Betrunkene schlägt Polizisten ins Gesicht – Gewahrsam in Ausnüchterungszelle

Betrunkene schlägt Polizisten ins Gesicht – Gewahrsam in Ausnüchterungszelle

Rosenheim – Ein Polizeieinsatz in der Aventinstraße in Rosenheim ist am Freitagabend (20.2.2026) eskaliert. Eine stark alkoholisierte 26-Jährige griff bei ihrer Gewahrsamnahme einen Beamten an und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Mehrere Passanten hatten gegen 21.30 Uhr die Polizei verständigt, weil in einer Grünfläche im Bereich der Aventinstraße eine Frau liegen sollte. Vor Ort trafen die Beamten eine 26-jährige Rosenheimerin an. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst untersuchte sie, eine weitere medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich.

Die Frau war, nach den Angaben der Polizei, stark alkoholisiert und zeigte sich orientierungslos. Ein Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, sollte sie in Gewahrsam genommen werden. Im weiteren Verlauf verhielt sich die 26-Jährige zunehmend aggressiv. Als die Beamten versuchten, sie zu fesseln, wehrte sie sich und schlug einem 40-jährigen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht.
Schließlich konnten ihr Handschellen angelegt und sie in eine Ausnüchterungszelle gebracht werden. Teile des Einsatzgeschehens wurden durch die Bodycam der Beamten aufgezeichnet.
Der angegriffene Beamte erlitt Prellungen im Kopf- und Augenbereich, blieb jedoch dienstfähig. Gegen die 26-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Passagieraufkommen an bayerischen Flughäfen 2025 gestiegen

Passagieraufkommen an bayerischen Flughäfen 2025 gestiegen

Fürth / Bayern – Die drei bayerischen Verkehrsflughäfen München, Nürnberg und Memmingen verzeichneten im Jahr 2025 ein steigendes Passagier- und Flugaufkommen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden insgesamt 391.088 Starts und Landungen registriert, 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der beförderten Passagiere wuchs um 5,6 Prozent auf rund 51,5 Millionen. Die transportierte Luftfracht stieg um 9,4 Prozent auf 344.186 Tonnen.

Besonders der internationale Luftverkehr legte zu: Die Zahl der Einsteiger aus dem Ausland stieg um 6,6 Prozent, die Zahl der Aussteiger ins Ausland um 6,4 Prozent. Die Zahl der inländischen Passagiere blieb nahezu konstant.

Einzelne Flughäfen:
  • München: 329.549 Starts und Landungen (+3,4 %), 43,4 Millionen Passagiere (+4,4 %), 340.715 Tonnen Luftfracht (+9,5 %). Rund 84 Prozent aller Flugbewegungen und Passagiere in Bayern entfielen hier.
  • Nürnberg: 35.795 Flugbewegungen (+9,5 %), knapp 4,5 Millionen Passagiere (+12 %), 3.471 Tonnen Luftfracht (-0,1 %).
  • Memmingen: 25.744 Starts und Landungen (+14,3 %), rund 3,7 Millionen Passagiere (+13,3 %).

Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass insbesondere die internationalen Verbindungen in Bayern deutlich zulegen, während der Inlandsverkehr stabil bleibt.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Drei neue Einsatzfahrzeuge bei der Feuerwehr Traunstein in Dienst gestellt

Drei neue Einsatzfahrzeuge bei der Feuerwehr Traunstein in Dienst gestellt

Traunstein – Die Feuerwehr Traunstein hat drei neue Einsatzfahrzeuge offiziell in Dienst gestellt. In einem feierlichen Rahmen wurden ein von der Stadt beschafftes Mittleres Löschfahrzeug (MLF), ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) sowie ein All-Terrain-Vehicle (ATV) des Feuerwehrvereins gesegnet.

Stadtpfarrer Konrad Roider sagte bei der Segnung: „So schnell werden aus zwei neuen Fahrzeugen drei.“ Kommandant Christian Schulz bezeichnete die gleichzeitige Inbetriebnahme als „etwas ganz Besonderes“ und dankte der Mannschaft für ihren Einsatz.
Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer würdigte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren und betonte, dass die Stadt bestrebt sei, die fünf Feuerwehren bestmöglich auszustatten. Die geplanten Investitionen betreffen neben der Ausrüstung auch die Sanierung der Feuerwehrhäuser in Wolkersdorf, Traunstein und mittelfristig Kammer.

Die neuen Fahrzeuge im Überblick:
  • Mittleres Löschfahrzeug (MLF): Basierend auf einem Iveco Daily, für eine Staffelbesatzung von sechs Einsatzkräften, mit 1.000-Liter-Löschwassertank, Pumpe mit 2.000 l/min und Wechselschlittensystem für flexible Beladung. Es ersetzt das frühere Löschgruppenfahrzeug LF 20 und eignet sich besonders für Einsätze im Innenstadtbereich.
  • Mehrzweckfahrzeug (MZF): Auf Mercedes-Benz Sprinter-Allradbasis, mit Führungs- und Kommunikationstechnik, ersetzt den bisherigen Mannschaftsbus und unterstützt die strukturierte Abarbeitung komplexer Einsatzlagen.
  • All-Terrain-Vehicle (ATV/UTV): Typ TGB Landmax 1000, für drei Einsatzkräfte, dient dem schnellen Materialtransport, insbesondere auf schmalen Wegen und in schwierigem Gelände. Das ATV wurde vollständig aus Spendenmitteln finanziert.

Pfarrer Peter Bertram betonte: „Moderne Technik wirkt sich zwar positiv auf die Motivation aus, doch ohne die Mannschaft, die sie bedient, ist sie wertlos.“

Der Kreisfeuerwehrverband überbrachte Glückwünsche und überreichte als Zeichen der Wertschätzung „Floriansmedaillen“ für die neuen Fahrzeuge. Anschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Fahrzeuge zu besichtigen und Informationen zu ihrer Nutzung zu erhalten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob)

Schwerer Verkehrsunfall bei Pähl – 35-Jährige verstorben

Schwerer Verkehrsunfall bei Pähl – 35-Jährige verstorben

Pähl, Landkreis Weilheim-Schongau – Am Freitagabend (20.2.2026) kam es auf der Staatsstraße St2056 zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 35-jährige Frau aus Dießen verlor dabei ihr Leben. Die Polizeiinspektion Weilheim übernahm die Ermittlungen.

Gegen 17:45 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle Oberland über den Unfall informiert. Die Frau war in Richtung Pähl unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Pkw verlor und ins Schleudern geriet. Ihr Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn, auf der ein 40-Jähriger aus Weßling mit seinem Traktor unterwegs war. Trotz eines Ausweichmanövers kam es zum Frontalzusammenstoß.

Die Fahrerin wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste von den Freiwilligen Feuerwehren Pähl und Wielenbach mit schwerem Gerät befreit werden. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Versorgung erlag sie noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Traktorfahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten erstellt. Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme etwa 4,5 Stunden gesperrt; eine Umleitung wurde eingerichtet.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Spontane Demonstration in Rosenheim nach Tötungsdelikt an 89-jähriger Mutter

Spontane Demonstration in Rosenheim nach Tötungsdelikt an 89-jähriger Mutter

Rosenheim – Am Freitagabend (20.2.2026) fand in Rosenheim eine spontane Demonstration in der Innenstadt statt. Rund 20 Personen  des Roten Aufbruchs Rosenheim beteiligten sich nach eigenen Angaben an einem lautstarken Protestzug. Die Demonstration richtete sich gegen Gewalt an Frauen und die systemische Unterdrückung von Frauen und fand als Reaktion auf das Tötungsdelikt in Rosenheim in der Nacht auf den 20. Februar 2026 statt, bei dem ein 54-jähriger Mann seine 89-jährige Mutter getötet haben soll.

Nach Angaben der Polizei verständigte sich der Tatverdächtige selbst bei den Einsatzkräften. Die Frau wurde tot in ihrer Wohnung nahe dem Bahnhof aufgefunden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, befindet sich in Untersuchungshaft, und gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes. Offizielle Angaben zu den Hintergründen der Tat liegen bisher nicht vor (wir berichteten).

Der Rote Aufbruch Rosenheim äußerte in einer Mitteilung, dass es sich aus ihrer Sicht um einen möglichen Femizid handeln könnte, also eine Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts. In der Stellungnahme hieß es: „Wenn Frauen getötet werden, antworten wir auf diese Gewalt, die eine von uns trifft, aber alle Frauen systemisch betrifft.“

Die Teilnehmer berichteten, dass die Polizei während der Demonstration mit erhöhter Präsenz vor Ort war und dass augenscheinlich nach den auf der Demonstration anwesenden Personen gefahndet wurde. Diese Angaben stammen ausschließlich von den Demonstrationsteilnehmenden; von der Polizei gibt es hierzu bisher keine öffentliche Meldung.

Der Rote Aufbruch kündigte zudem seine Teilnahme an der internationalen Frauenkampfdemonstration am 8. März 2026 in Rosenheim an, die um 16 Uhr am Salingarten startet.
(Quelle: Pressemitteilung Roter Aufbruch Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Roter Aufbruch Rosenheim )

Mit falscher Fahrerlaubnis unterwegs – Polizei stoppt Gespann in der Kaiserstraße

Mit falscher Fahrerlaubnis unterwegs – Polizei stoppt Gespann in der Kaiserstraße

Rosenheim – Bei einer Verkehrskontrolle in der Kaiserstraße in Rosenheim hat die Polizei am Samstagvormittag (21.2.2026) ein Fahrzeuggespann aus dem Verkehr gezogen. Der 45-jährige Fahrer verfügte nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis für die Kombination aus Kleintransporter und Anhänger.

Die Beamten kontrollierten das Gespann am 21. Februar 2026 gegen 11.30 Uhr. Dabei stellten sie fest, dass der Mann aus dem östlichen Landkreis Rosenheim lediglich im Besitz eines Führerscheins der Klasse B war. Der mitgeführte Anhänger wies jedoch ein zulässiges Gesamtgewicht von deutlich über einer Tonne auf.
Für diese Fahrzeugkombination wäre die Fahrerlaubnis der Klasse BE erforderlich gewesen. Die Weiterfahrt wurde dem 45-Jährigen noch vor Ort untersagt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Zwei Schlägereien in der Ruedorfferstraße – Unbekannter schlägt auf junge Männer ein, 47-Jähriger verletzt sich schwer

Zwei Schlägereien in der Ruedorfferstraße – Unbekannter schlägt auf junge Männer ein, 47-Jähriger verletzt sich schwer

Rosenheim – In der Nacht auf Sonntag (22.2.2026)  kam es vor einem Lokal in der Ruedorfferstraße in Rosenheim gleich zu zwei Polizeieinsätzen. Gegen 4 Uhr wurden zwei junge Männer von einem bislang Unbekannten attackiert. Bereits drei Stunden zuvor hatte ein 47-Jähriger einen 19-Jährigen angegriffen – und sich dabei selbst schwer verletzt.

Unbekannter Täter schlägt zu und flüchtet

Mehrere Notrufe gingen am 22. Februar 2026 gegen 4 Uhr bei der Polizei ein. Vor einem Lokal in der Ruedorfferstraße sei eine größere Schlägerei im Gange. Vor Ort trafen die Beamten zwei verletzte Männer an – einen 20-Jährigen und einen 21-Jährigen, beide aus Großkarolinenfeld.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ging ein bislang unbekannter Täter offenbar unvermittelt auf die beiden los. Er schlug dem 20-Jährigen mit der rechten Faust ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden fiel. Anschließend soll er auch dem 21-Jährigen mehrfach gegen den Kopf geschlagen haben.
Beide Männer erlitten Prellungen und Rötungen. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Der Mann wird auf 25 bis 27 Jahre geschätzt, hatte blonde bis hellgraue Haare und war dunkel gekleidet. Er trug einen schwarzen Mantel sowie auffällige weiße Sneakers. Zudem wirkte er auf die Beteiligten mit osteuropäischer Erscheinung.

Die Polizei Rosenheim ermittelt wegen Körperverletzung und bittet Zeugen, sich unter Telefon 08031/200-2200 zu melden.

Drei Stunden zuvor: 47-Jähriger stürzt nach Schlagversuch

Bereits gegen 1 Uhr war es an derselben Örtlichkeit zu einer Rangelei gekommen. Ein 47-Jähriger aus dem Raum Rosenheim hatte Gäste angepöbelt und schließlich einen zufällig vorbeigehenden 19-Jährigen aus dem östlichen Landkreis aggressiv geschubst.
Der 47-Jährige versuchte anschließend, dem 19-Jährigen mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Jüngere wich jedoch aus. Durch die Wucht des ins Leere gehenden Schlages verlor der Angreifer das Gleichgewicht und stürzte.

Dabei zog sich der 47-Jährige schwere Verletzungen im Bein- und Fußbereich zu. Er wurde zur stationären Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,50 Promille.
Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei Rosenheim wegen Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Linke Liste Wasserburg lädt zum Brunch & Austausch zum Thema Wohnen

Linke Liste Wasserburg lädt zum Brunch & Austausch zum Thema Wohnen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Linke Liste Wasserburg (LLW) veranstaltet am morgigen Sonntag, 22. Februar, von 11 bis 14: Uhr einen Brunch mit anschließendem Austausch in der Kinowerkstatt Wasserburg (Bahnhofsplatz 14). Thema: Bezahlbares Wohnen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema bezahlbares Wohnen und die damit verbundenen sozialen Fragestellungen. Nach Angaben der LLW können Interessierte mit dem Bürgermeisterkandidaten Milan Matijević, weiteren Kandidaten der Linken sowie Martin Bauhof, Landessprecher von Die Linke Bayern und Landratskandidat, ins Gespräch kommen. Ziel sei es, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze für ein gutes Leben in Wasserburg zu entwickeln.

„Wir möchten Raum für einen offenen Dialog schaffen, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen, Anliegen und Ideen einbringen können“, heißt es von der LLW. „Bezahlbares Wohnen ist eine der entscheidenden sozialen Fragen unserer Zeit und betrifft Menschen aller Generationen“, heißt es in der Pressemitteilung
Die Veranstaltung ist öffentlich, für Verpflegung ist gesorgt. Alle Interessierten sind eingeladen, teilzunehmen.

Veranstaltungsdetails:

  • Datum: Sonntag, 22. Februar 2026
  • Uhrzeit: 11:00 – 14:00 Uhr
  • Ort: Kinowerkstatt Wasserburg, Bahnhofsplatz 14, Wasserburg am Inn
    (Quelle: Linke Liste Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Bürgerstiftung Rosenheim unterzeichnet Selbstverpflichtung für Demokratie und Vielfalt

Bürgerstiftung Rosenheim unterzeichnet Selbstverpflichtung für Demokratie und Vielfalt

Rosenheim – Die Bürgerstiftung Rosenheim hat die Selbstverpflichtung „Für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt“ unterzeichnet. Wie die Stiftung mitteilt, bekennt sie sich damit ausdrücklich zu einem freiheitlich-demokratischen Miteinander.

„Mit der Unterzeichnung der Selbstverpflichtung möchte die Bürgerstiftung Rosenheim ein Zeichen setzen für ein buntes und tolerantes Deutschland. Wir verstehen die Verpflichtung als Arbeitsauftrag an uns alle, jene Überzeugungen im Alltag umzusetzen und in die Bürgerstiftungsarbeit hineinzutragen“, erklärte die Vorstandsvorsitzende Almuth Aicher laut Mitteilung.

Die Selbstverpflichtung wurde vom Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands gemeinsam mit dem Koordinierungskreis der Bürgerstiftungen erarbeitet. Nach Angaben der Bürgerstiftung waren alle Bürgerstiftungen eingeladen, sich an der Diskussion über den Wortlaut zu beteiligen. Auf Grundlage der eingegangenen Anmerkungen sei eine finale Fassung entstanden.

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands vertritt nach eigenen Angaben die Interessen der deutschen Bürgerstiftungen gegenüber Akteuren der Zivilgesellschaft und der Öffentlichkeit. Das Berliner Büro informiert und berät Bürgerstiftungen, Gründungsinitiativen und Einzelpersonen und wirbt für das Modell der Bürgerstiftung.

Bundesweit gibt es laut Mitteilung rund 400 Bürgerstiftungen, davon tragen 245 das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Mehr als 29.000 Bürgerstifter engagieren sich demnach seit der Gründung der ersten deutschen Bürgerstiftung vor fast 30 Jahren. Bürgerstiftungen mit Gütesiegel entsprechen den zehn Merkmalen einer Bürgerstiftung. Sie verstehen sich als unabhängige Stiftungen von Bürgern für Bürger, an denen sich Menschen einer Stadt, Gemeinde oder Region beteiligen können.

Weitere Informationen sind unter www.buergerstiftungen.org
abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerstiftung Rosenheim / Beitragsbild: Bürgerstiftung Rosenheim)

Rund 100 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim

Rund 100 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim

Rosenheim – Rund 100 Gäste vor Ort sowie nach Angaben der Veranstalter mehr als 100 weitere Zuschauer im Livestream haben am Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim im Gasthof Höhensteiger teilgenommen. Im Mittelpunkt standen europapolitische Themen sowie der bevorstehende Kommunalwahlkampf am 8. März.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Rosenheimer Europaabgeordneten Maria Noichl. Sie begrüßte unter anderem den langjährigen luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn als Ehrengast. Noichl betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung eines geeinten Europas, insbesondere in politisch angespannten Zeiten.
Neben Asselborn waren weitere überregionale Vertreter anwesend, darunter Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, sowie Matthias Bonigut, Vorsitzender der SPD Oberbayern.

Im Anschluss sprach der Oberbürgermeisterkandidat der SPD Rosenheim für die Kommunalwahl am 8. März, Abuzar Erdogan. In seiner Aschermittwochsrede rief er zur Geschlossenheit im Wahlkampf auf. „Wir können diese Wahl gewinnen, wenn wir geschlossen auftreten und den Menschen zeigen, dass soziale Politik konkret vor Ort beginnt“, sagte Erdogan laut Mitteilung unter Applaus der Anwesenden.

Ein weiterer Programmpunkt war die rund 30-minütige Rede von Asselborn zur aktuellen Lage in Europa. Er warb nach SPD-Angaben für Zusammenhalt und Entschlossenheit. „Europa muss näher zusammenstehen“, erklärte er. Zudem sagte er: „Wir müssen den Tyrannen in dieser Welt mit Stärke und Geschlossenheit begegnen, nur gemeinsam sind wir stark.“

Asselborn verwies dabei auch auf eine persönliche Parallele: Er sei mit 32 Jahren Bürgermeister seiner luxemburgischen Heimatstadt geworden, ebenso alt sei Erdogan heute. Mit Blick auf den SPD-Kandidaten sagte Asselborn, das passe „doch perfekt“, und bezeichnete ihn als „eine fantastische Wahl für das Oberbürgermeisteramt“.
Im Anschluss diskutierten Erdogan, Asselborn und Moderator Sebastian Rotter über die Verbindung von europäischer Politik und kommunaler Verantwortung, über soziale Aufstiegschancen, den Schutz der Demokratie sowie über Anfeindungen gegenüber Politikern.
Die Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht beendete den Abend. Sie dankte Asselborn für sein Kommen und rief die Anwesenden dazu auf, am 8. März von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: Copyright SPD Rosenheim)

Rosenheim, Postkarte, 1971

Rosenheim, Postkarte, 1971

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1971. Statt einer einzelnen Aufnahme präsentieren wir Euch wieder einmal eine Postkarte. 

Neben Motiven aus der Rosenheimer Innenstadt mit Ludwigsplatz, Max– Josefs-Platz und Nepomuk-Brunnen sind auch Aufnahmen vom Wendelstein zu sehen.
((Quelle: Archiv Herbert Borrman /  Bildtext: Karin Wunsam)

Klartext zur Kommunalwahl beim politischen Aschermittwoch der AfD Rosenheim

Klartext zur Kommunalwahl beim politischen Aschermittwoch der AfD Rosenheim

Rosenheim – Dass die Worte zum politischen Aschermittwoch gerne mal deutlicher und kräftiger ausfallen, ist allgemein bekannt. Genauso war es auch beim politischen Aschermittwoch in Rosenheim der AfD. AfD-Landratskandidat und Landtagsabgeordneter Andreas Winhart sowie der AfD-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Leucht gingen aus Sicht des Kreisverbands mit den politischen Mitbewerbern hart ins Gefecht. Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Andreas Kohlberger ergänzte die Reden mit Anekdoten aus den vergangenen sechs Jahren AfD-Stadtratsarbeit.

Die Redner thematisierten sowohl kommunalpolitische als auch übergeordnete politische Entscheidungen, die ihrer Ansicht nach Auswirkungen auf die Region Rosenheim haben.

AfD-Landratskandidat Winhart äußerte sich unter anderem zu anderen Landratskandidaten: „Für uns AfDler ist der Wahlkampf keine Wirtshaus-Tour, wir wollen im Landratsamt auf den Chefsessel. Wir meinen es ernst! Ja, ich will Landrat für unseren Landkreis Rosenheim werden, um endlich zukunftsorientierte Politik fürs eigene Volk zu machen!“

Oberbürgermeisterkandidat Leucht ging auf kommunale Herausforderungen ein, insbesondere in der Wohnungspolitik und bei den öffentlichen Finanzen: „Wenn Gewerbesteuerbescheide von der Stadt Rosenheim mir vielen Monaten Verspätung zugestellt werden, dann können die aktuellen Finanzzahlen der Stadt nicht so positiv sein, wie sie der aktuelle Oberbürgermeister darstellt. Wir werden in Kürze auch die wirtschaftliche Krise in Rosenheim in Zahlen fassen können. Ich plädiere dann dafür, statt auf Steuererhöhungen zu setzten lieber auf der Ausgabenseite rigoros zu sparen!“

Stadtrat Kohlberger gab einen Rückblick auf die Arbeit der AfD-Fraktion im Stadtrat Rosenheim in den vergangenen sechs Jahren. Dabei sprach er unter anderem über Sicherheitsfragen rund um den Salingarten und die barrierefreie Fußgängerzone: „Entweder sind die jetzt alle nach rechts gerutscht oder wir haben damals schon recht gehabt!“
(Quelle: Pressemitteilung AfD Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild AfD Kreisverband Rosenheim)