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Baustellenjahr 2026 in Rosenheim: Deutlich weniger Nervenprobe für Verkehrsteilnehmer

Symbolfoto Baustelle. Foto: ai

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

22. Januar 2026

Lesezeit: 4 Minute(n)

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Rosenheim – Gute Nachrichten für alle, die täglich mit dem Auto, dem Rad oder dem Bus unterwegs sind: Die Straßenbaumaßnahmen im Rosenheimer Stadtgebiet fallen 2026 deutlich moderater aus als in den vergangenen Jahren. Das wurde beim traditionellen Baustellengespräch der Stadt Rosenheim am Donnerstagvormittag (22.1.2026) im Rathaus deutlich.

Standen beim Baustellengespräch für das Jahr 2026 Rede und Antwort: Mihan Ghawami und Ulrike von Machui von den Rosenheimer Stadtwerken, Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim und Daniel Miedl und Klaus Lochner vom Rosenheimer Tiefbauamt. Foto: Josefa Staudhammer

Standen beim Baustellengespräch für das Jahr 2026 Rede und Antwort: Mihan Ghawami und Ulrike von Machui von den Rosenheimer Stadtwerken, Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim und Daniel Miedl und Klaus Lochner vom Rosenheimer Tiefbauamt. Foto: Josefa Staudhammer

In den vergangenen Jahren hatten zahlreiche Großbaustellen – etwa in der Prinzregentenstraße – den Verkehr in Rosenheim stark eingeschränkt. Entsprechend angespannt war die Lage für viele Verkehrsteilnehmer. Für 2026 ist mit weniger Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche große Straßenbauprojekte durchgeführt und abgeschlossen wurden.

Gemeinsame Planung von Stadt und Stadtwerken

Am Baustellengespräch nahmen Vertreter der Stadt Rosenheim und der Stadtwerke teil – aus gutem Grund. Straßenbaumaßnahmen und Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen werden seit Jahren gemeinsam geplant und umgesetzt. Ziel ist es, Straßen nicht mehrfach aufreißen zu müssen und die Belastungen für den Verkehr so möglichst gering zu halten.

Dass Baustellen dennoch unvermeidlich sind, machte Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim, zu Beginn des Pressegesprächs klar. Er verglich die städtische Infrastruktur mit dem menschlichen Körper: Straßen seien das Skelett, Energie- und Versorgungsleitungen das Nervensystem. Mit zunehmendem Alter entstünden Schwachstellen, die frühzeitig behoben werden müssten, um größere Schäden zu verhindern.

Mangfallkanalbrücke bleibt größte Baustelle

Die größte Straßenbaumaßnahme bleibt auch 2026 der Neubau der Mangfallkanalbrücke in der Äußeren Münchener Straße. Dank einer Behelfsbrücke kommt es dort jedoch kaum zu Einschränkungen für den Verkehr. Nachdem im November 2025 ein 40 Tonnen schwerer, 32 Meter langer Verbundfertigteilträger bei einem Unfall so stark beschädigt wurde, dass er neu gefertigt werden musste, hat sich das Bauende nach hinten verschoben (wir berichteten).
„Still stehen musste die Baumaßnahme aber deshalb nicht“, informierte Daniel Miedl, Leiter des Rosenheimer Tiefbauamtes. Ende Dezember 2026 soll diese Großbaustelle nun abgeschlossen sein.

Vollsperrungen an mehreren Straßen

Zwischen März und August 2026 ist derzeit der Ausbau der Pichlmayerstraße zwischen Schillingsweg und Küpferlingstraße geplant. Aufgrund der Vollsperrung ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Das gleiche gilt auch für den Ausbau der Mangfallstraße zwischen Miesbacher Straße und Arnulfstraße. Der Bauzeitraum ist aktuell zwischen April 2026 und April 2027 festgelegt.

Eine weitere größere Straßenbaumaßnahme ist für 2026 in der Ebersberger Straße geplant. Dort soll zwischen Schillerstraße und Wasserweg ein Radweg entstehen. Die Arbeiten sind für März bis April vorgesehen. Auch hier ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, allerdings lediglich mit einer halbseitigen Sperrung.

Bei der geplanten Baumaßnahme am Kapuzinerweg ist dagegen wieder eine Vollsperrung nötig. Sie soll voraussichtlich im Oktober 2026 umgesetzt werden. Konkret geplant ist der Ausbau des Kapuzinerwegs zwischen Friedhof und Inntalhalle, inklusive Parkplatz und Fahrbahn.

Kurze Bauzeiten sollen Einschränkungen begrenzen

Ein Grund dafür, dass die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer 2026 überschaubar bleiben, ist auch, dass viele Maßnahmen innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden können – sofern alles reibungslos verläuft. So ist in der Kufsteinerstraße eine Kanalauswechslung im Einmündungsbereich Kufsteiner- / Reichenbachstraße geplant. Auch hier wird eine Vollsperrung im Bereich der Einbahnstraße stadtauswärts notwendig. Die gute Nachricht: Innerhalb von rund zwei Wochen soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Geplant ist sie für die erste Jahreshälfte und bewusst für die Schulferien, um die Belastungen an dieser vielbefahrenen Stelle möglichst gering zu halten.

In der Innstraße hatten Kanalarbeiten im Jahr 2025 bereits zu Verkehrsbehinderungen geführt. Im August 2026 ist zwischen der Einmündung Hofmannstraße und der Bayerstraße erneut mit Einschränkungen zu rechnen. Der Fahrbahnbelag soll abgefräst und erneuert werden. Die Arbeiten sind auf rund drei Tage angesetzt und ebenfalls für die Schulferien geplant.

Auch am Nörreut und in der Küpferlingstraße sollen die Ferienzeiten zwischen April und September für Kanalarbeiten genutzt werden. Temporär kann es zu Engstellen und Halteverboten kommen. Insgesamt halten sich die Einschränkungen jedoch in Grenzen, da die Sanierungsarbeiten ohne Grabarbeiten mit einer speziellen Inliner-Technik durchgeführt werden sollen.

Ausbau des Fernwärmenetzes im Stadtgebiet

Parallel dazu wird das Fernwärmenetz in Rosenheim weiter ausgebaut. Rund 30 Prozent der Haushalte sind bereits an das Netz angeschlossen. Von Seiten der Stadtwerke Rosenheim sind 2026 drei größere innerstädtische Baumaßnahmen geplant.

In der Königstraße 8 ist voraussichtlich von Juli bis August der Abbruch eines Fernwärmeschachts sowie die Modernisierung des Fernwärmenetzes vorgesehen. Dafür ist eine halbseitige Sperrung des Verkehrs erforderlich.

In der Prinzregentenstraße 129 bis 141 soll das Fernwärmenetz von Anfang März bis Ende Juli 2026 erweitert werden. Es kommt zu abschnittsweisen Gesamtsperrungen, zunächst im Bereich der Kreuzung Egerlandweg/Wernhardsberger Straße und anschließend im Abschnitt Prinzregentenstraße 129 bis 141. Der Zugang zum Bahnsteig der Hochschule Rosenheim soll während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleiben.

Von Anfang Mai bis Ende Oktober 2026 ist schließlich eine umfangreiche Baumaßnahme in der Gabelsbergerstraße zwischen den Hausnummern 30 und 59 geplant. Neben der Erweiterung des Fernwärmenetzes werden Wasserleitungen modernisiert, das Strom- und Telekommunikationsnetz verbessert und die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt ist außerdem die Erneuerung der Straßenoberflächen vorgesehen. Während der Bauzeit kommt es zu einer Gesamtsperrung, der Anliegerverkehr bleibt frei.

In diesem Überblick sind bewusst nicht alle für 2026 geplanten Baumaßnahmen im Rosenheimer Stadtgebiet enthalten. Aufgeführt sind die wichtigsten Projekte in der Innenstadt. Weitere, meist kleinere Maßnahmen betreffen überwiegend Wohngebiete außerhalb des Zentrums und werden in der Regel nur geringe Auswirkungen auf den Verkehr haben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam /Beitragsbild: Symbolfoto ai/ Foto: Josefa Staudhammer)

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