Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Mehr als 85.000 Fans, Spitzensport in der Chiemgau Arena und ein reibungsloser Ablauf hinter den Kulissen: Beim Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding sorgten Feuerwehren und Rettungskräfte aus dem Landkreis Traunstein mit monatelanger Vorbereitung und täglichem Großeinsatz für Sicherheit. Die Einsatzleitung zieht eine durchweg positive Bilanz.
Wenn in der Chiemgau Arena in Ruhpolding die Weltelite des Biathlons um Sekunden kämpft, arbeitet im Hintergrund ein eng abgestimmtes Sicherheitsnetz. Beim Biathlon-Weltcup 2026 sorgten die Freiwillige Feuerwehr Ruhpolding, der Kreisfeuerwehrverband Traunstein sowie zahlreiche unterstützende Feuerwehren für einen sicheren und störungsfreien Ablauf der Wettkampfwoche.
Bereits Monate vor dem ersten Startschuss wurde das Einsatzkonzept gemeinsam mit Veranstalter, Ordnungsamt, Polizei, THW und Rettungsdiensten erarbeitet. Flucht- und Rettungswege, Besucherströme sowie mögliche Einsatzszenarien wurden detailliert geplant und während der Veranstaltung laufend überwacht. „Die Sicherheit einer solchen Großveranstaltung ist kein Zufallsprodukt“, betont Kreisbrandrat Christof Grundner.
Reibungsloser Großeinsatz mit starker regionaler Zusammenarbeit
Während der Wettkämpfe waren täglich bis zu 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht im Einsatz. Neben der Brandschutzsicherheitswache in der Arena stellten die Feuerwehren gleichzeitig den Grundschutz für Ruhpolding und die umliegenden Gemeinden sicher. Unterstützt wurde die Feuerwehr Ruhpolding unter anderem von den Wehren aus Eisenärzt, Inzell und Siegsdorf, die Verkehrslenkung, Parkplatzdienst und Shuttlebus-Koordination übernahmen.
Trotz des hohen Besucheraufkommens verlief der Weltcup nahezu störungsfrei. Die Feuerwehr musste lediglich bei einer kleineren Ölspur eingreifen. Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte an fünf Wettkampftagen rund 2.100 ehrenamtliche Helferstunden.
Moderne Einsatzleitung und positives Fazit der Sicherheitskräfte
Ein wichtiger Erfolgsfaktor war die moderne Einsatzleitung mit digitaler Vernetzung direkt am Veranstaltungsgelände. So konnten Besucherströme in Echtzeit beobachtet und Entscheidungen schnell abgestimmt werden. Auch die logistische Versorgung der Einsatzkräfte trug zur hohen Einsatzbereitschaft bei.
Am Ende ziehen Feuerwehr und Kreisbrandinspektion eine klare Bilanz: Der Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding verlief sicher, professionell und reibungslos. Die gewonnenen Erfahrungen fließen nun in die Planung der nächsten Weltcup-Auflage ein – damit der Chiemgau auch künftig als verlässlicher Gastgeber des internationalen Spitzensports überzeugt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehren Siegsdorf)


0 Kommentare