Mit den ersten milden Tagen kehrt im Tierpark Hellabrunn sichtbar der Frühling ein. Bei schönem Wetter sind Orang-Utans, Schimpansen, Gibbons und Gorillas wieder auf ihren Außenanlagen zu beobachten. Auch viele andere Tierarten nutzen die frühlingshaften Temperaturen, um mehr Zeit im Freien zu verbringen.
Gleichzeitig wird der Tierpark immer bunter: Auf den Wiesen zeigen sich die ersten Frühlingsblüher, während blühende Sträucher und Bäume die Wege säumen. Mehr als 3.000 Blumenzwiebeln, die bereits im vergangenen Herbst gepflanzt wurden, beginnen jetzt zu blühen. Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse sorgen bereits für Farbtupfer, bald folgen auch Narzissen und Hyazinthen.
Tierparkdirektor Rasem Baban empfiehlt: „Vor allem die große Frühblüher-Wiese bei den Waschbären und Störchen ist, neben unseren zahlreichen Tierarten, auf jeden Fall einen Besuch wert. Die vielen Farbtupfer sind nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle für unsere heimische Tierwelt, sondern auch nach dem winterlichen Grau eine wahre Freude für die Augen.“
Damit Besucher den Frühling im Tierpark besonders angenehm genießen können, laufen derzeit auch zahlreiche Vorbereitungen. Wege werden gereinigt, Rollsplit entfernt und Wassergräben wieder befüllt. Das Werkstattteam baut zudem Sitzgelegenheiten und Sonnenliegen wieder auf. Neu ist unter anderem eine Erdmännchenbank, die zum Verweilen einlädt.
Nachwuchs bei Schimpansen und Faultieren
Auch tierischer Nachwuchs ist bereits zu entdecken – ein typisches Zeichen für den Frühling. Neben den Jungtieren bei Schimpansen und Faultieren wachsen auch ein kleiner Takin sowie mehrere Girgentanaziegen im Mühlendorf heran.
Passend dazu hat die Gastronomie im Tierpark wieder umfangreicher geöffnet. Ab Ende März gelten außerdem die Sommeröffnungszeiten bis 18 Uhr – so bleibt noch mehr Zeit, den Frühling im Tierpark zu genießen. 🌷🐒
(Quelle: Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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