Hohes Sicherheitsniveau am Rosenheimer Bahnhof laut Stadt und Polizei

Hohes Sicherheitsniveau am Rosenheimer Bahnhof laut Stadt und Polizei

Rosenheim – Medienberichten zufolge nehmen Gewaltdelikte an Bahnhöfen in Deutschland zu. Bei einem Gespräch im Rathaus verständigten sich Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Staatssekretärin Daniele Ludwig, Vertreter der Polizeibehörden und der Deutschen Bahn darauf, die Sicherheitsmaßnahmen am Rosenheimer Bahnhof auszuweiten. Dazu gehören unter anderem eine ausgeweitete Videoüberwachung, mehr Sicherheitspersonal und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Bereits vor wenigen Tagen hatte es einen Ortstermin von Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern Daniela Ludwig mit der Bundespolizei am Bahnhof gegeben, um auf aktuelle Vorfälle zu reagieren (wir berichteten)

Prävention, Technik und Zusammenarbeit

Bei dem aktuellen Termin erklärte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März: „Der Rosenheimer Bahnhof ist Teil des urbanen Lebens und ich möchte, dass sich die Menschen dort weiter sicher aufhalten und sicher fühlen können. Dabei unterstützen wir unsere Bundes- und Landespolizei mit dem von mir angestoßenen kommunalen Sicherheitsdienst ebenso wie mit der Ausweitung der Videoüberwachung am Südtiroler Platz. Es gilt präventiv zu handeln und gleichzeitig durchzugreifen, wenn nötig.“

Staatssekretärin Ludwig ordnete die Lage ein: „Deutschlandweit verzeichnen wir eine Zunahme von Gewaltdelikten in Zügen und an Bahnhöfen. Einzelne Bahnhöfe entwickeln sich zu Kriminalitätsschwerpunkten in den Städten. Das ist in Rosenheim aber nicht der Fall. Unser Bahnhof ist kein Hotspot. Ich will, dass der Bahnhof so auch in der Zukunft sicher bleibt.“

Im vergangenen Jahr wurden laut Stadt bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt, darunter die Erhöhung der Präsenz der Bundespolizei und die Verbesserung der Beleuchtung in der Fußgängerunterführung vom Bahnhof zur Klepperstraße. Die hohe sichtbare Präsenz von Polizei und Sicherheitspersonal soll auch in diesem Jahr beibehalten werden.
„Bereits jetzt arbeiten alle involvierten Stellen hervorragend zusammen. Mit der Einbeziehung von Jugend- und Sozialarbeit sowie von Streetworkern setzen wir nicht nur auf Kontrollen, sondern auch auf Prävention und alternative Lösungsansätze rund um den Bahnhof“, so März weiter.

Neben der Präsenz der Polizei setzt Staatssekretärin Ludwig auf Technik: „Aktuell nutzen die DB AG und die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof über 20 Kameras für die Videoüberwachung. Wenn zeitnah auch noch der Bahnhofsvorplatz eine Videoüberwachung erhält, dann erhöht das sowohl die tatsächliche als auch die gefühlte Sicherheit.“
Die Gesprächsteilnehmer erklärten, dass sie weiterhin im Austausch bleiben, um die Sicherheitslage am Rosenheimer Bahnhof fortlaufend zu bewerten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Rotbuche am Mühlbach in Rosenheim soll gefällt werden

Rotbuche am Mühlbach in Rosenheim soll gefällt werden

Rosenheim – Nach Angaben der Stadt Rosenheim ist am Mühlbach An der Burgermühle die Fällung einer mehrstämmigen Rotbuche vorgesehen. Die Stadt teilt mit, dass der Baum im Untergrund nicht mehr ausreichend Halt finde, um Herbststürmen oder anderen extremen Wettereignissen standzuhalten.

Der Baum steht an einer Ufermauer des Mühlbachs, deren Mauerwerk nach Angaben der Stadt durch die Wurzeln teilweise gelockert sei. Die Stadt erklärt, dass die Fällung aus ihrer Sicht aus Sicherheitsgründen alternativlos sei, um mögliche Risiken für die angrenzenden Gebäude und sie Stabilität der Uferanlage zu reduzieren.

Die Arbeiten sind laut Stadt für Montag, 23. Februar 2026, geplant.
(Quelle: Pressemitteilung  Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum: Veranstaltung am 18. März

Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum: Veranstaltung am 18. März

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum lädt am Mittwoch, 18. März 2026, um 17 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung im Festsaal des Klinikums in Gabersee ein. Unter dem Titel „… zu ihrem Gedächtnis – Wie Vergangenes im Gedenken der evangelischen Kirche lebendig werden kann“ steht ein Impulsvortrag von Dr. Axel Töllner, Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den christlich-jüdischen Dialog, im Mittelpunkt.

Dr. Töllner beleuchtet die Funktion und Praxis des Gedenkens aus kirchlicher Perspektive und geht der Frage nach, wie mit schwierigen Kapiteln der Vergangenheit verantwortungsvoll umgegangen werden kann, ohne zu verklären oder zu verdrängen. Im Anschluss bietet eine Publikumsdiskussion Gelegenheit zum Austausch. Gesprächspartner sind neben Dr. Töllner auch Dagmar Häfner-Becker, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim, sowie Professor Dr. med. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des Klinikums.

Die Veranstaltung ist Teil des kontinuierlichen Engagements des Klinikums, Erinnerung wachzuhalten und gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahrzunehmen. Interessierte werden um Anmeldung per E-Mail an presse.isk@kbo.de
oder online unter eveeno.com/erinnerungskultur_2026_1 gebeten.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geldsystem im Wandel: Kryptowährungen, Schattenbanken und die Rolle des Staates

Geldsystem im Wandel: Kryptowährungen, Schattenbanken und die Rolle des Staates

Rosenheim – Auf Einladung von Attac Rosenheim spricht der Finanzmarktexperte Alfred Eibl am Dienstag, 24. Februar, 19.30 Uhr,  im „Z“ Rosenheim über aktuelle Entwicklungen im Geld- und Zahlungssystem. Dabei geht es unter anderem um Kryptowährungen, Schattenbanken, neue Finanzinstrumente und private Parallelsysteme sowie die Frage, welche Rolle Politik und Zentralbanken im Schutz des Gemeinwohls spielen.

Für Eibl sind Politik und Zentralbanken in der Pflicht, den dezentralen Zugang zu analogen Zahlungsmitteln und Dienstleistungen zu sichern – insbesondere zu Bargeld und Filialbanken. Geld müsse als öffentliches Gut behandelt und digitale Angebote unter öffentlicher Kontrolle gehalten werden.

Eibl plädiert für staatliche Verantwortung

Für Eibl ist Geld in einer arbeitsteiligen kapitalistischen Wirtschaft unverzichtbar für Warenaustausch, Spar-, Kredit- und Investitionsvorgänge. Er erklärte: „Seinen Nutzen eignen sich gegenwärtig zum allergrößten Teil jedoch private Akteure an, die in Krisenfällen auf die Rettung durch staatliche Institutionen setzen.“

Darüber hinaus beobachtet Eibl den wachsenden Schattenbankenbereich, der weitgehend unkontrolliert agiere. Fintechs, Kryptowährungen und Stablecoins würden sich rasend schnell  entwickeln und  teilweise ebenso schnell wieder pleite gehen. Große digitale Plattformunternehmen wie Google, Facebook und Apple würden zudem eigene Zahlungssysteme aufbauen.

Eibl ist der Meinung, dass die Zentralbanken als Hüterinnen des öffentlichen Gutes bisher keine überzeugenden Antworten auf diese Entwicklungen gefunden hätten. „Das gesetzliche Zahlungsmittel muss der Anker allen Geldes bleiben“, so Eibl. Politik und Zentralbanken seien aufgefordert, den dezentralen Zugang zu Bargeld und Filialbanken zu erhalten und gleichzeitig digitale Zahlungsmöglichkeiten unter öffentlicher Kontrolle zu schaffen. Technisch sei dies machbar: Zentralbankgeld könne als elektronisches Zahlungsmittel zirkulieren und von Banken auf konkursfesten Girokonten verwaltet werden. Ein exklusiver Zugriff von Banken auf digitales Zentralbankgeld sei hingegen überholt.

Der Vortrag findet am Dienstag, 24. Februar 2026, um 19:30 Uhr im „Z“ Rosenheim, Innstr. 45a, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen, Fachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Attac Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Drachenboot-Saison 2026 startet – Trainings ab März buchbar, Steuerleute gesucht

Drachenboot-Saison 2026 startet – Trainings ab März buchbar, Steuerleute gesucht

Rosenheim / Region – Auch 2026 heißt es wieder „Are you ready – attention – go“ auf dem Wasser: In der Region Rosenheim starten die Drachenbootrennen in die neue Saison. Die Trainings für die Rennen am Chiemsee und in Rosenheim können bereits ab März online gebucht werden. Gleichzeitig werden aktuell dringend Steuerleute für Trainings, Rennen und Events gesucht – Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

Termine und Highlights der Saison

Nach aktuellem Stand umfasst der Rennkalender folgende Veranstaltungen:

  • 11. Juli 2026: friendWorks-Drachenbootcup, Straubing
  • 25. September 2026: Stadtwerke Rosenheim Schüler-Drachenboot-Cup
  • 26 September 2026: Rosenheimer Drachenbootrennen

Zum Chiemsee-Alpenland-Drachenboot-Cup gibt es aktuell noch keine Infos.
Weitere Infos, Anmeldung sowohl für die Rennen als auch für das Training als Team oder als Steuermann oder Steuerfrau – hier.
(Quelle: Mitteilung outdoorLux / Beitragsbild: Archiv Innpulls.me)

Zwei vierte Plätze für den TSV 1860 Rosenheim bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft

Zwei vierte Plätze für den TSV 1860 Rosenheim bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft

Rosenheim – Die U11 und die U13 des TSV 1860 Rosenheim haben bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft jeweils den vierten Platz belegt. Beide Mannschaften überzeugten in der Gruppenphase, mussten sich jedoch im Halbfinale knapp geschlagen geben.

Das Turnier fand am vergangenen Sonntag (16.2.2026) statt. Sowohl die U11 als auch die U13 zeigten starke Leistungen, verpassten aber den Einzug ins Finale.

U11 mit starkem Start ins Turnier

Die U11 präsentierte sich in der Vorrunde in guter Form. Mit viel Tempo, Spielfreude und Entschlossenheit sicherte sich das Team den Gruppensieg und zog in die K.o.-Phase ein.

Im Halbfinale traf die Mannschaft auf die DJK Ingolstadt, die sich später den Turniersieg sicherte. In einer engen Partie fehlte es phasenweise an der Konsequenz aus der Vorrunde, am Ende stand eine knappe Niederlage. Auch im Spiel um Platz drei konnte das Team nicht mehr an die Leistungen aus der Gruppenphase anknüpfen und belegte Rang vier.

U13 scheitert im Halbfinale im Sechsmeterschießen

Die U13 spielte eine makellose Vorrunde und gewann als einziges Team alle Gruppenspiele. Im Halbfinale gegen den FC Deisenhofen entwickelte sich ein intensives Spiel. Nach zwei individuellen Fehlern geriet Rosenheim mit 0:2 in Rückstand, kämpfte sich jedoch zurück und erzielte in letzter Sekunde den 2:2-Ausgleich.

Im anschließenden Sechsmeterschießen entschied das Quäntchen Glück zugunsten des Gegners. Im Spiel um Platz drei gegen die DJK Ingolstadt reichte es schließlich ebenfalls nicht für einen Sieg, sodass auch die U13 das Turnier auf Rang vier beendete.
Den Titel bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft holte sich der FC Ingolstadt 04 mit einem 3:0-Finalsieg gegen den FC Deisenhofen.

Beide Nachwuchsteams des TSV 1860 Rosenheim zeigten über weite Strecken, dass sie zu den stärkeren Mannschaften auf oberbayerischer Ebene zählen.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

„Not Nice Girls“: Sammlerin Andra Spallart im Gespräch in Prien

„Not Nice Girls“: Sammlerin Andra Spallart im Gespräch in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Ausstellung „Not Nice Girls“ in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee läuft noch bis 12. April 2026 – Anfang März gibt es ein besonderes Begleitprogramm: Sammlerin Andra Spallart spricht gemeinsam mit Kuratorin Ute Gladigau über die gezeigten Werke.

Am Sonntag, 1. März 2026, findet um 14.30 Uhr in den Ausstellungsräumen das Podiumsgespräch „Not Nice Girls: Im Gespräch mit der Sammlerin Andra Spallart“ statt. Im Anschluss lädt eine Führung mit Kuratorin Ute Gladigau zu vertiefenden Einblicken in die Fotografien und die kuratorischen Hintergründe ein.

Die Galerie im Alten Rathaus widmet sich mit „Not Nice Girls“ noch bis Sonntag, 12. April 2026 dem Werk von Fotografinnen aus der Sammlung SpallArt. Seit etwa 40 Jahren sammelt Andra Spallart, die privat in Prien lebt, ein breites Spektrum fotografischer Werke vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf künstlerischer Fotografie, dokumentarischen Arbeiten sowie seltenen historischen Abzügen, die die Entwicklung des Mediums nachvollziehbar machen.

Bedeutende private Fotosammlung aus Österreich

Neben klassischen amerikanischen und europäischen Positionen umfasst die Sammlung zahlreiche zeitgenössische Arbeiten mit einem Schwerpunkt auf Fotokunst aus Österreich. Weibliche Positionen haben dabei einen besonderen Stellenwert.

Durch Kooperationen mit Museen, Galerien und Forschungseinrichtungen trägt die Sammlung SpallArt zur Förderung der Fotokultur in Österreich und darüber hinaus bei. In vier Jahrzehnten ist sie zu einer bedeutenden österreichischen privaten Fotosammlung mit Sitz in Salzburg gewachsen. Die gesamte Sammlung ist online unter www.sammlung-spallart.at
einsehbar.

Öffnungszeiten und Anmeldung

Eine Anmeldung zum Podiumsgespräch ist per E-Mail an galerie@tourismus.prien.de
erforderlich.

Während der aktuellen Ausstellung ist die Galerie im Alten Rathaus mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt vier Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. Ein begleitender Ausstellungskatalog ist erhältlich. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen gibt es unter galerie-prien.de sowie telefonisch unter +49 8051 6905-17. Der Ausstellungsflyer „Not Nice Girls“ ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: © Anna Aicher)

Auswärtssieg nach Shootout: Starbulls bestehen Wuchtprobe in Ravensburg

Auswärtssieg nach Shootout: Starbulls bestehen Wuchtprobe in Ravensburg

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben am gestrigen Freitagabend (21.2.2026) beim Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars zwei Punkte eingefahren. Beim 3:2-Sieg nach Shootout avancierte Ville Järveläinen mit Ausgleichstreffer und zwei verwandelten Penaltys zum Matchwinner.

Drei Tage nach dem Zwei-Punkte-Erfolg gegen die Kassel Huskies behaupteten die Starbulls damit ihren dritten Tabellenrang in der DEL2 und bauten den Vorsprung auf die Konkurrenz weiter aus.
Nach dem Erfolg vor 3.184 Zuschauern in der CHG-Arena beträgt der Rosenheimer Vorsprung fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde neun Punkte auf die viertplatzierten Ravensburger und elf Zähler auf den Tabellenfünften Bietigheim Steelers – bei zusätzlich besserem Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz. Das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale scheint damit nur noch Formsache.

Neben Teemu Pulkkinen fehlten im taktisch grundsätzlich unveränderten Rosenheimer Line-up verletzungsbedingt auch Stürmer Sebastian Zwickl und Verteidiger Leon van der Linde. Ravensburg trat bis auf den 19 Jahre jungen Nachwuchsstürmer Nikita Kessler bestbesetzt an.

Spiel dreht sich nach früher Ravensburger Führung

Im ersten Drittel sahen sich die Starbulls zunächst enormer Ravensburger Wucht ausgesetzt. Oskar Autio im Rosenheimer Gehäuse war früh gefordert. Nach einem Abpraller brachte Erik Karlsson die Scheibe nicht im Tor unter, wenig später war Autio machtlos, als Louis Latta im Slot einen Schuss von Julian Eichinger abfälschte – 1:0 für die Hausherren (9.).

Nach der verdienten Führung wendete sich jedoch das Blatt. Florin Ketterer zog gegen den durchgebrochenen Ville Järveläinen die Notbremse, ein Strafschuss wurde nicht verhängt. Im anschließenden Powerplay traf Järveläinen per platzierter Direktabnahme zum 1:1 (13.). Wie schon im Heimspiel gegen Kassel nahm Luigi Calce dem gegnerischen Torwart dabei effektiv die Sicht.

Nur wenig später lag bei einer Dreifachchance durch Jordan Taupert, Calce und Charlie Sarault der Führungstreffer in der Luft. Scott Feser verfehlte nach feinem Zuspiel von Lewis Zerter-Gossage knapp (18.), Lukas Laub scheiterte frei an Torwart Ilya Sharipov (21.). Auf der Gegenseite war Autio mit einem Fanghandsave gegen Nick Latta zur Stelle (25.).

Der verdiente Rosenheimer Führungstreffer fiel in der 26. Minute: Ex-Ravensburger Charlie Sarault verwertete einen Querpass von Shane Hanna überlegt zum 2:1. Johannes Achatz hatte zuvor in der neutralen Zone den gegnerischen Angriff gestoppt und Calce den vorstoßenden Hanna bedient.

In einem intensiven Spiel auf hohem DEL2-Niveau blieben die Starbulls in der Folge giftig und abgeklärt. Shane Hanna vergab nach einem Fehler von Ketterer die Chance auf das 3:1 (35.). Zwei Minuten später wurde Ravensburgs Marvin Schmid wegen eines Stockchecks ins Gesicht von Luigi Calce mit einer großen Strafe belegt und vom Spiel ausgeschlossen. In Unterzahl verpasste Zerter-Gossage einen Shorthander (39.), kurz vor der Pause schoss Järveläinen knapp vorbei (40.).

Ravensburger Druck – Entscheidung im Penaltyschießen

Auch nach der zweiten Pause agierten die Grün-Weißen zunächst kontrolliert. Mitte des letzten Drittels fanden die Towerstars jedoch zu ihrer Anfangswucht zurück. Nach gewonnenem Bully prüfte Mark Rassel Autio (55.), zwei Minuten später glich der Ex-Rosenheimer Thomas Reichel per Rückhand nach Abpraller zum 2:2 aus (57.).

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit scheiterte Zerter-Gossage mit einem Solo an Sharipov. Auch in der Verlängerung blieb der Ravensburger Schlussmann gegen ihn Sieger (62.).

Im Shootout setzte sich schließlich Ville Järveläinen gleich zweimal souverän gegen Sharipov durch. Gegen Shane Hanna und Scott Feser hielt der Ravensburger Keeper, auf der anderen Seite parierte Autio gegen Nick Latta und Robbie Czarnik. Odeen Peter Tufto traf zunächst, scheiterte bei seinem zweiten Versuch jedoch an Autio. Damit konnten die Grün-Weißen im sechsten Auftritt auf Ravensburger Eis seit dem Wiederaufstieg in die DEL2 erstmals Punkte feiern.

Am morgigen Sonntag (22.2.2026) empfangen die Starbulls Rosenheim am 48. Spieltag der DEL2 den EHC Freiburg im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr, Livestream: www.sporteurope.tv
, Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets
beziehungsweise ab 15 Uhr an der Stadionkasse).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

TikTok-Livestreamer mit Schlagring im Nürnberger Hauptbahnhof

TikTok-Livestreamer mit Schlagring im Nürnberger Hauptbahnhof

Nürnberg – Am Mittwoch (18.2.2026) sorgte ein 20-jähriger deutscher TikTok-Livestreamer am Nürnberger Hauptbahnhof für Aufsehen: Er filmte sich selbst in der belebten Mittelhalle und übertrug das Video live, dabei präsentierte er einen verbotenen Schlagring. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Ein unbekannter Zeuge informierte das Polizeipräsidium Mittelfranken über den jungen Mann. Kurz darauf traf eine Streife der Bundespolizeiinspektion Nürnberg den Livestreamer am Tatort an. Der Schlagring wurde sichergestellt, ein Strafverfahren nach § 52 Waffengesetz eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Entscheidungsspiele zum Abschluss: U20 und U17 vor wichtigen Partien

Entscheidungsspiele zum Abschluss: U20 und U17 vor wichtigen Partien

Rosenheim – Für den Nachwuchs der Starbulls Rosenheim steht am Wochenende (21./22. Februar) ein besonderer Saisonabschluss an. Die U20 und U17 bestreiten ihre letzten Spiele der laufenden Runde, die U15 empfängt zum Derby vor heimischem Publikum den EV Landshut. Die übrigen Mannschaften sind spielfrei.

U20: Letztes Spiel in Augsburg

Die U20 tritt am Sonntag (22. Februar) um 17.30 Uhr zu ihrem letzten Spiel der Qualifikationsrunde I in Augsburg an. In der entscheidenden Partie will das Team noch einmal alles investieren und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen starken Abschluss erreichen.

U17: Zwei Heimspiele gegen Krefeld

Auch für die U17 endet an diesem Wochenende die Meisterrunde. Die Mannschaft empfängt den Krefeld Pinguine zu zwei Heimspielen im ROFA-Stadion. Spielbeginn ist am Samstag (21. Februar) um 19.30 Uhr sowie am Sonntag (22. Februar) um 10.30 Uhr. Vor eigenem Publikum soll die Runde mit Tempo, Disziplin und Einsatz positiv abgeschlossen werden.

U15: Derby gegen Landshut

Die U15 steht am Samstag (21. Februar) um 16.30 Uhr vor einem Derby gegen den EV Landshut. Im heimischen Stadion wollen die jungen Starbulls mit Einsatz und Teamgeist auftreten.

Für die weiteren Nachwuchsmannschaften ist an diesem Wochenende spielfrei. Sie nutzen die Zeit zur Regeneration und zur Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild. Copyright Starbulls Rosenheim)

Einbruchsversuch in Wohnmobil an der Rosenheimer Loretowiese

Einbruchsversuch in Wohnmobil an der Rosenheimer Loretowiese

Rosenheim -In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (19./20. Februar 2026) haben Unbekannte versucht, in ein Wohnmobil an der Loretowiese in Rosenheim einzubrechen. Die Besitzer befanden sich während der Tat im Fahrzeug. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Nach Angaben des Polizeipräsidium Oberbayern Süd ereignete sich der Vorfall zwischen Donnerstag, 23.30 Uhr, und Freitag, 0.30 Uhr. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter versuchten gewaltsam über die Fahrerkabine in das abgestellte Wohnmobil einzudringen.

Die Eigentümer hielten sich zur Tatzeit im Fahrzeug auf. Nachdem sie in der Nacht verdächtige Geräusche wahrgenommen hatten, stellten sie am Morgen einen Sachschaden im Bereich der Fahrertür fest.

Die ersten Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Rosenheim. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Zur Aufklärung des Falls werden Zeugen gesucht:

  • Wem sind im genannten Zeitraum im Bereich der Rosenheimer Loretowiese verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer hat auch vor dem Tatzeitraum Beobachtungen gemacht, die mit dem Einbruchsversuch in Zusammenhang stehen könnten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/2000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: ‚Symbolfoto re)

Tötungsdelikt in Rosenheim: 54-Jähriger in Untersuchungshaft

Tötungsdelikt in Rosenheim: 54-Jähriger in Untersuchungshaft

Rosenheim – In Rosenheim steht ein 54 Jahre alter Mann im dringenden Verdacht, in der Nacht auf Freitag (20.2.3036) seine 89-jährige Mutter getötet zu haben. Der Tatverdächtige verständigte nach der Tat selbst die Polizei. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen Mordes.

Nach Angaben des Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldete sich der 54-jährige Deutsche am frühen Freitagmorgen telefonisch bei der Polizeiinspektion Rosenheim und bat um eine Streifenwagenbesatzung. In der Wohnung seiner Mutter nahe dem Bahnhof fanden die Beamten die 89-Jährige tot in ihrem Bett auf.

Der Mann räumte gegenüber den Einsatzkräften ein, seine Mutter getötet zu haben. Er wurde vorläufig festgenommen und an die Kriminalpolizei übergeben. Noch in der Nacht sicherten Ermittler umfangreiche Spuren am Tatort. Zudem ordnete die Staatsanwaltschaft die Obduktion der Verstorbenen an.

Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsdelikts gegen den 54-Jährigen. Auch die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Beschuldigte wurde am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Mordes. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern S’üd)