Rosenheim – Viele Passanten und Gastronomie-Besucher schauten neugierig zu, als am Freitagnachmittag (28.3.2025) rund 20 Frauen der „Omas gegen Rechts“ Rosenheim mitten auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz gemeinsam tanzten. Mit ihrem Tanz-Flashmob zum Rap „1000 Farben“ erzeugten die Omas Aufmerksamkeit für die zentralen Botschaften des Songs: Vielfalt, Respekt und Antirassismus.
Eine Schülergruppe aus der Ansbacher Realschule ohne Rassismus hatte im letzten Jahr den Song und ein oft geklicktes Youtube-Video kreiert Anschließend beschrieb Diana B., eine schwarze Deutsche, in ihrer Rede eindrücklich, wie sie in einem Vorstellungsgespräch mit Alltagsrassismus in Deutschland konfrontiert gewesen sei.. Die Sozialpädagogin appellierte an die Zuhörenden, im Umgang miteinander sensibler zu werden. Alle Bürger sollten sich klar machen, „dass weder Hautfarbe noch religiöse Symbole – wie ein Kopftuch – in einer Einwanderungsgesellschaft wie Deutschland ausreichen, um zu erkennen, ob jemand deutsch ist oder nicht“.
Claudia Lübbert von Omas gegen Rechts Rosenheim erinnerte daran, dass alle etwas gegen Rassismus tun können: „Lasst uns betroffenen Menschen zuhören und ihnen Glauben schenken mit ihren bedrückenden Erfahrungen, wir wollen sie ernst nehmen und mit ihnen solidarisch sein, wir können Rassismus und vor allem Alltagsrassismus erkennen und benennen und auch unsere eigenen Privilegien reflektieren und natürlich immer wieder Vorurteilen aktiv widersprechen“.
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts Rosenheim/ Beitragsbild: Copyright Omas gegen Rechts Rosenheim)
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