Auszeichnung für Rosenheimer Ingenieurbüro: Duschl erhält Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern

Auszeichnung für Rosenheimer Ingenieurbüro: Duschl erhält Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern

Rosenheim – Eine besondere Anerkennung für ein Rosenheimer Familienunternehmen: Duschl Ingenieure sind mit der Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern ausgezeichnet worden. Damit würdigt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz das freiwillige, überdurchschnittliche Engagement des Unternehmens für betrieblichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Auszeichnung für Rosenheimer Ingenieurbüro: Duschl erhält Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern

Lockere Gesprächsrunde nach der Urkundenverleihung. Foto zeigt von links: Ralf Seeburger, Leiter Umwelt- und Grünflächenamt Stadt Rosenheim, Anian Duschl, Andreas Duschl, Oberbürgermeister Andreas März und Gerhard Duschl. Fotos;Innpuls.me

Die Übergabe der Urkunde übernahm am heutigen Montag (22. Februar 2026) Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März im Rathaus.

Drei Generationen im Rathaus

Duschl Ingenieure sind Ingenieurbüros für Technische Ausrüstung und Energietechnik mit sechs Standorten. Zur Urkundenverleihung erschien das inhabergeführte Familienunternehmen mit drei Generationen im Büro des Oberbürgermeisters: Diplom-Ingenieur Gerhard Duschl, Gründer und Geschäftsführer, Diplom-Ingenieur Andreas Duschl, geschäftsführender Gesellschafter, sowie Anian Duschl, eines von neun Enkelkindern von Gerhard und Anneliese Duschl. Ebenfalls anwesend war Ralf Seeburger, Leiter des Umwelt- und Grünflächenamts der Stadt Rosenheim.

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern zeichnet Unternehmen für freiwilliges, überdurchschnittliches Engagement im betrieblichen Umweltschutz aus. Die Teilnahme ist an strenge Kriterien geknüpft, deren Einhaltung regelmäßig überprüft wird.

„Immer wieder hört man, Unternehmen interessierten sich nur für das, was unter dem Strich für sie übrig bleibt – das ist hier nicht der Fall“, sagte Oberbürgermeister Andreas März bei der Übergabe.

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensidentität

Im Gespräch nach der offiziellen Übergabe wurde deutlich: Wenn es um Nachhaltigkeit geht, nimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Dabei versteht man Nachhaltigkeit nicht nur als ökologische Aufgabe, sondern als Zusammenspiel von Umwelt, Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung.

„Wir wollen als Leuchtturm für andere Unternehmen wirken“, sagte Andreas Duschl. Als inhabergeführtes Familienunternehmen sei es selbstverständlich, über Generationen hinweg zu denken und zu handeln: „Dies zeigt sich nicht nur in den Projekten, in denen wir Kunden aus dem öffentlichen, industriellen und gewerblichen Bereich dabei unterstützen, sich nachhaltig aufzustellen, sondern auch darin, dass wir unseren eigenen Firmensitz konsequent zukunftsfähig weiterentwickeln.“

Lokales und überregionales Engagement gehören ebenfalls zur Unternehmensphilosophie. Duschl Ingenieure engagieren sich unter anderem in den Netzwerken „Energiezukunft Rosenheim (ezro)“, „Stellwerk 18“ und „MINTNetz18+“. Seit 2025 ist das Unternehmen zudem offizieller Unterstützer des vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiierten „Team Energiewende Bayern“. Andreas Duschl bewirbt sich aktuell bei der IHK-Wahl um weitere fünf Jahre im Regionalausschuss Rosenheim.

„Deshalb ist es für uns zusätzliche Bestätigung und Ansporn, dass uns das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz nun auch in den Umwelt- und Klimapakt Bayern aufgenommen hat“, so Duschl. Lob äußerte er auch für Oberbürgermeister Andreas März und die Stadtverwaltung: „Im letzten Jahr konnten wir live erleben, wie eine Stärkung der Wirtschaftsförderung wirkt, als es um die schnelle und unkomplizierte Baugenehmigung für eine PV-Überdachung unserer Tiefgaragenabfahrt und einiger Parkplätze ging.“ Es sei ein schönes Signal, dass die Urkundenverleihung vor Ort durch die kommunale Ebene stattfinde – dort, wo wesentliche Weichen gestellt würden.(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Hotel Deutscher Kaiser, Rosenheim, ca. 1915

Hotel Deutscher Kaiser, Rosenheim, ca. 1915

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1915. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das ehemalige Hotel „Deutscher Kaiser“ in der Prinzregentenstraße in Rosenheim. 

Nach Informationen des Rosenheimer Stadtarchivs umfasste das Hotel „Deutscher Kaiser“ im Gillitzer-Block über 40 Gästezimmer, mehrere Gesellschaftsräume und Restaurants. Hauptattraktion war der große prunkvolle Fest- und Theatersaal. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

AfD lädt zu Infoabenden in Feldkirchen-Westerham und Kolbermoor ein

AfD lädt zu Infoabenden in Feldkirchen-Westerham und Kolbermoor ein

Landkreis Rosenheim – Die AfD veranstaltet im Rahmen des Kommunalwahlkampfes 2026 zwei Informationsabende in der Region Rosenheim. Die erste Veranstaltung findet bereits am heutigen Montag, 23. Februar 2026, in Feldkirchen-Westerham statt.

  • Montag, 23. Februar 2026, ab 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
    Ort: Restaurant Don Camillo e Peppone, Feldkirchen-Westerham
    Teilnehmer: AfD-Spitzenkandidat für den Gemeinderat Roland Zeddies mit seinem Team sowie AfD-Landratskandidat Andreas Winhart.
  • Mittwoch, 25. Februar 2026, ab 19:00 Uhr
    Ort: Mareissaal, Kolbermoor
    Teilnehmer: AfD-Bürgermeisterkandidat Christian Demmel, AfD-Stadtratskandidaten und AfD-Landratskandidat Andreas Winhart.

(Quelle: Pressemitteilung AfD Feldkirchen-Westerham und AfD Kolbermoor / Beitragsbild: Symbolfoto re)

kbo JumpOff 2026: 3×3 Basketballturnier für Schüler in Gabersee

kbo JumpOff 2026: 3×3 Basketballturnier für Schüler in Gabersee

Gabersee / Landkreis Rosenheim – Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum lädt am Freitag, 27. Februar, zu seinem 3×3 Basketballturnier „kbo JumpOff“ ein. Das Turnier richtet sich an Schüler, Auszubildende und Studierende aus der Region und findet in der Sporthalle Gabersee statt. Das Warm-up beginnt um 15 Uhr, der Turnierstart ist für 16  Uhr geplant.

„Lebron James, mehrfacher NBA-Champion und einer der prägendsten Basketballstars in der Geschichte des Sports, brachte es einmal auf den Punkt: ‚Großartige Teams halten sich nicht zurück – sie übernehmen Verantwortung füreinander.‘ Was auf dem Basketballfeld zählt, lässt sich genauso auf den Pflegeberuf übertragen: Sich gegenseitig den Rücken freihalten, Wissen teilen, in belastenden Situationen unterstützen und gemeinsam Verantwortung für Patientinnen und Patienten übernehmen – das zeichnet erfolgreiche Pflegeteams aus“, so die Leitidee des kbo JumpOff 2026.

Pflegedirektorin Kerstin Weinisch ergänzt: „Wir möchten den Jugendlichen zeigen, wofür wir in Gabersee stehen: Wir verbinden erfolgreich Tradition und Moderne, halten zusammen und leben ein starkes Miteinander. Sport ist das ideale Medium, um diese Werte überzeugend zu vermitteln. Das Turnier schafft Begegnung auf Augenhöhe und macht Teamarbeit unmittelbar erlebbar. Alle Basketballbegeisterten in der Region laden wir herzlich dazu ein, sich beim kbo JumpOff ein Bild davon zu machen.“

Turniermodus

Gespielt wird im 3×3-Format auf dem Halbfeld. Pro Team können maximal fünf Spieler gemeldet werden, wobei mindestens ein Mädchen pro Mannschaft durchgehend auf dem Feld stehen muss. Eine Partie dauert maximal zehn Minuten oder endet vorzeitig, sobald ein Team 21 Punkte erreicht.

Für Spieler und Zuschauer

Alle Teams erhalten kostenlose Trikots der Marke „43 FORTHREE Basketball“. Für Verpflegung ist gesorgt: Gratis Hot Dogs (klassisch bis vegan), Softdrinks und Donuts stehen bereit. Zudem warten attraktive Preise auf die Turniersieger:

  • 1. Platz: Wunschgutscheine im Gesamtwert von 750 Euro
  • 2. Platz: Gutscheine im Wert von 500 Euro
  • 3. Platz: Gutscheine im Wert von 250 Euro

Als besonderes Highlight unterstützt der FC Bayern Basketball das Turnier mit vielen Give-Aways. Zuschauer sind ausdrücklich willkommen.
(Quelle: Pressemitteilung  kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zum Teich statt unter die Räder: Jetzt ehrenamtlich Kröten retten

Zum Teich statt unter die Räder: Jetzt ehrenamtlich Kröten retten

Hilpoltstein / Bayern – Mindestens 6 °C in der Nacht und Regen markieren den Start der alljährlichen Amphibienwanderung in Bayern. Der LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) bereitet sich deshalb schon auf die Rückkehr von Kröten, Fröschen und Molchen zu ihren Laichgewässern vor.

„In ganz Bayern sind zahlreiche Ehrenamtliche des LBV damit beschäftigt, Schutzzäune entlang von Straßen aufzustellen oder instand zu setzen“, sagt LBV-Amphibienexperte Dr. Andreas von Lindeiner. Trotz des großen Engagements werden noch weitere helfende Hände gesucht – besonders während der Wanderung bis etwa Mitte April, wenn die Kontrolle der Zäune notwendig ist.

Mit zunehmender Tageslänge, hoher Luftfeuchtigkeit und steigenden Temperaturen, vor allem nachts, beginnt die Wanderung. Gras- und Springfrösche sowie Teich- und Bergmolche sind meist die ersten, die sich auf den Weg machen. Erdkröten benötigen noch etwas Zeit, doch sobald die Temperaturen milder werden, verlassen auch sie ihre Winterstarre. An naturnahen Gewässern können sich dann mehr als 1.000 Erdkröten gleichzeitig beim Laichgeschäft beobachten lassen.

Viele LBV-Gruppen stellen mobile Krötenzäune auf, um Amphibien an gefährlichen Straßenabschnitten vor dem Straßentod zu schützen. Besonders aktiv sind die Kreisgruppen in Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech, Weißenburg-Gunzenhausen, Cham und Berchtesgadener Land. Insgesamt betreuen die Ehrenamtlichen mehrere Hundert solcher Anlagen in Bayern. „Sobald die Zäune stehen, werden sie täglich kontrolliert, idealerweise am frühen Abend und am frühen Morgen. Amphibien, die in Eimern landen, werden sicher über die Straße getragen, meist unter Dokumentation von Art, Geschlecht und Anzahl“, erklärt von Lindeiner.

Aktiv im Amphibienschutz

Wer beim Krötenretten mithelfen möchte, kann sich an die örtliche LBV-Gruppe wenden. Vorkenntnisse sind nicht nötig. In kurzer Zeit lernen die Helfer, wie die Tiere richtig gehandhabt werden, welche Hygienevorschriften gelten und wie man die Arten oder das Geschlecht der Amphibien unterscheidet.

Die Kontakte zu den LBV-Kreisgruppen gibt es unter: www.lbv.de/lbv-vor-ort
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Doppelpack von Scott Feser beim 5:1-Heimsieg gegen Freiburg

Doppelpack von Scott Feser beim 5:1-Heimsieg gegen Freiburg

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel gegen den EHC Freiburg am gestrigen Sonntagabend (22.2.2026), dem 48. Spieltag der DEL2, mit 5:1 gewonnen. Vor 3.648 Zuschauern im ROFA-Stadion brachte Dominik Tiffels die Gastgeber im ersten Drittel in Führung. Im zweiten Abschnitt erhöhten Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage auf 3:1, nachdem Freiburg zwischenzeitlich ausgeglichen hatte. Feser setzte im Schlussdrittel im Powerplay noch einen zweiten Treffer, und Ville Järveläinen traf mit einem Empty-Net-Tor zum 5:1-Endstand.

Spiel Rosenheim gegen Freiburg im Fora-Eisstadion am 22.2.2026. Fotos: Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Die Rosenheimer Starbulls setzten den Freiburger Torwart ganz schön unter Druck. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Mit diesem Sieg festigten die Starbulls ihre Tabellenposition als Dritter mit neun Punkten Vorsprung auf Verfolger Ravensburg und elf Zählern auf den Tabellenfünften Bietigheim Steelers. Dennoch sorgten Verletzungen für Besorgnis: Jordan Taupert und Lewis Zerter-Gossage mussten vorzeitig das Eis verlassen, über mögliche längere Ausfälle war nach Spielende zunächst nichts bekannt.

Spielverlauf und erste Führung

Wie schon beim 3:2-Sieg nach Shootout in Ravensburg fehlten auch diesmal die angeschlagenen Förderlizenspieler Leon van der Linde und Sebastian Zwickl, außerdem weilte Teemu Pulkkinen auf Nachwuchs-Stippvisite in Finnland. Im Tor stand Christopher Kolarz, Backup war Oskar Autio.

Spiel Rosenheim gegen Freiburg im Fora-Eisstadion am 22.2.2026. Fotos: Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Im ersten Drittel nutzten die Rosenheimer eine kurze Druckphase zum Führungstreffer. Dominik Tiffels brachte die Scheibe aus halbrechter Position vor das Tor, Scott Feser lenkte sie in Bedrängnis ab, sodass sie am Torwart vorbei ins Netz ging (8.). Chancen durch Luigi Calce und Feser folgten, ehe ein Bruch im Rosenheimer Spiel den Gästen kurzzeitig Möglichkeiten eröffnete. Keeper Kolarz hielt sein Team aber im Vorteil. „Es war überraschend, dass man um diese Jahreszeit in der Kabine noch laut werden muss“, kommentierte Trainer Jari Pasanen, der im zweiten Drittel mit der Leistung seiner Mannschaft zufriedener war.

Zweites Drittel und Entscheidung im Schlussabschnitt

Nach Wiederbeginn erzielten die Gäste den Ausgleich durch Nikolas Linsenmaier (25.). Die Starbulls reagierten sofort: Feser brachte Rosenheim wieder in Führung (32.), Zerter-Gossage erhöhte auf 3:1 (35.). Chancen auf weitere Treffer folgten, darunter ein fast verwandeltes Unterzahltor, das jedoch nicht anerkannt wurde.

Im Schlussdrittel verletzte sich Zerter-Gossage, dennoch nutzte Rosenheim das einzige Powerplay der Partie zum 4:1 durch Feser (44.). Kurz vor Spielende erzielte Ville Järveläinen das Empty-Net-Tor zum 5:1-Endstand (59.), nachdem Freiburg den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen hatte.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild, Foto: Ludwig Schirmer / Dave Löffler)

Mann belästigt Kino-Besucher in Rosenheim

Mann belästigt Kino-Besucher in Rosenheim

Rosenheim  – In Rosenheim ist am Sonntag (22.2.2026) gegen 23 Uhr in der Kufsteiner Straße ein 42-jähriger Mann aus München aufgefallen, der seine Hose samt Unterwäsche heruntergezogen hatte und sein Geschlechtsteil zeigte. Mehrere Besucher eines nahegelegenen Kinos, vor allem Frauen, wurden von ihm angesprochen und belästigt.

Die Polizei traf den Mann vor Ort an, kleidete ihn wieder korrekt an und brachte ihn zur Dienststelle. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet. Zeugen oder Betroffene werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 bei der Polizei Rosenheim zu melden.
Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Jugendmusikpreis 2026 verliehen: Junge Talente auf der Bühne

Rosenheimer Jugendmusikpreis 2026 verliehen: Junge Talente auf der Bühne

Rosenheim – Es war wieder soweit: Junge Musiker aus Rosenheim und der Region präsentierten beim Rosenheimer Jugendmusikpreis 2026 ihr Können. Am gestrigen Sonntagnachmittag (22.2.2026)  begann die Veranstaltung um 15 Uhr mit einem öffentlichen Wettbewerbskonzert im Künstlerhof, bevor am Abend im Hans-Fischer-Saal die Preisverleihung stattfand.

Die Jury, bestehend aus Kulturreferent Wolfgang Hauck, seinem Vorgänger Robert Berberich und Musikschulleiter Gottfried Hartl, zog sich zwischendurch zurück, um in Ruhe zu beraten, welche Darbietungen besonders überzeugten. Zehn Einzelkünstler, Duos und Bands traten abwechselnd im Hans-Fischer-Saal und im Theatersaal auf. Die Sitzplätze waren gut gefüllt, und viele Familien und Freunde begleiteten die jungen Talente – die Anspannung war bei manchen Angehörigen spürbar, oft sogar größer als bei den Akteuren selbst.

Diesmal wieder Kategorie Moderne

In diesem Jahr wurde der Preis erneut in der Kategorie Moderne vergeben. Die Auszeichnung wird jährlich alternierend in drei Kategorien verliehen: Klassik, Internationale Volksmusik und Moderne. Bewerben konnten sich Einzelkünstler und Bands mit bis zu zwölf Personen, bis 22 Jahre alt, mit Wohnsitz in Rosenheim oder enger Verbindung zum Rosenheimer Musikleben. Die Auszeichnung, ausgelobt von der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Rosenheim und unterstützt von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, soll Talente entdecken, fördern und ihnen eine Möglichkeit geben, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das sind die Preisträger

Nach intensiver Beratung entschied die Jury: Den ersten Preis erhielt die Doffermoar Musi mit Harfe, Hackbrett, Akkordeon und Kontragass. Den zweiten Preis konnte die junge Sängerin Felicia Djugum für sich verbuchen. Besonders eng war die Entscheidung beim dritten Platz: Hier wurden gleich zwei Auszeichnungen vergeben – an Sevi und Juli, die als Duo Piano und Schlagzeug spielten, und die Band Los Colitas. Die Preise waren mit 1.000 Euro (1. Platz), 759 Euro (2. Platz) und 500 Euro (3. Platz) dotiert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam ( Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Wenn in Rosenheim die ersten Schneeglöckchen blühen: 10 überraschende Fakten über die zarten Frühlingsboten

Wenn in Rosenheim die ersten Schneeglöckchen blühen: 10 überraschende Fakten über die zarten Frühlingsboten

Rosenheim – Jetzt ist es wieder so weit: In Gärten, an Böschungen und unter Sträuchern in Rosenheim zeigen sich die ersten weißen Blüten der Schneeglöckchen. Nach den frostigen Wochen wirken sie wie kleine Wunder im noch winterlichen Grau. Doch was viele nicht wissen: Hinter den zarten Frühlingsboten steckt Erstaunliches.

1. Sie sind keine „Frühstarter“, sondern pünktlich

Die Blütezeit von Schneeglöckchen liegt meist zwischen Februar und März. In milden Wintern zeigen sie sich schon im Januar, doch nach längeren Frostphasen ist eine Blüte jetzt völlig normal.

2. Ihr Name bedeutet „Milchblume“

Der botanische Name „Galanthus“ stammt aus dem Griechischen: „gála“ (Milch) und „ánthos“ (Blüte). Die reinweißen Blüten gaben der Pflanze ihren poetischen Namen.

3. Es gibt weit mehr als nur „das eine“ Schneeglöckchen

Rund 20 Arten und mehrere Hundert Sorten sind bekannt. Manche haben gefüllte Blüten, andere auffällige grüne Zeichnungen im Inneren.

4. Sie haben Frost im Griff

Schneeglöckchen besitzen besondere Zellstrukturen, die ihnen helfen, Frost zu überstehen. Ihre festen Blattspitzen können sogar durch leicht gefrorenen Boden wachsen.

5. Ameisen sind ihre Helfer

Die Samen tragen kleine, ölhaltige Anhängsel. Diese locken Ameisen an, die die Samen verschleppen und so zur natürlichen Verbreitung beitragen.

6. Sie sind giftig

Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide. Besonders die Zwiebeln sind giftig und können bei Verzehr zu Übelkeit und Erbrechen führen. Für Haustiere gilt daher ebenfalls Vorsicht.

7. Schneeglöckchen sind geschützt

Wild wachsende Schneeglöckchen stehen nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz. Das Pflücken, Ausgraben oder Beschädigen ist verboten. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden – je nach Bundesland sind Beträge bis zu 50.000 Euro möglich.
Wichtig: Im eigenen Garten gekaufte Zwiebeln dürfen selbstverständlich gepflanzt und gepflegt werden.

8. Nicht verwechseln mit dem Märzenbecher

Oft werden Schneeglöckchen mit dem Märzenbecher verwechselt. Der Unterschied ist gut erkennbar:

  • Schneeglöckchen haben drei größere äußere und drei kleinere innere Blütenblätter.
  • Der Märzenbecher (botanisch: Märzenbecher) besitzt sechs gleich lange Blütenblätter mit einem grünen Punkt an der Spitze.

Auch der Märzenbecher steht übrigens unter Schutz.

9. Sie sind wichtige Nahrungsquelle

Für frühe Insekten wie Wildbienen stellen Schneeglöckchen eine der ersten Pollenquellen im Jahr dar – ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zum ökologischen Kreislauf. Übrigens: Schneeglöckchen gelten als ein Indikator für den Klimawandel. In manchen Regionen blühen sie seit Jahrzehnten tendenziell früher.

10. Sie lieben Gesellschaft

Schneeglöckchen fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Über die Jahre bilden sie dichte Blütenteppiche, weil sich ihre Zwiebeln teilen und vermehren.

Pflanztipps für Garten, Vorgarten und Balkon

Wer Schneeglöckchen im eigenen Garten ansiedeln möchte, sollte einige Punkte beachten:

  • Standort: Halbschattig bis sonnig, ideal unter Laubbäumen oder Sträuchern.
  • Boden: Locker, humusreich und gut durchlässig.
  • Pflanzzeit: Am besten im Herbst (September bis November).
  • Pflanztiefe: Etwa 5 bis 8 Zentimeter tief einsetzen.
  • Pflege: Nach der Blüte die Blätter nicht sofort abschneiden. Erst wenn sie vergilbt sind, darf zurückgeschnitten werden – die Zwiebel speichert in dieser Zeit Kraft für das nächste Jahr.

Auch im Topf auf Balkon oder Terrasse gedeihen Schneeglöckchen gut, solange Staunässe vermieden wird.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Bildervortrag zur Stadtgeschichte in Rosenheim gut besucht

Bildervortrag zur Stadtgeschichte in Rosenheim gut besucht

Rosenheim – Der Bildervortrag der CSU Rosenheim-Stadt am Freitagabend (20. Februar 2026) im Gasthaus Johann Auer war sehr gut besucht. Der Gastraum war voll besetzt, zahlreiche Besucher sahen die historischen Fotografien zur Stadtgeschichte.

Der Sammler Herbert Bormann präsentierte gemeinsam mit Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März ausgewählte Aufnahmen aus verschiedenen Epochen. Zu sehen waren markante Gebäude, Straßenzüge und Alltagsszenen früherer Generationen, die anschaulich die Entwicklung Rosenheims vermitteln.
Der Vortrag regte im Anschluss viele Gespräche und Erinnerungen unter den Besuchern an.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Herbert Borrmann)

 

Königstraße, Rosenheim, 1909

Königstraße, Rosenheim, 1909

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das  Jahr 1909. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Königstraße in Rosenheim mit dem Riedergarten. 

Zu dieser Zeit  war das Grün auf der rechten Bildseite noch ein privater Kräuter- und Heilpflanzengarten des Stadtapothekers. In dem Areal gab es auch noch Häuser. 1925 ging der Garten in den Besitz der Stadt über, der die Grünfläche in einen öffentlichen Park umgestaltete.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Betrunkene schlägt Polizisten ins Gesicht – Gewahrsam in Ausnüchterungszelle

Betrunkene schlägt Polizisten ins Gesicht – Gewahrsam in Ausnüchterungszelle

Rosenheim – Ein Polizeieinsatz in der Aventinstraße in Rosenheim ist am Freitagabend (20.2.2026) eskaliert. Eine stark alkoholisierte 26-Jährige griff bei ihrer Gewahrsamnahme einen Beamten an und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Mehrere Passanten hatten gegen 21.30 Uhr die Polizei verständigt, weil in einer Grünfläche im Bereich der Aventinstraße eine Frau liegen sollte. Vor Ort trafen die Beamten eine 26-jährige Rosenheimerin an. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst untersuchte sie, eine weitere medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich.

Die Frau war, nach den Angaben der Polizei, stark alkoholisiert und zeigte sich orientierungslos. Ein Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, sollte sie in Gewahrsam genommen werden. Im weiteren Verlauf verhielt sich die 26-Jährige zunehmend aggressiv. Als die Beamten versuchten, sie zu fesseln, wehrte sie sich und schlug einem 40-jährigen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht.
Schließlich konnten ihr Handschellen angelegt und sie in eine Ausnüchterungszelle gebracht werden. Teile des Einsatzgeschehens wurden durch die Bodycam der Beamten aufgezeichnet.
Der angegriffene Beamte erlitt Prellungen im Kopf- und Augenbereich, blieb jedoch dienstfähig. Gegen die 26-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)