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Bundespolizei nimmt gesuchten Rumänen bei Grenzkontrolle fest

Die Bundespolizei hat bei Kiefersfelden einen mehrfach gesuchten Rumänen festgenommen. Foto: Symbolfoto Bundespolizei

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

19. Januar 2026

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Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Bei einer Kontrolle an der A93 bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) hat die Bundespolizei am Sonntag (18.1.2026) einen 19-jährigen rumänischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann war auf dem Weg von Italien nach Frankfurt am Main in einem Reisebus unterwegs.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass mehrere Haftbefehle gegen ihn vorlagen. Laut Angaben des Amtsgerichts Remscheid (Nordrhein-Westfalen) musste der junge Mann zwei Wochen Arrest absitzen, nachdem er 80 wegen Diebstahls verhängte Sozialstunden nicht geleistet hatte. Weitere vier Wochen Arrest wurden fällig, weil er weder den gerichtlich geforderten Kontakt zur Jugendberufsagentur aufgenommen noch angeordnete Drogenuntersuchungen durchgeführt hatte.

Darüber hinaus wird der 19-Jährige beschuldigt, eine Person mit einem gefährlichen Werkzeug körperlich misshandelt und dabei sexuelle Gewalt ausgeübt zu haben. Das Amtsgericht Remscheid hatte bereits im vergangenen Jahr einen Untersuchungshaftbefehl erlassen, da Fluchtgefahr bestand.
Auf richterliche Anordnung brachten die Bundespolizisten den Tatverdächtigen in die Justizvollzugsanstalt nach Traunstein.
(Quelle: Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

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