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Erstzertifizierung: Zentrum für Hämatologische Neoplasien am RoMed Klinikum Rosenheim erhält DKG-Qualitätssiegel

Foto zeigt von links: PD Dr. Andreas Bauer, Ärztlicher Direktor, Dr. Ulrike Kolar-Michelis, Zentrumskoordinatorin, Dr. Gerhard Puchtler, Zentrumsleiter und Dr. Martina Bielawski, Klinikleiterin. Foto: Copyright RoMed Kliniken

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

10. Februar 2026

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Rosenheim –  Das neu gegründete Zentrum für Hämatologische Neoplasien am RoMed Klinikum Rosenheim hat die Erstzertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Laut DKG bestätigt das Siegel die medizinische Qualität, die patientenorientierte Versorgung und die fachübergreifenden Abläufe der Einrichtung.

Das Zentrum deckt nach eigenen Angaben das gesamte Spektrum hämatologischer Krebserkrankungen ab, darunter Leukämien, Lymphome, Multiples Myelom sowie weitere bösartige Erkrankungen des Blutes, des Knochenmarks und des lymphatischen Systems.

„Unsere Patientinnen und Patienten werden sowohl ambulant als auch stationär versorgt“, sagt Dr. Gerhard Puchtler, Leiter des Zentrums. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Region können wir die Diagnostik und Behandlung optimal gestalten und individuell auf die jeweilige Lebenssituation abstimmen.“

Zentrums-Koordinatorin Dr. Ulrike Kolar-Michaelis erklärt: „Ein zentraler Erfolgsfaktor ist vor allem die strukturierte Kooperation verschiedener Fachbereiche wie Hämatoonkologie, Radiologie, Pathologie, Transfusionsmedizin, Pflege und Psychoonkologie.“

Wöchentliche Tumorkonferenzen

Nach Angaben des Zentrums sorgen wöchentliche Tumorkonferenzen für eine koordinierte Fallbesprechung. Standardisierte Behandlungspfade nach evidenzbasierten Leitlinien sollen die medizinische Qualität sichern, und ein Qualitäts- und Risikomanagement dokumentiere Behandlungs- und Ergebnisqualität.

Das Zentrum weist außerdem darauf hin, dass Patientinnen und Patienten Zugang zu klinischen Studien, neuen Medikamenten und modernen Therapiekonzepten haben. In einigen Fällen kommen Medikamente zum Einsatz, die gezielt gegen genetische Veränderungen in den bösartigen Zellen gerichtet sind.

„Die Erstzertifizierung ist ein elementarer Baustein in der Weiterentwicklung unseres Onkologischen Zentrums am RoMed-Standort Rosenheim und ein wichtiges Signal für unsere Patientinnen und Patienten“, sagt PD Dr. Andreas Bauer, Ärztlicher Direktor. „Sie zeigt, dass wir höchste medizinische Standards einhalten und gleichzeitig individuelle, menschlich zugewandte Betreuung gewährleisten.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

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