei ihrem Eintreffen einen Brand in einer Wohnung im ersten Obergeschoss fest. Die Einsatzkräfte konnten den Brand rasch löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Wohneinheiten verhindern.
Die 80-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung erlag nach ihrer Bergung noch vor Ort ihren schweren Brandverletzungen. Mehr als ein Dutzend Hausbewohner verließen das Gebäude vorsorglich und blieben unverletzt. Nach den Löscharbeiten konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen wurden durch die Polizeiinspektion Freilassing durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein. Die Untersuchungen werden nun durch das zuständige Fachkommissariat 1 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein fortgeführt.
Die Ermittlungen hierzu dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Über 200.000 Euro durch Callcenterbetrug erbeutet

Über 200.000 Euro durch Callcenterbetrug erbeutet

Oberbayern Süd – In den vergangenen Tagen registrierte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd erneut zahlreiche betrügerische Anrufe. In drei Fällen übergaben Geschädigte Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von über 200.000 Euro an die Täter. Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

In zwei Fällen am 19. Februar 2026 in Kraiburg (Lkr. Mühldorf am Inn) und Übersee (Lkr. Traunstein) gaben sich die Betrüger als Angehörige aus, die einen Unfall verursacht hätten. Die Angerufenen wurden dazu gebracht, Bargeld im sechs- bzw. mittleren fünfstelligen Eurobereich als angebliche „Kaution“ zu übergeben.

In einem weiteren Fall am 20. Februar 2026 in einer Gemeinde im westlichen Landkreis Weilheim-Schongau stellten sich die Täter als Bundespolizisten dar. Sie behaupteten, in der Nachbarschaft habe es Einbrüche gegeben und Bargeld sowie Wertgegenstände müssten „zum Schutz“ der Polizei übergeben werden. Ein 61-jähriger Mann übergab daraufhin Silber- und Goldmünzen im hohen fünfstelligen Wert.
In allen drei Fällen wurde die Polizei erst im Nachhinein informiert.

Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ermittelt weiterhin zu den Taten. Sie warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – weder zu Hause noch im öffentlichen Bereich.
  • Die Polizei oder andere Ermittlungsbehörden würden Sie niemals telefonisch zur Übergabe von Geld oder Wertsachen auffordern. Legen Sie in solchen Fällen sofort auf und kontaktieren Sie den Polizeinotruf 110.
  • Sprechen Sie das Thema „Enkeltrick“ und „Schockanrufe“ in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis an und sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen zur Vorsicht.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Sportunfall in Bruckmühl

Schwerer Sportunfall in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Bei einem Training der Turnabteilung eines örtlichen Sportvereins kam es am Freitag (20.2.2026), zu einem schweren Sportunfall. Ein 26-jähriger Mann verletzte sich dabei alleinbeteiligt so schwer, dass mit einer Querschnittlähmung gerechnet werden muss. Die Kriminalpolizei Rosenheim untersucht nun, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte.

Am Freitagabend gegen 18.10 Uhr fand das Training in einer Turnhalle am Rathausplatz in Bruckmühl statt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stürzte der 26-jährige Sportler, wohnhaft im Landkreis Ebersberg, bei einer Übung allein und schwer.
Rettungsdienst und Notarzt leiteten vor Ort erste medizinische Maßnahmen ein. Anschließend wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau gebracht.

Die ersten Ermittlungen vor Ort übernahmen Beamte der Polizeiinspektion Bad Aibling. Für die weiteren Untersuchungen ist der Kriminaldauerdienst zuständig, inzwischen geführt vom Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim.
Nach aktuellem Stand geht die Polizei von einem tragischen Unfall ohne Fremdeinwirkung aus. Hinweise auf die Beteiligung Dritter liegen bisher nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dauerregen in Rosenheim – heute nass und ungemütlich

Dauerregen in Rosenheim – heute nass und ungemütlich

Rosenheim – Rosenheim bleibt am Dienstag, 24. Februar, sehr nass: Der Regen begleitet die Region voraussichtlich durch den ganzen Tag. Interessant dabei ist, dass sowohl der Deutscher Wetterdienst als auch der Hochwassernachrichtendienst Bayern Warnungen für Stadt und Landkreis Rosenheim ausgegeben haben. Das ist aber kein Grund zur Sorge – der Regen soll gegen Abend nach Südosten abziehen, und die Wasserstände könnten danach wieder sinken.

Laut Deutschem Wetterdienst gilt bis 18 Uhr eine Warnung vor Dauerregen für die Region. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter erwartet. Vereinzelt kann es zu überfluteten Straßen oder Unterführungen kommen. Der DWD empfiehlt, das Verhalten im Straßenverkehr vorsichtig anzupassen, Abstand zu halten und überflutete Abschnitte möglichst zu meiden. Auch kleinere Gewässer können heute rasch ansteigen, daher ist besondere Vorsicht an Wildbächen angeraten. Alle aktuellen Warnungen finden Sie hier: DWD Warnungen Bayern

Parallel weist der Hochwassernachrichtendienst auf mögliche Ausuferungen und Überschwemmungen hin, gültig bis Mittwoch, 25. Februar, 10 Uhr. Ursache sind die Niederschläge über Nacht in Verbindung mit der Schneeschmelze. Besonders die Mangfall wird voraussichtlich im Laufe des Tages die Meldestufe 1 überschreiten – sowohl an den Pegeln in Feldolling als auch in Rosenheim. Auch kleinere Gewässer und Wildbäche können lokal über die Ufer treten.

Die Regenfälle ziehen voraussichtlich gegen Abend nach Südosten ab. Anschließend könnten die Wasserstände wieder sinken, und die Situation an den Gewässern entspannt sich damit allmählich. Trotzdem empfiehlt der Hochwassernachrichtendienst, vorsichtig zu sein, überflutete Straßen oder Wege zu meiden und im Straßenverkehr defensiv zu fahren.

Für die kommenden Tage gibt es einen freundlichen Ausblick: Bereits am morgigen Mittwoch (25.2.2026) soll sich wieder die Sonne, und in den Folgetagen wechseln sich Wolken und Sonne ab. Dann bleibt es trocken und die Bedingungen für Aktivitäten im Freien bessern sich.😎
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TSV 1860 Rosenheim zieht ins Toto-Pokal-Achtelfinale ein

TSV 1860 Rosenheim zieht ins Toto-Pokal-Achtelfinale ein

Rosenheim – Die 1. Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim hat am Sonntagnachmittag  (22.2.2026) in der 2. Runde des Toto-Pokals einen knappen, aber verdienten 1:0-Auswärtssieg beim Ligakonkurrenten FC Schwabing München gefeiert und sich damit für die nächste Runde qualifiziert.

Von Beginn an dominierte das Rosenheimer Team das Spiel und kam mehrfach gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Kurz vor der Halbzeitpause fiel der entscheidende Treffer: Michael Summerer traf in der 44. Minute mit einem starken Linksschuss aus rund 20 Metern zur 1:0-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Gäste weiterhin das Spielgeschehen, konnten ihre weiteren Chancen jedoch nicht nutzen. Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten Sieg und dem Einzug ins Achtelfinale des Toto-Pokals.

Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Hamburger, Kasumovic, Fischer, Muhameti (66. Papapicco), Tutic, Khong-In (58. Gratt), L. Markulin (89. Merati), Grundner, Summerer, Ünal (58. Hetemi), N. Markulin (66. Lehmann)
Tore: 0:1 Summerer (45.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Drei gesuchte Männer bei Kontrollen in Rosenheim festgenommen

Drei gesuchte Männer bei Kontrollen in Rosenheim festgenommen

Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat zwischen Sonntag und Montag (22./23. Februar) drei per Haftbefehl gesuchte Männer festgenommen. Die rumänischen, serbischen und italienischen Staatsangehörigen waren zuvor über die deutsch-österreichische Grenze eingereist. Die Festnahmen erfolgten im Rahmen der Grenzkontrollen auf der A93 bei Kiefersfelden sowie am Bahnhof Rosenheim.

Wie die Bundespolizei mitteilt, kontrollierten Beamte auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden einen 43-jährigen Rumänen, der mit einem Reisebus in Richtung Rosenheim unterwegs war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er 2021 vom Landgericht Siegen wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden war. Laut Haftbefehl hat er noch 191 Tage zu verbüßen. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Am Bahnhof Rosenheim nahmen die Beamten einen 36-jährigen Serben fest. Er hatte zunächst angegeben, seine Ausweispapiere verloren zu haben, und lediglich ein Foto eines slowenischen Ausweises auf seinem Handy vorgezeigt. Die Polizisten erkannten die Fälschung und fanden das entsprechende Dokument bei der Durchsuchung seines Gepäcks. Über Fingerabdrücke wurde seine Identität zweifelsfrei festgestellt. Gegen den Mann lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen illegaler Einreise vor. Zudem sollte ihm im Auftrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Haftbefehl eröffnet werden: Wegen Urkundenfälschung muss er eine Geldstrafe von rund 1.300 Euro zahlen. Auch die Staatsanwaltschaft Leipzig führt ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen ihn. Nach richterlicher Anordnung wurde der 36-Jährige in die Haftanstalt Traunstein gebracht.

Ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt Bernau kam ein 44-jähriger Italiener. Er war mit dem Zug von Österreich in Richtung München unterwegs und wurde am Rosenheimer Bahnhof kontrolliert. Wie sich herausstellte, hatte das Amtsgericht Sonthofen gegen ihn wegen Beleidigung eine Geldstrafe von 6.000 Euro verhängt. Da er den Betrag nicht bezahlen konnte, muss er ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 50 Tagen verbüßen. Die Bundespolizei beendete seine Reise in Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Mit frisiertem E-Roller in Rosenheim unterwegs

Mit frisiertem E-Roller in Rosenheim unterwegs

Rosenheim – In der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim hat die Polizei am Montagabend (23.2.2026) einen 17-Jährigen mit einem frisierten E-Scooter gestoppt. Der Jugendliche war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim bemerkten Beamte gegen 19.30 Uhr einen unbeleuchteten E-Scooter, der mit hoher Geschwindigkeit auf dem Radweg in Richtung Brückenberg fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Fahrzeug schneller als zulässig unterwegs war.

Geschwindigkeit von knapp 45 km/h

Der 17-jährige Schüler aus Bad Aibling gab an, dass sein Roller eine Geschwindigkeit von knapp 40 km/h erreichen könne. Zudem sei die Geschwindigkeit per App steuer- beziehungsweise drosselbar. Da der Jugendliche nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, der E-Scooter sichergestellt.
Über die weiteren rechtlichen Konsequenzen entscheidet nun die Staatsanwaltschaft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto  re)

Auszeichnung für Rosenheimer Ingenieurbüro: Duschl erhält Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern

Auszeichnung für Rosenheimer Ingenieurbüro: Duschl erhält Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern

Rosenheim – Eine besondere Anerkennung für ein Rosenheimer Familienunternehmen: Duschl Ingenieure sind mit der Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern ausgezeichnet worden. Damit würdigt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz das freiwillige, überdurchschnittliche Engagement des Unternehmens für betrieblichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Auszeichnung für Rosenheimer Ingenieurbüro: Duschl erhält Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern

Lockere Gesprächsrunde nach der Urkundenverleihung. Foto zeigt von links: Ralf Seeburger, Leiter Umwelt- und Grünflächenamt Stadt Rosenheim, Anian Duschl, Andreas Duschl, Oberbürgermeister Andreas März und Gerhard Duschl. Fotos;Innpuls.me

Die Übergabe der Urkunde übernahm am heutigen Montag (22. Februar 2026) Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März im Rathaus.

Drei Generationen im Rathaus

Duschl Ingenieure sind Ingenieurbüros für Technische Ausrüstung und Energietechnik mit sechs Standorten. Zur Urkundenverleihung erschien das inhabergeführte Familienunternehmen mit drei Generationen im Büro des Oberbürgermeisters: Diplom-Ingenieur Gerhard Duschl, Gründer und Geschäftsführer, Diplom-Ingenieur Andreas Duschl, geschäftsführender Gesellschafter, sowie Anian Duschl, eines von neun Enkelkindern von Gerhard und Anneliese Duschl. Ebenfalls anwesend war Ralf Seeburger, Leiter des Umwelt- und Grünflächenamts der Stadt Rosenheim.

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern zeichnet Unternehmen für freiwilliges, überdurchschnittliches Engagement im betrieblichen Umweltschutz aus. Die Teilnahme ist an strenge Kriterien geknüpft, deren Einhaltung regelmäßig überprüft wird.

„Immer wieder hört man, Unternehmen interessierten sich nur für das, was unter dem Strich für sie übrig bleibt – das ist hier nicht der Fall“, sagte Oberbürgermeister Andreas März bei der Übergabe.

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensidentität

Im Gespräch nach der offiziellen Übergabe wurde deutlich: Wenn es um Nachhaltigkeit geht, nimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Dabei versteht man Nachhaltigkeit nicht nur als ökologische Aufgabe, sondern als Zusammenspiel von Umwelt, Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung.

„Wir wollen als Leuchtturm für andere Unternehmen wirken“, sagte Andreas Duschl. Als inhabergeführtes Familienunternehmen sei es selbstverständlich, über Generationen hinweg zu denken und zu handeln: „Dies zeigt sich nicht nur in den Projekten, in denen wir Kunden aus dem öffentlichen, industriellen und gewerblichen Bereich dabei unterstützen, sich nachhaltig aufzustellen, sondern auch darin, dass wir unseren eigenen Firmensitz konsequent zukunftsfähig weiterentwickeln.“

Lokales und überregionales Engagement gehören ebenfalls zur Unternehmensphilosophie. Duschl Ingenieure engagieren sich unter anderem in den Netzwerken „Energiezukunft Rosenheim (ezro)“, „Stellwerk 18“ und „MINTNetz18+“. Seit 2025 ist das Unternehmen zudem offizieller Unterstützer des vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiierten „Team Energiewende Bayern“. Andreas Duschl bewirbt sich aktuell bei der IHK-Wahl um weitere fünf Jahre im Regionalausschuss Rosenheim.

„Deshalb ist es für uns zusätzliche Bestätigung und Ansporn, dass uns das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz nun auch in den Umwelt- und Klimapakt Bayern aufgenommen hat“, so Duschl. Lob äußerte er auch für Oberbürgermeister Andreas März und die Stadtverwaltung: „Im letzten Jahr konnten wir live erleben, wie eine Stärkung der Wirtschaftsförderung wirkt, als es um die schnelle und unkomplizierte Baugenehmigung für eine PV-Überdachung unserer Tiefgaragenabfahrt und einiger Parkplätze ging.“ Es sei ein schönes Signal, dass die Urkundenverleihung vor Ort durch die kommunale Ebene stattfinde – dort, wo wesentliche Weichen gestellt würden.(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)