Rosenheim – Die Münchner Künstlerin Veronica Burnuthian, Absolventin der Kunstakademie München, zeigt ihre duftigen Stoffarbeiten in der Kleinen Werkraumgalerie von Alfons Röckl im ersten Stock der Heilig-Geist-Straße 4. Bei der Vernissage am Donnerstag, 5. März 2026, herrschte beste Stimmung in den Ausstellungsräumen. Die Pop-up-Ausstellung „DYKE AIME-MOI“, präsentiert von foyer.art, thematisiert queere Identität, Entwurzelung und kulturelles Gedächtnis – umgesetzt in knalligen Farben, Malerei und textilen Materialien wie Tüll.
Die Eröffnung wurde von der Multikünstlerin Cécile Pierrot eingeführt, die zuvor als eine der Akteurinnen der Kunstgalerie foyer.art in der Wittelsbacherstraße aktiv war. Da das ehemalige Bankgebäude dort nun abgerissen wird, nutzt die Initiative gefördert von der Stadt Rosenheim gemeinsam mit Röckls Galerie nun einen ersten neuen Ausstellungsraum in der Stadt. Burnuthian verbindet in ihren Arbeiten Optik mit Akustik und zeigt ihre Werke in großen und kleinen Formaten, die intensive Farbigkeit und queere Themen erlebbar machen.
Bereits am Samstag, 7. März, fand eine Lesung von Elisabeth R. Haber aus ihrem Roman „Der tanzende Berg“ statt. Am Nachmittag las sie aus der Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen, am Abend folgte ein Musikprojekt von Veronica Burnuthian im Saal des Rosenheimer Lokschuppens. In den kommenden Wochen gibt es weitere Programmpunkte an wechselnden Orten: Am 19. März findet um 17 Uhr ein Collagen-Workshop mit Franziska Eslami statt, am 21. März um 19 Uhr eine Performance, und die Ausstellung endet am 28. März mit der Finissage.
Die Ausstellung ist Teil des „Festival mit V“ und noch bis zum 28. März in der Kleinen Werkraumgalerie zu sehen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunam / Info Hendrik Heuser / Beitragsbild: Hendrik Heuser)


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