Rosenheim Im Schaufenster des Städtischen Museums Rosenheim ist derzeit ein bunter Osterstrauch zu bewundern – bestückt mit handbemalten, ausgeblasenen Eiern. Die Kunstwerke stammen aus dem Benseggerhaus am Max-Josefs-Platz 32 und zeigen teilweise liebevoll gestaltete Ortsansichten der Rosenheimer Innenstadt.
Das Verzieren von Eiern ist ein Brauch mit langer Geschichte: Schon vor über 5.000 Jahren wurden Eier bemalt – oft als Grabbeigaben. Im Mittelalter erhielten Eier eine rote Farbe, die das Blut Christi symbolisierte, und half zudem, sie von unbemalten oder als Steuerzahlung an die Grundherren abgegebenen Eiern zu unterscheiden.
Das Ausblasen und Aufhängen an einem Osterstrauch ist dagegen ein vergleichsweise junger Brauch der letzten 100 bis 200 Jahre.
Ein besonderer Vorteil der Schaufenster-Ausstellung im Mittertor: Sie ist jederzeit sichtbar, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten des Museums – perfekt für einen spontanen Oster-Spaziergang.
(Quelle: Artikel: Städtisches Museum Rosenheim / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)


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