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Erste Schmetterlinge im Frühling: LBV bittet um Meldungen von Admiral und Taubenschwänzchen

Admiral

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

5. März 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern / Hilpoltstein – Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) ruft dazu auf, jetzt Sichtungen von Admiral und Taubenschwänzchen zu melden. Die Daten sollen zeigen, wie viele Schmetterlinge den Winter im Freistaat überstanden haben.

Mit den ersten milden frühlingshaften Tagen des Jahres erwacht auch die heimische Schmetterlingswelt zu neuem Leben. Neben Tagpfauenaugen und Zitronenfalter, die bekannte Frühlingsboten sind, können möglicherweise auch Admiral und Taubenschwänzchen bereits beobachtet werden. Der LBV ruft deshalb dazu auf, jetzt besonders aufmerksam zu sein und jede Sichtung dieser beiden Fokus-Arten im Mitmachprojekt „Falter im Fokus“ zu melden.

„Bereits im Dezember gingen einige Meldungen von Admiralen und Taubenschwänzchen bei uns ein. Das zeigt, dass sie versucht haben, in Bayern zu überwintern. Nun wollen wir wissen: Wie viele Falter haben den Winter tatsächlich überstanden und wo tauchen sie jetzt auf?“, erklärt Schmetterlings-Experte Simon Habermann. Meldungen sind möglich unter www.lbv.de/falter-im-fokus.

Frühblüher als wichtige Nahrungsquelle im zeitigen Frühjahr

Steigen die Temperaturen in den kommenden Wochen an, werden immer mehr überwinterte Falter aktiv. Im zeitigen Frühjahr nutzen sie die ersten verfügbaren Nektarquellen und können häufig an früh blühenden Pflanzen auf Lichtungen, an Waldrändern oder in naturnahen Gärten beobachtet werden. „Taubenschwänzchen lassen sich manchmal an Frühblühern wie Schneeglöckchen entdecken. Admirale hingegen fliegen im Frühjahr bevorzugt früh blühende Gehölze wie Schlehe oder Salweide an, die für sie eine wichtige erste Energiequelle sind“, weiß der LBV-Schmetterlingsexperte.

„Falter im Fokus“: Überwinterung und frühe Sichtungen in Bayern

Das Projekt „Falter im Fokus“ geht heuer bereits in sein drittes Jahr. Beim letzten Meldeaufruf im Dezember zeigte sich erneut, wie groß die Begeisterung der Menschen in Bayern für Schmetterlinge ist: Über 50 Meldungen zum Admiral und über 30 Meldungen zum Taubenschwänzchen gingen im Laufe des Monats ein – die meisten davon an den wenigen warmen Tagen Mitte Dezember. Die Beobachtungen stammten dabei verstreut aus dem ganzen Freistaat, wobei sich beim Admiral ein leichter Schwerpunkt in Südbayern abzeichnet.
Ursprünglich verbringen die beiden Fokus-Arten den Winter in wärmeren Regionen Südeuropas oder sogar Nordafrikas und kehren erst später im Frühjahr, meist ab Mitte April, nach Bayern zurück. Durch mildere Winter versuchen jedoch immer mehr der Tiere, hier zu überwintern. Alle Falter, die jetzt im zeitigen Frühjahr bereits unterwegs sind, gelten daher als erfolgreiche Überwinterer.

Meldungen helfen, Überwinterungsverhalten der Schmetterlinge zu erfassen

„Für das Projekt sind solche Beobachtungen besonders wertvoll, weil sie direkt zeigen, wo und unter welchen Bedingungen die beiden Arten den Winter in Bayern überleben konnten. Jede einzelne Meldung hilft uns besser zu verstehen, wie stark sich das Überwinterungsverhalten bereits verändert hat und welche Regionen dafür besonders geeignet erscheinen,“ sagt Simon Habermann.

Schmetterlinge melden: www.lbv.de/falter-im-fokus
Alle Schmetterlingsdaten werden an „Schmetterlinge in Bayern“ der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Entomologen e.V. (ABE) weitergeleitet, um sie bestehenden Daten zuzuführen und eine weitere Verwendung zu gewährleisten. Mehr Infos unter www.schmetterlingebayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitraagsbild: Symbolfoto re)

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