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Fernschuss-Hoffnung reicht nicht: Starbulls verlieren Heimkrimi gegen Ravensburg

Heimspiel der Starbulls Rosenheim am 16.1.2026 gegen Ravensburg endet mit einer Niederlage 1:3. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/Peter Lion / Dave Löffler

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

17. Januar 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Rosenheim – Das Heimspiel der Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitag (16.01.2026) im ROFA-Eisstadion endete mit einer bitteren Niederlage. Trotz zunehmender Dominanz und eines kuriosen Treffers aus rund 40 Metern unterlagen die Grün-Weißen den Ravensburg Towerstars vor 3.790 Zuschauern mit 1:3.

Heimspiel der Starbulls Rosenheim am 16.1.2026 gegen Ravensburg endet mit einer Niederlage 1:3. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/Peter Lion / Dave Löffler

Die Rosenheimer konnten wie immer auf die Unterstützung ihrer Fans im ROFA-Stadion zählen. Fotos: Ludwig Schirmer / Peter Lion / Dave Löffler

Am 35. Spieltag der DEL 2 konnten die Starbulls die beeindruckende Auswärtsserie der Towerstars nicht beenden. Die Oberschwaben feierten ihren siebten Auswärtssieg in Folge und entführten alle drei Punkte aus Rosenheim. Zwar wurden die Hausherren ab Mitte des zweiten Drittels immer spielbestimmender, doch der starke Gästekeeper Ilya Sharipov erwies sich als kaum zu überwinden. Der einzige Rosenheimer Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 resultierte aus einem außergewöhnlichen Distanzschuss von Dominik Tiffels aus der eigenen Defensivzone.

Heimspiel der Starbulls Rosenheim am 16.1.2026 gegen Ravensburg endet mit einer Niederlage 1:3. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/Peter Lion / Dave Löffler

Rosenheim lief nahezu wie angekündigt auf: Christopher Kolarz stand im Tor, Backup war Louis Müller. Johannes Achatz kehrte im vierten Sturm zurück, Leon van der Linde verteidigte an der Seite von Lars Bosecker. Nicht im Kader standen Sebastian Zwickl sowie der weiterhin verletzte Joel Keussen. Auch Lukas Laub und Lewis Zerter-Gossage mussten wie erwartet passen. Ravensburg trat mit vier kompletten Reihen an, inklusive Stammtorhüter Sharipov und Top-Verteidiger Simon Sezemsky, der nach Verletzungspause zurückkehrte.

Gäste erwischten den besseren Start

Den besseren Start erwischten die Gäste. Nach einem schnörkellos ausgespielten Konter brachte Anselm Gerg die Towerstars früh in Führung (4.). Für den Förderlizenzspieler des SC Riessersee war es der erste Treffer und zugleich der erste Scorerpunkt in der DEL 2. In der Folge verhinderte Kolarz mit mehreren starken Paraden einen höheren Rückstand.
Erst danach fanden die Starbulls besser ins Spiel. Shane Hanna hatte die beste Ausgleichschance, scheiterte jedoch an Sharipov (13.). Drei Überzahlspiele im ersten Drittel blieben ohne Ertrag. Auch im zweiten Abschnitt hielten die Towerstars Rosenheim zunächst gut vom Tor fern. Nach einer vergebenen Großchance von Charlie Sarault nach Ravensburger Abwehrfehlern kippte das Spiel zugunsten der Hausherren – doch erneut schlugen die Gäste eiskalt zu. Nach einem weiteren Konter vollendete Robbie Czarnik in der 36. Minute zum 0:2.

Heimspiel der Starbulls Rosenheim am 16.1.2026 gegen Ravensburg endet mit einer Niederlage 1:3. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/Peter Lion / Dave Löffler

Kurz darauf bot sich den Starbulls die große Möglichkeit zum Anschluss: Kapitän C.J. Stretch wurde frei vor Sharipov regelwidrig von Niklas Hüber gestoppt, vergab den anschließenden Strafschuss jedoch. Auch das vierte Rosenheimer Powerplay zeigte zwar Struktur, brachte aber zu wenig zwingende Abschlüsse.

Kurioser Treffer im letzten Drtitel

Im letzten Drittel setzten die Starbulls ihre Drangphase fort und schnürten die Towerstars zeitweise in deren Zone ein. Der verdiente Lohn folgte in der 52. Minute: Ein weiter Schuss von Dominik Tiffels aus knapp außerhalb der eigenen Zone schlug nach rund 40 Metern im Ravensburger Tor ein. Sharipov wirkte dabei überrascht und durch Teamkollege Philipp Mass in der Schussbahn irritiert.
Nur Sekunden nach dem Anschlusstreffer musste Rosenheim eine fünfminütige Unterzahl nach einer Spieldauerstrafe gegen Dominik Kolb überstehen. Diese Phase überstanden die Hausherren souverän, ließen keine klare Torchance zu und kamen selbst zu guten Abschlüssen. Der Ausgleich lag anschließend in der Luft, doch Sharipov verhinderte mit einer spektakulären Parade gegen Scott Feser das 2:2 (57.).

In der Schlussphase nahm Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen eine Auszeit und setzte auf sechs Feldspieler. Ravensburg befreite sich jedoch mehrfach konsequent und machte 30 Sekunden vor der Schlusssirene durch Czarnik mit dem Empty-Net-Treffer zum 1:3 alles klar.

Heimspiel der Starbulls Rosenheim am 16.1.2026 gegen Ravensburg endet mit einer Niederlage 1:3. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer/Peter Lion / Dave Löffler

In der Tabelle bleiben die Starbulls Rosenheim Dritter. Der Rückstand auf Kassel beträgt fünf, auf Spitzenreiter Krefeld elf Punkte. Der Vorsprung auf die Verfolger Regensburg und Ravensburg liegt weiterhin bei zwölf Zählern.

Nun steht für die Grün-Weißen ein Auswärts-Doppelpack an: Am Sonntag geht es um 18:30 Uhr zum EHC Freiburg, ehe am Dienstag das Gastspiel bei den Roten Teufeln Bad Nauheim folgt (19:30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt am kommenden Freitag um 19:30 Uhr gegen die Düsseldorfer EG.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer/Peter Lion/Dave Löffler)

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