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Führerschein-Umtausch: wer jetzt dran ist

Führerschein schaut aus der Hosentasche hervor

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

7. Januar 2023

Lesezeit: < 1 Minute(n)

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Bis 2033 sollen in Deutschland alle alten Papierführerscheine gegen das Scheckkartenformat getauscht werden. Bis zum 19. Januar 2023 sind nun die Geburtsjahrgänge 1959 bis 1964 dran. 

Insgesamt sind von der Tauschaktion rund 43 Millionen Führerscheine betroffen. Der gesamte Umtausch-Prozess soll bis zum 19.1. 2033 abgeschlossen sein. Hintergrund: Die Führerscheine sollen künftig EU-weit fälschungssicher und einheitlich sein. Außerdem sollen alle Führerscheine in einer Datenbank erfasst werden.
Wer wann umtauschen muss, regelt hierzulande ein Gesetz. Durch die Staffelung sollen eine Überlastung der Behörden und lange Wartezeiten vermieden werden.

Der Umtausch ist
verpflichtend

Der Umtausch ist verpflichtend. Wer auch nach der Frist noch mit seinem alten Führerschein unterwegs ist, muss mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 10 Euro rechnen. Laut ADAC gilt das Verstreichen lassen der Frist aber nicht als Straftat, anders als bei Bus- und Lkw-Führerscheinen.

Die Gültigkeit des neuen Führerscheindokuments wird auf 15 Jahre befristet. Danach bekommt man einen neuen Scheckkartenführerschein.
Für den Umtausch braucht man Personalausweis oder Reisepass, biometrisches Passfoto und aktuellen Führerschein. Gestellt wird der Antrag bei der Führerscheinstelle – ohne Prüfung oder Gesundheitsuntersuchung. Rund 25 Euro muss man für den Umtausch rechnen. Hinzu kommen noch die Kosten für das Passfoto.

Den alten Führerschein darf man auch nach dem Umtausch behalten, er wird jedoch entwertet, indem er gestanzt wird.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Informationen ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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