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Drei gesuchte Männer bei Kontrollen in Rosenheim festgenommen

Die Bundespolizei hat bei Kontrollen an der A93 und in Rosenheim mehrere gesuchte Männer festgenommen. Foto: Symbolfoto Bundespolizei

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

24. Februar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat zwischen Sonntag und Montag (22./23. Februar) drei per Haftbefehl gesuchte Männer festgenommen. Die rumänischen, serbischen und italienischen Staatsangehörigen waren zuvor über die deutsch-österreichische Grenze eingereist. Die Festnahmen erfolgten im Rahmen der Grenzkontrollen auf der A93 bei Kiefersfelden sowie am Bahnhof Rosenheim.

Wie die Bundespolizei mitteilt, kontrollierten Beamte auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden einen 43-jährigen Rumänen, der mit einem Reisebus in Richtung Rosenheim unterwegs war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er 2021 vom Landgericht Siegen wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden war. Laut Haftbefehl hat er noch 191 Tage zu verbüßen. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Am Bahnhof Rosenheim nahmen die Beamten einen 36-jährigen Serben fest. Er hatte zunächst angegeben, seine Ausweispapiere verloren zu haben, und lediglich ein Foto eines slowenischen Ausweises auf seinem Handy vorgezeigt. Die Polizisten erkannten die Fälschung und fanden das entsprechende Dokument bei der Durchsuchung seines Gepäcks. Über Fingerabdrücke wurde seine Identität zweifelsfrei festgestellt. Gegen den Mann lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen illegaler Einreise vor. Zudem sollte ihm im Auftrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Haftbefehl eröffnet werden: Wegen Urkundenfälschung muss er eine Geldstrafe von rund 1.300 Euro zahlen. Auch die Staatsanwaltschaft Leipzig führt ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen ihn. Nach richterlicher Anordnung wurde der 36-Jährige in die Haftanstalt Traunstein gebracht.

Ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt Bernau kam ein 44-jähriger Italiener. Er war mit dem Zug von Österreich in Richtung München unterwegs und wurde am Rosenheimer Bahnhof kontrolliert. Wie sich herausstellte, hatte das Amtsgericht Sonthofen gegen ihn wegen Beleidigung eine Geldstrafe von 6.000 Euro verhängt. Da er den Betrag nicht bezahlen konnte, muss er ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 50 Tagen verbüßen. Die Bundespolizei beendete seine Reise in Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

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