Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber besucht seine frühere Schule

Dr. Edmund Stoiber links im Gespräch mit Dieter Friedel, Schulleiter des Ignaz-Günther-Gymnasium. Fotos: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

22. Juli 2024

Lesezeit: 2 Minute(n)

Rosenheim – Da wurden Erinnerungen wach: Vor 63 Jahren hat Bayerns Ministerpräsident a.D. Edmund Stoiber sein Abitur im Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim absolviert. Nun kehrte er im Rahmen eines Klassentreffens dorthin zurück.

Klassentreffen im Ignaz-Günther-Gymnasium. Foto: Innpuls.me

Vor 63 Jahren haben sie ihre Reifeprüfung im Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim abgelegt, darunter auch der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber ( zweiter von rechts). Fotos: Innpuls.me

Dr. Helmut Schmidt, Anwalt und seit 2008 Honorarkonsul der Republik Mali, ist einer der ehemaligen Klassenkameraden von Edmund Stoiber. Er organisiert regelmäßig ein Klassentreffen. „Heuer zum 10. Mal“ erzählt er. Mittlerweile wird der Kreis der Ehemaligen immer kleiner. Von den ursprünglich 17 Kameraden leben noch neun. Sieben nahmen an dem diesjährigen Treffen im Ignaz-Günter-Gymnasium teil, allesamt über 80 Jahre alt. Ihre Schulzeit im Ignaz-Günther-Gymnasium haben sie aber nach wie vor lebhaft vor Augen. „Es war eine wunderschöne Zeit“; meint Dr. Helmut Schmidt.

Edmund Stoiber mit seiner Ehefrau im Ignaz-Günther-Gymnasium. Foto: Innpuls.me

Edmund Stoiber zusammen mit seiner Ehefrau Karin. 

Die Leben der ehemaligen Klassenkameraden sind nach ihrer Zeit im Ignaz-Günther-Gymnasium ganz unterschiedlich verlaufen. Einer wurde sogar Bayerischer Ministerpräsident. „Ich war schon immer politisch sehr interessiert“, erzählt Edmund Stoiber. Bereits im Alter von 17 Jahren trat  der 82-jährige der Jungen Union und der CSU bei. „Auch in der Schule wurde immer wieder mal politisch diskutiert“, so Stoiber. Dabei erinnert er sich besonders an Gespräche mit einem seiner früheren Klassenkameraden mit sehr guten schulischen Leistungen. „Die Gespräche mit ihm waren immer sehr gut, auch wenn ich mir damals sicher war, dass er die SPD wählt“, schmunzelt er.

Klassentreffen im Ignaz-Günther-Gymnasium. Foto: Innpuls.me

Harfenkonzert in der ehemaligen Aula des Ignaz-Günther-Gymnasiums zum Beginn des Klassentreffens.

Er selbst sei in den ersten Jahren am Ignaz-Günther-Gymnasium nicht der beste Schüler gewesen. „Aber dann habe ich mich angestrengt. Ab der 10. Klasse war ich dann auch sehr gut“, so Stoiber.
Der Lieblingsort des früheren Ministerpräsidenten in seiner ehemaligen Schule ist die frühere Aula: „Das war mein Schulweg. Damit verknüpfe ich viele schöne Erinnerungen. Immerhin betrat ich für viele Jahre über diesen Eingang das Ignaz-Günther-Gymnasium.

Klassentreffen im Ignaz-Günther-Gymnasium. Foto: Innpuls.me

Ein Erinnerungsfoto für den Abiturjahrgang 1961. 

In der alten Aula des Ignaz-Günther-Gymnasiums erwartete den ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten zusammen mit den anderen Teilnehmern des Klassentreffens eine besondere Überraschung. Aurelia Noichl aus Aschau, Jugendmusikpreisträgerin der Stadt Rosenheim, spielte dort mit ihrer Harfe. Unter den Zuhörern war da dann auch der jetzige Schulleiter des Ignaz-Günther-Gymnasiums Dieter Friedel.
Danach wurde das Klassentreffen in einem Gasthaus auf dem Max-Josefs-Platz fortgesetzt. Dr. Helmut Schmidt dachte dabei schon wieder über das nächste Klassentreffen nach: „Das will ich in zwei Jahren durchführen. Denn dann jährt sich unser Abitur zum 65. Mal.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.