Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel gegen den EHC Freiburg am gestrigen Sonntagabend (22.2.2026), dem 48. Spieltag der DEL2, mit 5:1 gewonnen. Vor 3.648 Zuschauern im ROFA-Stadion brachte Dominik Tiffels die Gastgeber im ersten Drittel in Führung. Im zweiten Abschnitt erhöhten Scott Feser und Lewis Zerter-Gossage auf 3:1, nachdem Freiburg zwischenzeitlich ausgeglichen hatte. Feser setzte im Schlussdrittel im Powerplay noch einen zweiten Treffer, und Ville Järveläinen traf mit einem Empty-Net-Tor zum 5:1-Endstand.
Die Rosenheimer Starbulls setzten den Freiburger Torwart ganz schön unter Druck. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Dave Löffler
Mit diesem Sieg festigten die Starbulls ihre Tabellenposition als Dritter mit neun Punkten Vorsprung auf Verfolger Ravensburg und elf Zählern auf den Tabellenfünften Bietigheim Steelers. Dennoch sorgten Verletzungen für Besorgnis: Jordan Taupert und Lewis Zerter-Gossage mussten vorzeitig das Eis verlassen, über mögliche längere Ausfälle war nach Spielende zunächst nichts bekannt.
Spielverlauf und erste Führung
Wie schon beim 3:2-Sieg nach Shootout in Ravensburg fehlten auch diesmal die angeschlagenen Förderlizenspieler Leon van der Linde und Sebastian Zwickl, außerdem weilte Teemu Pulkkinen auf Nachwuchs-Stippvisite in Finnland. Im Tor stand Christopher Kolarz, Backup war Oskar Autio.
Im ersten Drittel nutzten die Rosenheimer eine kurze Druckphase zum Führungstreffer. Dominik Tiffels brachte die Scheibe aus halbrechter Position vor das Tor, Scott Feser lenkte sie in Bedrängnis ab, sodass sie am Torwart vorbei ins Netz ging (8.). Chancen durch Luigi Calce und Feser folgten, ehe ein Bruch im Rosenheimer Spiel den Gästen kurzzeitig Möglichkeiten eröffnete. Keeper Kolarz hielt sein Team aber im Vorteil. „Es war überraschend, dass man um diese Jahreszeit in der Kabine noch laut werden muss“, kommentierte Trainer Jari Pasanen, der im zweiten Drittel mit der Leistung seiner Mannschaft zufriedener war.
Zweites Drittel und Entscheidung im Schlussabschnitt
Nach Wiederbeginn erzielten die Gäste den Ausgleich durch Nikolas Linsenmaier (25.). Die Starbulls reagierten sofort: Feser brachte Rosenheim wieder in Führung (32.), Zerter-Gossage erhöhte auf 3:1 (35.). Chancen auf weitere Treffer folgten, darunter ein fast verwandeltes Unterzahltor, das jedoch nicht anerkannt wurde.
Im Schlussdrittel verletzte sich Zerter-Gossage, dennoch nutzte Rosenheim das einzige Powerplay der Partie zum 4:1 durch Feser (44.). Kurz vor Spielende erzielte Ville Järveläinen das Empty-Net-Tor zum 5:1-Endstand (59.), nachdem Freiburg den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen hatte.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild, Foto: Ludwig Schirmer / Dave Löffler)




0 Kommentare