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Bartgeier kehren zum Königssee zurück: Fortschritte beim Wiederansiedlungsprojekt in den Berchtesgadener Alpen

Fliegender Bartgeier. Foto: re

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

11. März 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Berchtesgaden / Bayern – Im Nationalpark Berchtesgaden werden derzeit wieder mehrere Bartgeier beobachtet. Einige der ausgewilderten Jungvögel sind in die Region rund um den Königssee zurückgekehrt – ein wichtiger Schritt für das Wiederansiedlungsprojekt des Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern und des Nationalparks.

In den vergangenen Wochen sind im Gebiet des Nationalpark Berchtesgaden wiederholt mehrere Bartgeier gesichtet worden. Einige der zuvor ausgewilderten Jungvögel halten sich derzeit im Schutzgebiet und in der Umgebung auf.
„In den vergangenen Wochen haben wir bei guten Bedingungen regelmäßig mehrere Bartgeier gleichzeitig im Gebiet beobachtet“, freut sich Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel. „Nepomuk, Wiggerl und Generl sind lange Zeit gemeinsam über dem Königssee in Sichtweite zu Vinzenz gekreist, der sich aktuell im nur wenige Kilometer entfernten Tennengebirge aufhält.“

Nach Angaben der Projektverantwortlichen profitieren die Tiere in den Wintermonaten von guten Nahrungsbedingungen in der Region. Bartgeier ernähren sich als reine Aasverwerter im Erwachsenenalter hauptsächlich von Knochen und Knochenmark.

Bartgeier-Dame Recka mit Partner im Nationalpark Hohe Tauern

Auch die 2022 ausgewilderte Bartgeier-Dame Recka sorgt für Aufmerksamkeit. Sie hat sich im Nationalpark Hohe Tauern mit einem älteren Männchen zusammengetan.
„Unsere etwas frühreife Recka hat sich im Nationalpark Hohe Tauern mit einem dort ansässigen, älteren Männchen zusammengetan. Beide haben sich bereits gepaart und bauen gemeinsam an einem Horst“, verrät LBV-Projektleiter Toni Wegscheider.
Eine erfolgreiche Brut wird jedoch in diesem Jahr noch nicht erwartet, da Bartgeier in der Regel erst im Alter von etwa sechs Jahren geschlechtsreif werden.

Jungvögel verteilen sich im Alpenraum

Weitere ausgewilderte Bartgeier halten sich derzeit ebenfalls in den nördlichen Kalkalpen auf. Die Jungvögel Sisi, Dagmar und Luisa wurden in den vergangenen Monaten im Karwendel sowie in den Lechtaler Alpen beobachtet.
Damit bewegen sich mehrere der seit 2022 ausgewilderten Tiere in Regionen bis zu etwa 190 Kilometer Luftlinie vom Auswilderungsort entfernt.

Hoffnung für die Wiederansiedlung in den Ostalpen

Das Wiederansiedlungsprojekt des Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern und des Nationalpark Berchtesgaden verfolgt das Ziel, stabile Brutpopulationen in den Ostalpen aufzubauen.
„Ziel des Wiederansiedlungsprojektes von Nationalpark und LBV sind Reviergründungen östlich des Bartgeier-Kerngebiets, das aktuell noch in den westlichen Alpen in Frankreich und in der Schweiz liegt. Unsere Jungvögel zeigen uns, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind“, erklärt Ulrich Brendel.

Bartgeier-Beobachtungen online melden

GPS-Sender übermitteln die Aufenthaltsorte der im Nationalpark Berchtesgaden ausgewilderten Junggeier regelmäßig an eine zentrale Datenbank, einzusehen auf den Webseiten von Nationalpark und LBV unter www.lbv.de/bartgeier-auf-reisen. Dennoch ist das Bartgeier-Team auf Sichtungen angewiesen: Wer Bartgeier entdeckt, wird gebeten, die Beobachtungen mit Angaben zu Ort und Zeit und – sofern möglich – Fotos oder Videos zu melden: bartgeier@npv-bgd.bayern.de oder unter www.lbv.de/bartgeier-melden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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