Rosenheim – Der Astronomietag 2026 seht vor der Tür – und auch in Rosenheim lohnt sich am Samstag, 28. März der Blick nach oben. Besonders ein seltenes Mondphänomen verspricht faszinierende Eindrücke.
Am Samstag, 28. März, beteiligen sich deutschlandweit zahlreiche Sternwarten am Astronomietag – darunter auch die Sternwarte der Technischen Hochschule Rosenheim. Besucher haben dabei die Gelegenheit, den Nachthimmel aus nächster Nähe zu erkunden und ihre Fragen rund um die Astronomie direkt an Fachleute zu richten.
Der Mond mit dem „Goldenen Henkel“
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der zunehmende Mond mit dem sogenannten „Goldenen Henkel“. Dieses besondere Schauspiel entsteht, wenn die rund 3000 Meter hohen Jura-Berge auf dem Mond bereits von der Sonne beleuchtet werden, während die sogenannte Regenbogenbucht – der Sinus Iridum im Mare Imbrium – noch im Schatten liegt. Dadurch scheint sich ein heller, bogenförmiger „Henkel“ am Mondrand abzuzeichnen.
Bei gutem Wetter öffnet die Sternwarte auf dem Dach des D-Gebäudes der Technischen Hochschule von 19 bis 21 Uhr ihre Türen. Neben dem Mond können auch die Planeten Venus und Jupiter beobachtet werden. Letzterer zeigt dabei nicht nur seine markanten Wolkenstrukturen, sondern auch seine vier galileischen Monde. Ergänzend erklärt das Astro-Team die wichtigsten Sternbilder sowie die Bewegungen der Himmelskörper – sowohl durch Teleskope als auch mit bloßem Auge.
Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird das Programm nach innen verlegt: Dann hält Professor Dr. Elmar Junker einen Vortrag mit dem Titel „Woher wissen die Astronomen das alles eigentlich?“. Dabei geht es unter anderem um die Erstellung von Polarlichtwarnungen sowie um Methoden zur Bestimmung von Sterntemperaturen und Entfernungen im Weltall. Der Vortrag findet von 19:30 bis 21 Uhr im Raum E.002 im E-Gebäude statt.
So oder so bietet der Astronomietag in Rosenheim eine gute Gelegenheit, einen verständlichen und zugleich unterhaltsamen Zugang zur Welt der Astronomie zu bekommen – und vielleicht einen neuen Blick auf den Nachthimmel zu gewinnen.
(Quelle: Pressemitteilung Sternwarte Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)


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