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Ganz aus Holz: Moderne Salzlagerhalle für die Straßenmeisterei Ebersberg

Die neue Salzlagerhalle in Ebersberg. Foto: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

1. Januar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Ebersberg – Pünktlich zum Winterstart ist die neue Salzlagerhalle der Straßenmeisterei Ebersberg fertig. Das Besondere: Sie besteht vollständig aus Holz – für lange Haltbarkeit, geringen Unterhalt und Nachhaltigkeit.

Salz, Fahrzeuge und das Team in Orange des Staatlichen Bauamtes Rosenheim sind bereit, um die Straßen im Landkreis Ebersberg winterfit zu halten. Dazu gehört seit zwei Monaten auch die neue Salzlagerhalle der Straßenmeisterei.

Die neue Salzlagerhalle in Ebersberg. Foto: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim

So sieht sie aus – die neue Salzlagerhalle in Ebersberg. Fotos: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim

Der Neubau war notwendig, weil die alte Halle starke Korrosionsschäden aufwies. Eine Sanierung hätte sich wirtschaftlich nicht gelohnt. An derselben Stelle entstand eine rund 27 Meter lange und über 12 Meter breite Halle, angeschlossen an das bestehende Werkstattgebäude.

Rund 1.600 Tonnen Salz passen hinein

Nach dem Abbruch der alten Halle im März und den anschließenden Erdarbeiten war die neue Halle Mitte Oktober einsatzbereit. Anfang November fuhren die ersten Lkw durch das acht Meter hohe Hallentor, um das Lager mit Streusalz zu befüllen. Insgesamt passen 1.644 Tonnen Salz hinein – rund 300 Ladungen für die Streufahrzeuge der Straßenmeisterei.
Holz statt Metall
Die neue Halle wurde vollständig aus Holz errichtet. Holz bietet im Vergleich zu Metall oder Beton eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber der aggressiven Salzbelastung. Auch bei den Verbindern wurde auf Metall verzichtet: Eichenholznägel und Holzzapfenverbindungen verbinden die vorgefertigten Holzbauelemente – angelehnt an traditionelle zimmermannsmäßige Konstruktionen. Das sorgt für lange Lebensdauer bei geringem Unterhalt.

Zusätzlich entstand ein neuer Geräteunterstand an der Stirnseite der Halle, der wettergeschützte Abstellflächen für die verschiedenen Gerätschaften der Straßenmeisterei bietet. Auf dem Hallendach liefert eine Photovoltaik-Anlage Sonnenstrom für die Meisterei.
Die Kosten für Salzlagerhalle und Geräteunterstand belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Freistaat Bayern getragen.

Die Straßenmeisterei Ebersberg ist für insgesamt 380 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen zuständig. Mit eigenen und angemieteten Fahrzeugen sorgt das Team dafür, dass Straßen, Geh- und Radwege schneefrei bleiben – damit der Winterverkehr reibungslos läuft.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

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