Rosenheim / Bayern -Mit den ersten warmen Tagen startet auch in Bayern wieder die Zeit für Frühjahrsputz und Gartenarbeit. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, gaben Haushalte im Jahr 2023 dafür im Schnitt 44 Euro im Monat aus.
Wenn die Temperaturen steigen, werden Wohnungen auf Vordermann gebracht und Balkone sowie Gärten fit für die Saison gemacht – und das wirkt sich auch auf die Haushaltskasse aus.
Nach aktuellen Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik lagen die Ausgaben für Haushaltsreinigung, Blumen sowie Garten- und Balkonpflege im Jahr 2023 durchschnittlich bei 44 Euro pro Monat. Das entspricht rund 1,4 Prozent der gesamten Konsumausgaben privater Haushalte. Rechnet man Grundbedürfnisse wie Wohnen, Energie, Lebensmittel und Kleidung heraus, steigt der Anteil auf etwa 3 Prozent.
Die Zahlen stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023. Dafür dokumentierten bundesweit mehr als 50.000 Haushalte über einen Zeitraum von drei Monaten ihre Einnahmen und Ausgaben.
Was kostet der Frühjahrsputz?
Für Reinigungs- und Pflegemittel gaben die Haushalte im Schnitt rund 7 Euro im Monat aus. Weitere knapp 4 Euro entfielen auf größere Geräte wie Staubsauger oder Dampfreiniger.
Blumen, Garten und Balkon im Fokus
Höher fallen die Ausgaben für Pflanzen und Gartenbedarf aus: Durchschnittlich 17 Euro pro Monat investierten die Haushalte in Blumen und Zubehör. Davon gingen rund 10 Euro in Pflanzen, Samen und Blumen, etwa 7 Euro in Gartenartikel wie Pflanzerde, Töpfe oder Dünger.
Auch Möbel und Geräte für draußen schlagen zu Buche. Von etwa 60 Euro monatlich für Möbel und Einrichtungsgegenstände flossen knapp 4 Euro in Garten- und Balkonmöbel. Für Werkzeuge und Geräte – darunter auch Rasenmäher oder Spaten – wurden zusätzlich durchschnittlich 12 Euro pro Monat ausgegeben.
(Quelle: Pressemitteiljung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)


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