„Frisch gespritzt, nicht geschmiert“, heißt es in dem Post. „Unsere Butterbrezelmaschine macht jede Brezel frisch – mit feiner Butter im dicken Teil. So wie’s sich für die schwäbische Brezel gehört.“ Das Video hat bereits über 11.696 Likes und 635 Kommentare eingesammelt – und die Meinungen könnten unterschiedlicher nicht sein.
Maschine vs. Tradition
Die Technikfans jubeln: „Tolle Idee, dann fällt die Brezel nicht auseinander!“ Für andere gilt nach wie vor: Nur von Hand geschmierte Butterbrezen haben Seele. „Ich verstehe die Idee, aber es ist nicht dasselbe wie handgeschmiert“, kommentiert ein Nutzer.
Die Idee zur Maschine entstand laut einem Zeitungsartikel in der Süddeutschen Zeitung schon seit 2006, 2015 wurde dann das Start-up gegründet, das die erste voll funktionsfähige Maschine entwickelte und ein Jahr später auf der Südback in Stuttgart präsentierte.
Butterbreze: Junges Traditionsprodukt
Witzigerweise ist die Butterbreze selbst gar nicht so alt: Die Brezel gibt es zwar seit dem Mittelalter, mit Butter bestrichen wurde sie erst im späten 20. Jahrhundert – also quasi ein Teenager unter den bayerischen Kultspeisen.
Weißwurst-Debatte lässt grüßen
Die Diskussion erinnert ein wenig an die Weißwurst-Debatte: Traditionell wird sie „gezuzelt“, andere schneiden sie ein und essen sie mit Messer und Gabel. Ob bei Weißwurst oder Butterbreze – am Ende scheiden sich die Geister, und jeder schwört auf seine Methode.
Video zur Butterbrezelmaschine.
((Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai)


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