Rosenheim – Die Bürgerstiftung Rosenheim hat die Selbstverpflichtung „Für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt“ unterzeichnet. Wie die Stiftung mitteilt, bekennt sie sich damit ausdrücklich zu einem freiheitlich-demokratischen Miteinander.
„Mit der Unterzeichnung der Selbstverpflichtung möchte die Bürgerstiftung Rosenheim ein Zeichen setzen für ein buntes und tolerantes Deutschland. Wir verstehen die Verpflichtung als Arbeitsauftrag an uns alle, jene Überzeugungen im Alltag umzusetzen und in die Bürgerstiftungsarbeit hineinzutragen“, erklärte die Vorstandsvorsitzende Almuth Aicher laut Mitteilung.
Die Selbstverpflichtung wurde vom Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands gemeinsam mit dem Koordinierungskreis der Bürgerstiftungen erarbeitet. Nach Angaben der Bürgerstiftung waren alle Bürgerstiftungen eingeladen, sich an der Diskussion über den Wortlaut zu beteiligen. Auf Grundlage der eingegangenen Anmerkungen sei eine finale Fassung entstanden.
Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands vertritt nach eigenen Angaben die Interessen der deutschen Bürgerstiftungen gegenüber Akteuren der Zivilgesellschaft und der Öffentlichkeit. Das Berliner Büro informiert und berät Bürgerstiftungen, Gründungsinitiativen und Einzelpersonen und wirbt für das Modell der Bürgerstiftung.
Bundesweit gibt es laut Mitteilung rund 400 Bürgerstiftungen, davon tragen 245 das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Mehr als 29.000 Bürgerstifter engagieren sich demnach seit der Gründung der ersten deutschen Bürgerstiftung vor fast 30 Jahren. Bürgerstiftungen mit Gütesiegel entsprechen den zehn Merkmalen einer Bürgerstiftung. Sie verstehen sich als unabhängige Stiftungen von Bürgern für Bürger, an denen sich Menschen einer Stadt, Gemeinde oder Region beteiligen können.
Weitere Informationen sind unter www.buergerstiftungen.org
abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerstiftung Rosenheim / Beitragsbild: Bürgerstiftung Rosenheim)


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